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Articles by Liberales Institut

Index der Eigentumsrechte 2019

October 23, 2019

Finnland erweist sich wie im Vorjahr als Staat mit dem besten Schutz von Eigentumsrechten und steht zum zweiten Mal in Folge an der Spitze des internationalen Rankings des Index für Eigentumsrechte. Neuseeland verliert einen Platz und fällt von Rang 2 auf Rang 3 zurück. Die Schweiz kann davon profitieren und rückt in der Gesamtbewertung von Platz 3 auf Platz 2 vor. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen Singapur, Australien und Japan. Die Schlusslichter bilden Jemen, Haiti, Venezuela, Angola und Bangladesch.

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Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Gesamtergebnis der Schweiz um 0,05 Punkte verschlechtert. Neu kommt das Land auf 8.57 Punkte. Im internationalen Ranking 2019 konnte sie trotzdem einen Platz gutmachen. Dies aufgrund der noch stärker ins Gewicht fallenden

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Für gesunde Finanzmärkte

October 22, 2019

Die Finanzkrise von 2008 scheint überstanden. Viele Probleme sind jedoch nach wie vor ungelöst. Durch Symptombekämpfungs-Massnahmen wie etwa der enormen Geldproduktion und Negativzinsen wurden die unvermeidlichen Korrekturen lediglich in die Zukunft hinausgeschoben. Die aktuelle ultraexpansive Geldpolitik birgt enorme Risiken und ist verantwortlich für wiederkehrende Wirtschaftskrisen sowie zunehmende gesellschaftliche und politische Spannungen. An der LI-Konferenz vom 17. Oktober wurde über diese aktuellen Herausforderungen intensiv debattiert. Die Veranstaltung war zugleich die Buchvernissage des neuen Bandes der Edition Liberales Institut mit dem Titel «Explosive Geldpolitik: Wie Zentralbanken wiederkehrende Krisen verursachen».

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Einführend erinnerte LI-Vizedirektor

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Problematischer Geldsozialismus

October 19, 2019

Finanzkrisen werden als Begleiterscheinung des marktwirtschaftlichen Kapitalismus angesehen. Bei jedem Börsencrash wird «ungezügelten Finanzmärkten» die Schuld in die Schuhe geschoben, während sich die Politik als Retterin in der Not inszeniert. Durch Symptombekämpfungs-Massnahmen wie etwa der enormen Bilanzausweitung der Zentralbanken und Negativzinsen werden aber keine Probleme gelöst, sondern die unvermeidlichen Korrekturen lediglich in die Zukunft hinausgezögert. Ausserdem birgt eine anhaltende ultraexpansive Geldpolitik gewaltige Risiken und beschwört als ungewollte Nebenwirkung weitere wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Umwälzungen herauf.

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Dieses Buch präsentiert die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse ausgewiesener Experten und zeigt, dass die

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Das Potential der Blockchain-Technologie für die Freiheit

September 25, 2019

Eine neue dezentrale Ideenbewegung will nicht nur Wirtschaft und Finanzwelt auf den Kopf stellen, sondern träumt auch von einer freien Gesellschaft ohne Machthaber und zentrale Autoritäten. Freiwillige Vereinbarungen sollen Hierarchien und Machtstrukturen ersetzen. Die Blockchain-Technologie wird als Schlüssel zur Umsetzung einer solchen Utopie angesehen. Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 23. September wurden die Chancen und Risiken dieser technologischen Entwicklung im Allgemeinen und für den Finanzplatz Schweiz vertieft diskutiert.

In seiner Einführung wies LI-Vizedirektor Olivier Kessler darauf hin, dass sich das Liberale Institut in den vergangenen Jahren intensiv mit den Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie befasst habe — oftmals aus der Perspektive der Österreichischen Schule

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Index wirtschaftlicher Freiheit 2019

September 22, 2019

Die Schweiz bleibt auch 2019 das Land mit europaweit der höchsten und weltweit der viert-grössten wirtschaftlichen Freiheit. Das zeigt der Jahresbericht des Index für wirtschaftliche Freiheit 2019, der in der Schweiz vom Liberalen Institut mitherausgegeben wird.

