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Articles by Liberales Institut

Die Arbeitsmärkte deregulieren

19 days ago

Seit dem 19. Jahrhundert hält sich die These, dass Arbeit ein «besonderes Gut» sei, das im öffentlichen Interesse durch staatliche Regulierungen und kollektive Vereinbarungen vor «offenen Märkten» geschützt werden müsse. Ungeregelte Arbeitsmärkte, so wird argumentiert, führten zu Ausbeutung und Arbeitslosigkeit und seien weder im Interesse der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber, noch der Allgemeinheit.

Im 21.Jahrhundert zeichnen sich in der Arbeitswelt jedoch Entwicklungen ab, bei denen der relativ austauschbare «Blue Collar Worker» am Fliessband schrittweise durch Technik und Elektronik ersetzt wird. Die auch personenbezogen spezifische Dienste leistende Arbeitskraft wird als Folge dieser positiv zu bewertenden Entwicklung zunehmend als Individuum bewertet, das nach individuell

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Eigenverantwortung statt Bevormundung

September 19, 2020

Dieses Jahr überbieten sich die Regierungen weltweit mit radikalen Massnahmen zur Bekämpfung einer, wie es zu Beginn hiess, überdurchschnittlich tödlichen Bedrohung für einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Heute mehren sich die Stimmen, die diese starken Eingriffe in die individuelle und wirtschaftliche Freiheit als übertrieben bewerten. Diese seien auf der Grundlage lückenhafter wissenschaftlicher Erkenntnisse und grosser Unsicherheit erfolgt. Dies wirft Fragen grundsätzlicher Natur auf: Hat der Lockdown mehr Negatives als Positives bewirkt? Ist der Zentralstaat eine geeignete Instanz für die Krisenvorsorge und -bekämpfung oder wären es vielmehr die eigenverantwortlich handelnden Bürger? Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 15. September wurden diese Fragestellungen vertieft diskutiert.

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Index wirtschaftlicher Freiheit 2020

September 13, 2020

Die Schweiz bleibt auch 2020 das Land mit europaweit der höchsten und weltweit der viert-grössten wirtschaftlichen Freiheit. Das zeigt der Jahresbericht des Index für wirtschaftliche Freiheit 2020, der in der Schweiz vom Liberalen Institut mitherausgegeben wird.

Einmal mehr erweist sich Hong Kong als das Land mit der grössten wirtschaftlichen Freiheit, wobei die neusten Entwicklungen hinsichtlich der problematischen Einmischung Chinas noch nicht mitberücksichtigt sind (die Daten basieren auf dem Jahr 2018). Gefolgt wird Hong Kong im diesjährigen Ranking von Singapur, Neuseeland und der Schweiz. Die Schlusslichter bilden der Sudan, Libyen und Venezuela. Diktaturen wie Kuba und Nordkorea werden wegen fehlender Daten im Ranking nicht aufgeführt.

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Der Bericht bestätigt den

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Entstaatlichung kurbelt die Wirtschaft an

July 10, 2020

Eilig werden derzeit überall Hilfs­pakete für die notleidende Wirtschaft geschnürt, die Staatsquote wächst. Von diesem Vorgehen verspricht man sich eine Ankurbelung der Konjunktur. Die historischen Erfahrungen zeigen jedoch, dass vor allem politische Zurückhaltung zum Erfolg führt und ein rigoroses Entstaatlichungsprogramm die Erholung der Wirtschaft beschleunigt.

Schweden und Grossbritannien etwa haben erfreuliche Erfahrungen mit ihrer Abspeckungskur für den Staat gemacht, nachdem man zuvor mit dem Ausbau des Staatsumfangs auf den Holzweg gelangte. Die Staatsquote Schwedens wurde zwischen 1990 und 2012 von 61,3 auf 52% gesenkt. In der Folge verbesserte sich das Land auf dem OECD-Ranking der Länder mit dem höchsten Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf. In Grossbritannien stieg die

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Entstaatlichung kurbelt die Wirtschaft an

July 10, 2020

Eilig werden derzeit überall Hilfs­pakete für die notleidende Wirtschaft geschnürt, die Staatsquote wächst. Von diesem Vorgehen verspricht man sich eine Ankurbelung der Konjunktur. Die historischen Erfahrungen zeigen jedoch, dass vor allem politische Zurückhaltung zum Erfolg führt und ein rigoroses Entstaatlichungsprogramm die Erholung der Wirtschaft beschleunigt.

Schweden und Grossbritannien etwa haben erfreuliche Erfahrungen mit ihren Abspeckungskuren für den Staat gemacht, nachdem man zuvor mit dem Ausbau des Staatsumfangs auf den Holzweg gelangte. Die Staatsquote Schwedens wurde zwischen 1990 und 2012 von 61,3 auf 52% gesenkt. In der Folge verbesserte sich das Land auf dem OECD-Ranking der Länder mit dem höchsten Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf. In Grossbritannien stieg die

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Unternehmensbesteuerung überdenken

July 10, 2020

Derzeit werden geeignete Massnahmen zur Milderung der weltweiten Rezession und zur Rettung von Arbeitsplätzen diskutiert. Ein wichtiges Instrument zur Freisetzung von Produktivkräften sind Steuersenkungen, weil damit weniger Mittel in den intrinsisch ineffizienteren Staatssektor wandern und dafür mehr Mittel für kundenorientierte Investitionen und Innovationen zur Verfügung stehen. Besonders schädlich ist die Unternehmensbesteuerung, welche die Wohlstand-schaffende Tätigkeit ganz direkt bestraft und dadurch fatale Fehlanreize setzt.

Warum wird in der heutigen Zeit nicht intensiv über eine Abschaffung dieser kontraproduktiven Steuer diskutiert? Das liegt vor allem an einem Klischee, das sich besonders hartnäckig hält: nämlich dass Firmen die Last von Unternehmenssteuern zu tragen hätten

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In eigener Sache: Änderung in der Institutsleitung

July 2, 2020

Das Liberale Institut erhält per 1. Juli 2020 im Anschluss an einen sorgfältig umgesetzten Übergang eine neue operative Leitung. Olivier Kessler wird die Nachfolge von Pierre Bessard antreten, der sich nach über 12 Jahren erfolgreicher Tätigkeit und der gesamtschweizerischen Etablierung des Instituts entschieden hat, seine operative Rolle zu beenden. Er wird sich als Vizepräsident des Stiftungsrats weiterhin für die Interessen der freiheitlichen Ideenwerkstatt einsetzen.

Olivier Kessler ist seit Sommer 2016 Vizedirektor am Liberalen Institut. Er bringt neben seiner erprobten Leistung solide Erfahrungen in der Publizistik und in der Öffentlichkeitsarbeit mit. Er verfügt über einen Masterabschluss in International Affairs and Governance von der Universität St. Gallen (HSG). Olivier Kessler

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Solidarität mit der Bevölkerung Hongkongs

June 4, 2020

Hongkong wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verwüstet. Doch indem das Land seinen Bewohnern, gemäss dem Index wirtschaftlicher Freiheit, das höchste Mass an wirtschaftlicher Freiheit in der Welt gewährte, stieg Hongkong zu einem der wohlhabendsten Orte der Welt auf. Das Wachstum der Lebensstandards war erstaunlich. 1950 lag Hongkong mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von knapp über 2.000 US-Dollar — ausgedrückt im Wert des US-Dollar im Jahr 2010 — in etwa auf dem Niveau des Weltdurchschnitts. 2018 erreichte das Pro-Kopf-BIP Hongkongs 40.000 US-Dollar, das Vierfache des Weltdurchschnitts. Die 1961 gegründete OECD hatte ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, das mehr als dreimal so hoch war wie das damalige Hongkong; heute sind die Pro-Kopf-Einkommen gleich hoch.