Einmal mehr erweist sich Hong Kong als das Land mit der grössten wirtschaftlichen Freiheit, wobei die neusten Entwicklungen noch nicht mitberücksichtigt sind. Eingriffe in den Rechtsstaat durch die chinesische Regierung haben seit 2009 die absolute Stellung Hong Kongs in diesem Gebiet geschwächt. Die gegenwärtige Lage stellt ein weiteres Fragezeichen dar. Gefolgt wird Hong Kong im diesjährigen Ranking von Singapur, Neuseeland und der Schweiz. Die Schlusslichter bilden Venezuela, Libyen und der Sudan. Diktaturen wie Kuba und

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Gesucht: Administrative Assistenz (50%)

July 20, 2019

Das Liberale Institut ist eine kleine, gesamtschweizerisch tätige Stiftung zur Förderung und Weiterentwicklung des freiheitlichen Gedankenguts. Zur Entlastung der Institutsleitung suchen wir ab 1. Februar 2020 eine erfahrene Persönlichkeit als

Administrative Assistenz (50%)

Ihr Aufgabengebiet

In dieser vielfältigen Rolle unterstützen Sie die Institutsleitung in sämtlichen administrativen, finanziellen, organisatorischen und kommunikativen Belangen. Sie koordinieren und betreuen Projekte und Veranstaltungen, bearbeiten die Post- und Email-Korrespondenz sowie Versände und pflegen die Datenbanken unterschiedlicher Adressatenkreise. Sie führen idealerweise auch die Buchhaltung und das Payroll der Stiftung. Sie interagieren mit sämtlichen Gremien der Stiftung und mit assoziierten

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Lösungen für das Gesundheitswesen

June 17, 2019

Seit Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes im Jahr 1996 sind die Gesundheitskosten und die entsprechenden Prämien in der Schweiz explodiert. Das liegt — wie die Experten in diesem Band aufzeigen — an einer Vielzahl problematischer politischer Anreize, die zu einem Überangebot und einem Überkonsum von Gesundheitsleistungen führen: Darunter das Drittzahler-System, Prämienverbilligungen, zu niedrige Franchisen, der eingeschränkte Marktzugang für neue Anbieter, die ausgehebelte Vertragsfreiheit sowie die wettbewerbsverzerrende Stellung staatlicher Spitäler.

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Um das rasante Kostenwachstum in den Griff zu bekommen, greift die Politik immer weiter in die Freiheit der Gesundheitsdienstleister ein. Damit wird das Gesundheitswesen zu einem starren, bürokratischen und

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Wider die Prämienexplosion

June 17, 2019

Noch gilt das schweizerische Gesundheitswesen als eines der besten der Welt. Doch das Erfolgsmodell, welchem die Schweiz diesen internationalen Spitzenplatz zu verdanken hat, wird zunehmend durch die Anwendung falscher Konzepte aufs Spiel gesetzt. Die Folge davon ist eine permanente Finanzierungs-Krise: Die Gesundheitsausgaben wachsen doppelt so schnell wie die realen Einkommen, was zu einer immer höheren Subventionierung von Prämien, zu Anbieterreglementierungen und letztlich zur Rationierung von Leistungen im Rahmen einer scheinbaren «Kostenbekämpfung» führt. An der LI-Konferenz vom 27. Mai wurde über diese Herausforderung intensiv debattiert. Die Veranstaltung war zugleich die Buchvernissage des neuen Bandes der Edition Liberales Institut mit dem Titel «Zu teuer! Warum wir für unser

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Miliz braucht mehr Markt

April 18, 2019

Die angebliche Unfähigkeit Privater und kleiner politischer Einheiten, Probleme zu lösen und selbst zu finanzieren, ist kausal mit einer kontinuierlich steigenden, zunehmend von zentralen Instanzen erhobenen Besteuerung verknüpft. Das Subsidiaritätsprinzip beginnt dann in die falsche Richtung zu laufen, wenn man das Kriterium des «Nicht-imstande-Seins, eine Aufgabe auf privater oder bürgernaher Stufe zu erfüllen», zunächst als Argument für verstaatlichte Professionalisierung und dann als Argument für notwendige Zentralisierung verwendet.

Häufig werden als Gegenmittel Fusionen empfohlen. Das erlaubt zunächst Rationalisierungen und eine bessere Auslastung der vollamtlichen Angestellten. Häufig wird aber dabei auch ursprüngliche Freiwilligenarbeit professionalisiert, was insgesamt mehr

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Brexit: Verpasste Chance?

April 18, 2019

Die Europäische Union (EU) stellt mit ihrem zunehmenden Regulierungs- und Zentralisierungsdrang gewissermassen die Antithese zum Erfolgsmodell dar, welchem der Kontinent seinen Aufstieg zu verdanken hat. Errungenschaften wie etwa die parlamentarische Demokratie, die Wirtschafts- und Gewerbefreiheit, wie auch die Gewissens- und Religionsfreiheit entstammen der Abwesenheit einer zentralen politischen Gewalt und dem Wettbewerb zwischen verschiedenen Gebietskörperschaften. Der enorme Agrarprotektionismus, sowie undurchdachte gebietsübergreifende Richtlinien und Politiken der EU schränken diesen Systemwettbewerb immer stärker ein.

Aus dieser Optik hätte der Brexit durchaus eine Chance sein können, um diesen schädlichen Trend umzukehren. Doch allem Anschein nach wird Grossbritannien diese

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30 Jahre Mauerfall: Wohin geht die Reise?

April 10, 2019

Im Jahr 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Dennoch bleiben viele Herausforderungen für die Freiheit bestehen. Der sanfte Etatismus breitet sich immer weiter aus, nicht nur an den Finanzmärkten und im Wohlfahrtsstaat. Der Steuerstaat ist nicht weniger gefrässig geworden. In manchen Ländern, etwa in den USA und Grossbritannien, wo politische Figuren wie Bernie Sanders und Jeremy Corbyn eine seltsame Popularität geniessen, wird von einer «Renaissance des Sozialismus» gesprochen. Globalisierungskritik wird vermehrt salonfähig, während internationale Regierungskartelle sämtliche Weltprobleme lösen sollen. Im Rahmen der LI-Konferenz vom 9. April in Zusammenarbeit mit der paneuropäischen Free Market Roadshow wurden diese Entwicklungen vertieft diskutiert.

In seiner

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Reiche: Sündenböcke für alle Probleme?

March 7, 2019

Der reichen Minderheit wird oft mit grosser Skepsis begegnet. Im besten Fall werden sie utilitaristisch als gute Steuerzahler toleriert. In vielen Ländern existieren hartnäckige Vorurteile gegenüber vermögenden Personen. Woher stammen die negativen Gedanken über Reiche? Wodurch genau entsteht Sozialneid? Und welche Rolle spielt die Kultur in der Einstellung zu reichen Menschen? Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 4. März wurden diese Fragen vertieft diskutiert.

In seiner Einführung hielt LI-Vizedirektor Olivier Kessler fest, Reiche würden heute — genährt durch eine populistische Dauerkampagne — für fast sämtliche Übel dieser Welt verantwortlich gemacht. Viele glaubten, sie hätten ein moralisches Recht dazu, sich an deren Eigentum grosszügig zu bedienen und es umzuverteilen. Das Gefühl

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Zum Tod von Anthony de Jasay (1925-2019)

January 28, 2019

«A first step to an adequate understanding of the state is to think about an environment without one.» Anthony de Jasay 1925 bei Aba, einer kleineren Siedlung in der Nähe von Szekesfehervar in den ungarischen Landadel geboren, studierte Anthony de Jasay Landwirtschaftsökonomie an der Universität Budapest. Unmittelbar nach der kommunistischen Machtübernahme in Ungarn floh er …

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Essay-Wettbewerb für Studierende