Auch

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Vorsicht vor einem Missbrauch des Notstands

March 27, 2020

Die Politik liebt Krisenzeiten. Viele Menschen befinden sich dann in einem aufgeregten Zustand, haben Angst und sind eher bereit, Eingriffe in ihre individuellen Freiheitsrechte zu erdulden. Historisch kann gut beobachtet werden, wie Staaten insbesondere in solchen Zeiten ihre Macht zulasten der Bürgersouveränität ausgebaut haben — etwa nach 9/11, als die staatlichen Überwachungsapparate massiv ausgebaut oder im Zuge der Finanzkrise 2008, als die Finanzmärkte in regulatorische Fesseln gelegt wurden.

Krisen und die politischen Reaktionen darauf sind deshalb so problematisch, weil der Staat sich kaum jemals wieder vollständig aus jenen Tätigkeitsfeldern zurückzieht, in denen er sich einmal festgesetzt hat. Die Kriegsabgabe etwa, die während des Ersten Weltkriegs als «vorübergehende

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Das Corona-Virus und die Blasenökonomie

March 23, 2020

So wie der «Immobiliencrash» von 2008 vereinfachend den «gierigen Spekulanten» und die Eurokrise dem «überschuldeten Griechenland» angelastet wurden, droht nun das Corona-Virus zum Sündenbock für den aktuellen Börsenkrach zu mutieren. Darauf deuten bereits Aussagen diverser Regierungen hin: Man tut so, als sei lediglich das Virus das Problem der Wirtschaft, während die über viele Jahre aufgebauten strukturellen Ungleichgewichte in Form von staatlich am Leben erhaltenen Zombie-Unternehmen und rekordhoher Verschuldung an allen Fronten ausgeblendet werden. Das wäre in etwa so, wie wenn man nur jenen für eine Explosion verantwortlich machen würde, der ein brennendes Zündholz fallen lässt, nachdem zuvor andere mutwillig und breitflächig Benzin ausgeschüttet haben.

Diese Interpretation würde

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Zur aktuellen Lage

March 21, 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Freiheit,

die ganze westliche Welt befindet sich aus epidemiologischen Gründen im Ausnahmezustand. Dies stellt für die individuelle Freiheit und den künftigen Wohlstand offensichtlich grosse Herausforderungen dar. Aus heutiger Sicht wird eine echte Lösung erst von den forschenden pharmazeutischen Unternehmen kommen. Die gut dokumentierte Exponentialität der Fälle rechtfertigt unbestritten vorsichtige Massnahmen.

Unsere Gedanken sind bei den vielen Personen und Geschäften, die direkt betroffen sind und Verwerfungen, Verluste und Entlassungen erfahren. Das Liberale Institut steht vergleichsweise solide da. Wir haben unsere Anlässe und weitere vorerst nicht durchführbare Projekte abgesagt und passen angesichts der aktuellen Prioritäten

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Unumgänglichkeit einer befreiten Altersvorsorge

February 27, 2020

Sowohl AHV als auch berufliche Vorsorge stehen unter grossem Druck. Die an und für sich erfreuliche Entwicklung der steigenden Lebenserwartung bereitet dem zunehmend kollektivierten Altersvorsorgesystem grosse Sorgen. Als Schneeballsystem aufgegleist, zieht die AHV eine ständige finanzielle Schieflage nach sich, schwächt die persönliche Verantwortung und ist demokratisch kaum fähig zur Anpassung an demografische Herausforderungen. Auch die zweite Säule der Altersvorsorge läuft zunehmend Gefahr, politisch an die Wand gefahren zu werden. Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 24. Februar wurden die Gründe für den Reformstau und die ständige Finanzierungs-Schieflage eruiert sowie die Notwendigkeit einer privaten Vorsorge vertieft diskutiert.

Einführend ging LI-Vizedirektor Olivier Kessler auf die

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Umweltschutz und Markt

December 21, 2019

Marktwirtschaft und Umweltschutz sind natürliche Verbündete und stärken sich gegenseitig, während grössere Umweltschäden in der Geschichte jeweils von ökosozialistischen Systemen ausgingen. Auf diese Zusammenhänge machte das Liberale Institut in diesem Jahr mit diversen Publikationen aufmerksam und fasste die Forschungsergebnisse in einem Video zusammen:

Wirtschaftliche Freiheit und hohe Lebensstandards sind kein Widerspruch zu einer gesunden Umwelt. Im Gegenteil. Werden Bevölkerungszahl und Wirkungsmacht in Beziehung miteinander gesetzt, wurden von früheren Generationen, die wesentlich weniger wohlhabend lebten, weitaus grössere Umweltschäden angerichtet. Je reicher eine Gesellschaft ist, desto mehr nimmt sie tendenziell auf die Umwelt Rücksicht. Das LI-Paper «Steht die Freiheit im

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Freiheitsfeier 2019: Die Tugend der politischen Zurückhaltung

December 13, 2019

Die Freiheitsfeier des Liberalen Instituts vom 4. Dezember befasste sich angesichts des weltrettenden, interventionistischen Umfelds, wo die Politik bei jeder Gelegenheit «etwas» machen soll, mit der Tugend der Zurückhaltung. Diese Tugend wird oftmals erst als solche erkannt, wenn man sich mit den Nebenwirkungen der politischen Einflussnahme auseinandergesetzt und die Überlegenheit marktwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Lösungen verstanden hat. Vor dem Hintergrund des Jahrs der Milizarbeit und zu Beginn der neuen Legislatur war es angebracht, sich auf die Vorteile der Zweitrangstellung der Politik in einer offenen und kompetitiven Ordnung zu besinnen.

Einführend erinnerte LI-Direktor Pierre Bessard daran, dass die Realpolitik von dieser Zurückhaltung ziemlich weit entfernt

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Index der Eigentumsrechte 2019

October 23, 2019

Finnland erweist sich wie im Vorjahr als Staat mit dem besten Schutz von Eigentumsrechten und steht zum zweiten Mal in Folge an der Spitze des internationalen Rankings des Index für Eigentumsrechte. Neuseeland verliert einen Platz und fällt von Rang 2 auf Rang 3 zurück. Die Schweiz kann davon profitieren und rückt in der Gesamtbewertung von Platz 3 auf Platz 2 vor. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen Singapur, Australien und Japan. Die Schlusslichter bilden Jemen, Haiti, Venezuela, Angola und Bangladesch.

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Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Gesamtergebnis der Schweiz um 0,05 Punkte verschlechtert. Neu kommt das Land auf 8.57 Punkte. Im internationalen Ranking 2019 konnte sie trotzdem einen Platz gutmachen. Dies aufgrund der noch stärker ins Gewicht fallenden

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Für gesunde Finanzmärkte

October 22, 2019

Die Finanzkrise von 2008 scheint überstanden. Viele Probleme sind jedoch nach wie vor ungelöst. Durch Symptombekämpfungs-Massnahmen wie etwa der enormen Geldproduktion und Negativzinsen wurden die unvermeidlichen Korrekturen lediglich in die Zukunft hinausgeschoben. Die aktuelle ultraexpansive Geldpolitik birgt enorme Risiken und ist verantwortlich für wiederkehrende Wirtschaftskrisen sowie zunehmende gesellschaftliche und politische Spannungen. An der LI-Konferenz vom 17. Oktober wurde über diese aktuellen Herausforderungen intensiv debattiert. Die Veranstaltung war zugleich die Buchvernissage des neuen Bandes der Edition Liberales Institut mit dem Titel «Explosive Geldpolitik: Wie Zentralbanken wiederkehrende Krisen verursachen».

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Einführend erinnerte LI-Vizedirektor

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Problematischer Geldsozialismus

October 19, 2019

Finanzkrisen werden als Begleiterscheinung des marktwirtschaftlichen Kapitalismus angesehen. Bei jedem Börsencrash wird «ungezügelten Finanzmärkten» die Schuld in die Schuhe geschoben, während sich die Politik als Retterin in der Not inszeniert. Durch Symptombekämpfungs-Massnahmen wie etwa der enormen Bilanzausweitung der Zentralbanken und Negativzinsen werden aber keine Probleme gelöst, sondern die unvermeidlichen Korrekturen lediglich in die Zukunft hinausgezögert. Ausserdem birgt eine anhaltende ultraexpansive Geldpolitik gewaltige Risiken und beschwört als ungewollte Nebenwirkung weitere wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Umwälzungen herauf.