January 28, 2019

Das Liberale Institut im Medienpartnerschaft mit dem «Schweizer Monat» schreibt auch im Jahr 2019 den traditionellen Constant-Essaywettbewerb für Studierende aus. Thematisch befasst sich der diesjährige Wettbewerb mit dem Milizsystem, in Verbindung mit dem vom Schweizerischen Gemeindeverband lancierten Jahr der Milizarbeit. Der Essay-Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt CHF 3’000 dotiert. Der beste Essay wird mit CHF 1’500 ausgezeichnet, der zweitbeste mit CHF 1’000 und der drittbeste mit CHF 500. Die Einreichungsfrist für die Essays ist der 15. Juni 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle an Schweizer Universitäten und Hochschulen immatrikulierten Studierenden unter 30 Jahren. Die Essays sollten einen Umfang von 12’000 bis 24’000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) aufweisen. Die Sprache

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Die Freiheit in der Welt

December 19, 2018

Zum ersten Mal belegt die Schweiz den ersten Platz auf dem jüngsten Human Freedom Index, der vom Cato Institute, dem kanadischen Fraser Institute und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit herausgegeben wird. Der Index bemisst sowohl persönliche und zivile als auch wirtschaftliche Freiheiten. Damit verdrängt das Land Hongkong von der langjährigen Spitzenposition. Der Schweiz geht es im Verhältnis zu anderen Gebietskörperschaften deshalb besser, weil sie über einen grösseren Freiheitsgrad verfügt.

Allerdings: Erfolg kann träge machen, und die Innenpolitik birgt gegenwärtig viele Gefahren, in den Energie- und Mediensektoren, in der Altersvorsorge, im Gesundheitswesen, in der Landwirtschaft, in der Einwanderungspolitik oder im Besteuerungssystem. Wenn das Bewusstsein über den Wert

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Freiheitsfeier 2018: Notwendigkeit und Grenzen des Rechts

December 9, 2018

Die diesjährige Freiheitsfeier des Liberalen Instituts vom 6. Dezember befasste sich mit einer wesentlichen Voraussetzung für den Frieden und das Gedeihen einer freien Gesellschaft: dem verlässlichen Schutz von bewährten Normen und Regeln. In unseren Zeiten der Rousseauschen Volksüberhöhung im politischen Diskurs und der nahezu unbeschränkten Mehrheitsregel ist ein Rechtsstaat, der individuelle Freiheitsrechte vor dem Zugriff der Mehrheit verteidigt, weiterhin von besonderer Bedeutung. Dadurch unterscheidet sich eine liberale Demokratie von einer illiberalen Diktatur der Mehrheit. Doch welche Rolle kommt dem Rechtsstaat in einer freien Gesellschaft zu, ohne zu deren Verrechtlichung beizutragen?

In seiner Einführung erinnerte LI-Vizedirektor Olivier Kessler daran, dass sich sämtliche

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Ungerechtfertigte Unternehmenssteuern

November 22, 2018

Einerseits leuchtet es der Mehrheit der Bürger unmittelbar ein, dass ansässige Unternehmen vor Ort Arbeitsplätze schaffen und deshalb nicht mit allzu hohen Steuern zum Wegzug bewegt werden sollten. Andererseits ist jedoch auch die Annahme weit verbreitet, dass Unternehmenssteuern die Steuerlast der Privatpersonen reduzieren. Sie trägt wesentlich zur Legitimation der Unternehmensbesteuerung bei.

So wird häufig davor gewarnt, dass eine Senkung der Unternehmenssteuern zu einer höheren Belastung für Privatpersonen führen würde. Doch diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Unternehmen als abstrakte Gebilde bezahlen in Wahrheit gar keine Steuern. Damit ist nicht gemeint, dass sich Unternehmen anstrengen, ihre Steuerlast zu optimieren. Vielmehr ist hier von der Unmöglichkeit die Rede, dass ein

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Die Überregulierungs-Gefahr stoppen

October 25, 2018

Trotz jahrzehntelanger politischer Bekenntnisse zu einem schlanken Staat und weniger Bürokratie geht der Trend unweigerlich in eine andere Richtung. Immer mehr Gesetze und Verbote werden auf allen Staatsebenen produziert. Die Anzahl Beamter wächst unaufhaltsam. Was sind die Ursachen dieser Regulierungsflut? Weshalb gelang es mit bisherigen Rezepten nicht, sie aufzuhalten? Wie viel staatliche Regulierungen braucht es überhaupt? An der LI-Konferenz vom 22. Oktober wurde über diese Fragen intensiv debattiert. Die Veranstaltung war zugleich die Buchvernissage des neuen Bandes der Edition Liberales Institut mit dem Titel «Staatliche Regulierung: Wie viel und überhaupt?».