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Dieses Buch präsentiert die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse ausgewiesener Experten und zeigt, dass die

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Das Potential der Blockchain-Technologie für die Freiheit

September 25, 2019

Eine neue dezentrale Ideenbewegung will nicht nur Wirtschaft und Finanzwelt auf den Kopf stellen, sondern träumt auch von einer freien Gesellschaft ohne Machthaber und zentrale Autoritäten. Freiwillige Vereinbarungen sollen Hierarchien und Machtstrukturen ersetzen. Die Blockchain-Technologie wird als Schlüssel zur Umsetzung einer solchen Utopie angesehen. Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 23. September wurden die Chancen und Risiken dieser technologischen Entwicklung im Allgemeinen und für den Finanzplatz Schweiz vertieft diskutiert.

In seiner Einführung wies LI-Vizedirektor Olivier Kessler darauf hin, dass sich das Liberale Institut in den vergangenen Jahren intensiv mit den Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie befasst habe — oftmals aus der Perspektive der Österreichischen Schule

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Index wirtschaftlicher Freiheit 2019

September 22, 2019

Die Schweiz bleibt auch 2019 das Land mit europaweit der höchsten und weltweit der viert-grössten wirtschaftlichen Freiheit. Das zeigt der Jahresbericht des Index für wirtschaftliche Freiheit 2019, der in der Schweiz vom Liberalen Institut mitherausgegeben wird.

Einmal mehr erweist sich Hong Kong als das Land mit der grössten wirtschaftlichen Freiheit, wobei die neusten Entwicklungen noch nicht mitberücksichtigt sind. Eingriffe in den Rechtsstaat durch die chinesische Regierung haben seit 2009 die absolute Stellung Hong Kongs in diesem Gebiet geschwächt. Die gegenwärtige Lage stellt ein weiteres Fragezeichen dar. Gefolgt wird Hong Kong im diesjährigen Ranking von Singapur, Neuseeland und der Schweiz. Die Schlusslichter bilden Venezuela, Libyen und der Sudan. Diktaturen wie Kuba und

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Gesucht: Administrative Assistenz (50%)

July 20, 2019

Das Liberale Institut ist eine kleine, gesamtschweizerisch tätige Stiftung zur Förderung und Weiterentwicklung des freiheitlichen Gedankenguts. Zur Entlastung der Institutsleitung suchen wir ab 1. Februar 2020 eine erfahrene Persönlichkeit als

Administrative Assistenz (50%)

Ihr Aufgabengebiet

In dieser vielfältigen Rolle unterstützen Sie die Institutsleitung in sämtlichen administrativen, finanziellen, organisatorischen und kommunikativen Belangen. Sie koordinieren und betreuen Projekte und Veranstaltungen, bearbeiten die Post- und Email-Korrespondenz sowie Versände und pflegen die Datenbanken unterschiedlicher Adressatenkreise. Sie führen idealerweise auch die Buchhaltung und das Payroll der Stiftung. Sie interagieren mit sämtlichen Gremien der Stiftung und mit assoziierten

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Wider die Prämienexplosion

June 17, 2019

Noch gilt das schweizerische Gesundheitswesen als eines der besten der Welt. Doch das Erfolgsmodell, welchem die Schweiz diesen internationalen Spitzenplatz zu verdanken hat, wird zunehmend durch die Anwendung falscher Konzepte aufs Spiel gesetzt. Die Folge davon ist eine permanente Finanzierungs-Krise: Die Gesundheitsausgaben wachsen doppelt so schnell wie die realen Einkommen, was zu einer immer höheren Subventionierung von Prämien, zu Anbieterreglementierungen und letztlich zur Rationierung von Leistungen im Rahmen einer scheinbaren «Kostenbekämpfung» führt. An der LI-Konferenz vom 27. Mai wurde über diese Herausforderung intensiv debattiert. Die Veranstaltung war zugleich die Buchvernissage des neuen Bandes der Edition Liberales Institut mit dem Titel «Zu teuer! Warum wir für unser

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Lösungen für das Gesundheitswesen

June 17, 2019

Seit Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes im Jahr 1996 sind die Gesundheitskosten und die entsprechenden Prämien in der Schweiz explodiert. Das liegt — wie die Experten in diesem Band aufzeigen — an einer Vielzahl problematischer politischer Anreize, die zu einem Überangebot und einem Überkonsum von Gesundheitsleistungen führen: Darunter das Drittzahler-System, Prämienverbilligungen, zu niedrige Franchisen, der eingeschränkte Marktzugang für neue Anbieter, die ausgehebelte Vertragsfreiheit sowie die wettbewerbsverzerrende Stellung staatlicher Spitäler.

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Um das rasante Kostenwachstum in den Griff zu bekommen, greift die Politik immer weiter in die Freiheit der Gesundheitsdienstleister ein. Damit wird das Gesundheitswesen zu einem starren, bürokratischen und

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Miliz braucht mehr Markt

April 18, 2019

Die angebliche Unfähigkeit Privater und kleiner politischer Einheiten, Probleme zu lösen und selbst zu finanzieren, ist kausal mit einer kontinuierlich steigenden, zunehmend von zentralen Instanzen erhobenen Besteuerung verknüpft. Das Subsidiaritätsprinzip beginnt dann in die falsche Richtung zu laufen, wenn man das Kriterium des «Nicht-imstande-Seins, eine Aufgabe auf privater oder bürgernaher Stufe zu erfüllen», zunächst als Argument für verstaatlichte Professionalisierung und dann als Argument für notwendige Zentralisierung verwendet.

Häufig werden als Gegenmittel Fusionen empfohlen. Das erlaubt zunächst Rationalisierungen und eine bessere Auslastung der vollamtlichen Angestellten. Häufig wird aber dabei auch ursprüngliche Freiwilligenarbeit professionalisiert, was insgesamt mehr

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Brexit: Verpasste Chance?

April 18, 2019

Die Europäische Union (EU) stellt mit ihrem zunehmenden Regulierungs- und Zentralisierungsdrang gewissermassen die Antithese zum Erfolgsmodell dar, welchem der Kontinent seinen Aufstieg zu verdanken hat. Errungenschaften wie etwa die parlamentarische Demokratie, die Wirtschafts- und Gewerbefreiheit, wie auch die Gewissens- und Religionsfreiheit entstammen der Abwesenheit einer zentralen politischen Gewalt und dem Wettbewerb zwischen verschiedenen Gebietskörperschaften. Der enorme Agrarprotektionismus, sowie undurchdachte gebietsübergreifende Richtlinien und Politiken der EU schränken diesen Systemwettbewerb immer stärker ein.

Aus dieser Optik hätte der Brexit durchaus eine Chance sein können, um diesen schädlichen Trend umzukehren. Doch allem Anschein nach wird Grossbritannien diese

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30 Jahre Mauerfall: Wohin geht die Reise?

April 10, 2019

Im Jahr 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Dennoch bleiben viele Herausforderungen für die Freiheit bestehen. Der sanfte Etatismus breitet sich immer weiter aus, nicht nur an den Finanzmärkten und im Wohlfahrtsstaat. Der Steuerstaat ist nicht weniger gefrässig geworden. In manchen Ländern, etwa in den USA und Grossbritannien, wo politische Figuren wie Bernie Sanders und Jeremy Corbyn eine seltsame Popularität geniessen, wird von einer «Renaissance des Sozialismus» gesprochen. Globalisierungskritik wird vermehrt salonfähig, während internationale Regierungskartelle sämtliche Weltprobleme lösen sollen. Im Rahmen der LI-Konferenz vom 9. April in Zusammenarbeit mit der paneuropäischen Free Market Roadshow wurden diese Entwicklungen vertieft diskutiert.

In seiner

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Reiche: Sündenböcke für alle Probleme?