In seiner Einführung widmete sich LI-Vizedirektor Olivier Kessler der Frage, weshalb Wunsch und Realität in Sachen

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Der Markt als besserer Regulierer

October 15, 2018

Gemäss der aktuellen PwC-CEO-Umfrage unter Unternehmensführern weltweit bleibt Überregulierung eine der Hauptsorgen neben geopolitischen Unsicherheiten und monetären Risiken. In fortgeschrittenen Ländern machen die Compliance-Kosten mittlerweile schätzungsweise rund 10 bis 12 Prozent des BIP aus. Eine Kostenschätzung von KPMG und dem Schweizerischen Gewerbeverband für die Schweiz kommt zum Schluss, dass alleine in den Themenfeldern Arbeitsrecht/-sicherheit, Sozialversicherungen und Lebensmittelhygiene jährliche Regulierungskosten in der Höhe von rund 3,8 Milliarden Franken anfallen. Überregulierung ist schädlich, weil es unternehmerische Freiheiten reduziert, Innovationen dämpft und das Wirtschaftswachstum mindert. An der internationalen Better Regulation Conference vom 25. September in

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Ökologische Nachhaltigkeit dank Freiheit

October 15, 2018

Ökologische Nachhaltigkeit und ethisches Handeln werden oft mit Regulierungen und Staatsinterventionen assoziiert. Diese Sicht erweist sich allerdings bei näherer Betrachtung als trügerisch: Wirtschaftlich repressive Länder schneiden in Sachen Umweltschutz sowie bei weiteren positiven Indikatoren systematisch schlechter ab. Marktwirtschaftliche Methoden werden dagegen als wirksame Alternative gerade beim wohl kontroversesten Umweltthema überhaupt, dem Regenwald, ersichtlich. Was sind die Ursachen dafür? Was ist die Rolle von Vertragsfreiheit und klar definierten Eigentumsrechten? Wie ist das Profitstreben mit Verantwortung verbunden? Im Rahmen der LI-Konferenz vom 17. September wurden diese Fragestellungen vertieft diskutiert.

In seiner Einführung erinnerte LI-Direktor Pierre Bessard

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Index wirtschaftlicher Freiheit 2018

October 9, 2018

Die Schweiz bleibt auch 2018 das Land mit europaweit der höchsten und weltweit der viertgrössten wirtschaftlichen Freiheit. Das zeigt der Jahresbericht 2018 des Index für wirtschaftliche Freiheit, der in der Schweiz vom Liberalen Institut mitherausgegeben wird.

Einmal mehr erweist sich Hong Kong als das Land mit der grössten wirtschaftlichen Freiheit, gefolgt von Singapur, Neuseeland und der Schweiz. Die Schlusslichter des diesjährigen Rankings bilden Venezuela, Libyen und Argentinien. Diktaturen wie Kuba und Nordkorea werden wegen fehlender Daten im Ranking nicht aufgeführt.

Der Bericht bestätigt den engen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Freiheit und Wohlfahrtsentwicklung. Die freiesten 25% aller Länder weisen ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 40.376 Dollar auf, die

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Das Scheitern aller Sozialismen

October 8, 2018

Auch heute noch verfallen viele bei politischen Auseinandersetzungen in ein Links-Rechts-Schema. Doch dieses ist gänzlich untauglich. Denn sowohl der von den meisten rechts verortete Faschismus und Nationalsozialismus wie auch der links verortete Kommunismus und Sozialdemokratismus begehen stets denselben Fehler: Sie alle stehen im Gegensatz zu den Liberalen für ein Primat der Politik. Sie alle wollen Individuen zwingen, so zu leben, wie es die politischen Machthaber wollen. Sie machen Menschen zu Werkzeugen einiger weniger unter völliger Missachtung individueller Freiheitsrechte.