March 7, 2019

Der reichen Minderheit wird oft mit grosser Skepsis begegnet. Im besten Fall werden sie utilitaristisch als gute Steuerzahler toleriert. In vielen Ländern existieren hartnäckige Vorurteile gegenüber vermögenden Personen. Woher stammen die negativen Gedanken über Reiche? Wodurch genau entsteht Sozialneid? Und welche Rolle spielt die Kultur in der Einstellung zu reichen Menschen? Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 4. März wurden diese Fragen vertieft diskutiert.

In seiner Einführung hielt LI-Vizedirektor Olivier Kessler fest, Reiche würden heute — genährt durch eine populistische Dauerkampagne — für fast sämtliche Übel dieser Welt verantwortlich gemacht. Viele glaubten, sie hätten ein moralisches Recht dazu, sich an deren Eigentum grosszügig zu bedienen und es umzuverteilen. Das Gefühl

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Essay-Wettbewerb für Studierende

January 28, 2019

Das Liberale Institut im Medienpartnerschaft mit dem «Schweizer Monat» schreibt auch im Jahr 2019 den traditionellen Constant-Essaywettbewerb für Studierende aus. Thematisch befasst sich der diesjährige Wettbewerb mit dem Milizsystem, in Verbindung mit dem vom Schweizerischen Gemeindeverband lancierten Jahr der Milizarbeit. Der Essay-Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt CHF 3’000 dotiert. Der beste Essay wird mit CHF 1’500 ausgezeichnet, der zweitbeste mit CHF 1’000 und der drittbeste mit CHF 500. Die Einreichungsfrist für die Essays ist der 15. Juni 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle an Schweizer Universitäten und Hochschulen immatrikulierten Studierenden unter 30 Jahren. Die Essays sollten einen Umfang von 12’000 bis 24’000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) aufweisen. Die Sprache

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Zum Tod von Anthony de Jasay (1925-2019)

January 28, 2019

«A first step to an adequate understanding of the state is to think about an environment without one.» Anthony de Jasay 1925 bei Aba, einer kleineren Siedlung in der Nähe von Szekesfehervar in den ungarischen Landadel geboren, studierte Anthony de Jasay Landwirtschaftsökonomie an der Universität Budapest. Unmittelbar nach der kommunistischen Machtübernahme in Ungarn floh er …

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Die Freiheit in der Welt

December 19, 2018

Zum ersten Mal belegt die Schweiz den ersten Platz auf dem jüngsten Human Freedom Index, der vom Cato Institute, dem kanadischen Fraser Institute und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit herausgegeben wird. Der Index bemisst sowohl persönliche und zivile als auch wirtschaftliche Freiheiten. Damit verdrängt das Land Hongkong von der langjährigen Spitzenposition. Der Schweiz geht es im Verhältnis zu anderen Gebietskörperschaften deshalb besser, weil sie über einen grösseren Freiheitsgrad verfügt.

Allerdings: Erfolg kann träge machen, und die Innenpolitik birgt gegenwärtig viele Gefahren, in den Energie- und Mediensektoren, in der Altersvorsorge, im Gesundheitswesen, in der Landwirtschaft, in der Einwanderungspolitik oder im Besteuerungssystem. Wenn das Bewusstsein über den Wert

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Freiheitsfeier 2018: Notwendigkeit und Grenzen des Rechts

December 9, 2018

Die diesjährige Freiheitsfeier des Liberalen Instituts vom 6. Dezember befasste sich mit einer wesentlichen Voraussetzung für den Frieden und das Gedeihen einer freien Gesellschaft: dem verlässlichen Schutz von bewährten Normen und Regeln. In unseren Zeiten der Rousseauschen Volksüberhöhung im politischen Diskurs und der nahezu unbeschränkten Mehrheitsregel ist ein Rechtsstaat, der individuelle Freiheitsrechte vor dem Zugriff der Mehrheit verteidigt, weiterhin von besonderer Bedeutung. Dadurch unterscheidet sich eine liberale Demokratie von einer illiberalen Diktatur der Mehrheit. Doch welche Rolle kommt dem Rechtsstaat in einer freien Gesellschaft zu, ohne zu deren Verrechtlichung beizutragen?

In seiner Einführung erinnerte LI-Vizedirektor Olivier Kessler daran, dass sich sämtliche

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