Unabhängig davon, ob die Motive für eine solche Missachtung grundlegender Menschenrechte nun «links» oder «rechts» zu verorten sind: Was entsteht, ist eine totalitäre Staatswirtschaft, ohne Meinungsfreiheit,

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Ökologische Nachhaltigkeit dank freien Märkten

October 5, 2018

Ökologische Nachhaltigkeit und ethisches Handeln werden oft mit Regulierungen und Staatsinterventionen assoziiert. Diese Sicht erweist sich allerdings bei näherer Betrachtung als trügerisch: Wirtschaftlich repressive Länder schneiden in Sachen Umweltschutz sowie bei weiteren positiven Indikatoren systematisch schlechter ab. Marktwirtschaftliche Methoden werden dagegen als wirksame Alternative gerade beim wohl kontroversesten Umweltthema überhaupt, dem Regenwald, ersichtlich. Was sind die Ursachen dafür? Was ist die Rolle von Vertragsfreiheit und klar definierten Eigentumsrechten? Wie ist das Profitstreben mit Verantwortung verbunden? Im Rahmen der LI-Konferenz vom 17. September wurden diese Fragestellungen vertieft diskutiert.

In seiner Einführung erinnerte LI-Direktor Pierre Bessard

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Index der Eigentumsrechte 2018

September 20, 2018

Finnland hat dieses Jahr Neuseeland als Staat mit dem besten Schutz von Eigentumsrechten an der Spitze des internationalen Rankings des Index für Eigentumsrechte abgelöst und dieses auf Platz zwei verdrängt. Die Schweiz folgt in der Gesamtbewertung auf Platz 3, gefolgt von Norwegen, Singapur und Schweden. Die Schlusslichter bilden Haitit, Jemen, Venezuela, Bangladesch und Pakistan.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Gesamtergebnis der Schweiz um 0,06 Punkte auf neu 8,62 Punkte verbessert. Im internationalen Ranking 2018 konnte sie einen Platz gutmachen. Die Rechtssicherheit und das politische System der Schweiz werden mit einem Ergebnis von 8,75 insgesamt als stabil bewertet (-0,02 Indexpunkte), wobei vor allem die gerichtliche Unabhängigkeit und die Kontrolle der Korruption positiv

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Das Potential privater Gebietskörperschaften

June 12, 2018

Ein Dienstleister, der sich darauf konzentriert, Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum zu bieten, und der Sicherheits- und Rettungskräfte, einen Rechts- und Ordnungsrahmen sowie eine unabhängige Streitschlichtung umfasst, würden wohl viele gegenüber den aufgeblähten, gefrässigen und in sämtliche Lebensbereiche eingreifenden Wohlfahrtsstaaten bevorzugen. Ein solcher Dienstleister verspräche eine höhere Lebensqualität und Rechtssicherheit, unter anderem auch deshalb, weil seine Dienstleistungen auf freiwillig eingegangenen Verträgen basieren. Das Projekt freier Privatstädte ist heute eine Geschäftsidee, die vielerorts Anklang findet. Im Rahmen des LI-Gesprächs vom 11. Juni wurde der aktuelle Stand der Dinge vertieft diskutiert.

In seiner Einführung machte LI-Vizedirektor Olivier Kessler

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Die Zukunft der finanziellen Privatsphäre

May 27, 2018

Die finanzielle Privatsphäre der Bürger ist in Bedrängnis. Der automatische Austausch von Bankdaten für Steuerzwecke ist zum internationalen Standard avanciert. Staatsgläubige Politiker und einzelne Banker möchten ihn nun auch für inländische Beziehungen einführen. Welche Folgen hätte das für die Privatautonomie der Bürger und den Schutz ihres Eigentums? Was wären die Alternativen zu einer faktischen Abschaffung der finanziellen Privatsphäre? Die LI-Konferenz vom 26. Februar ging ausführlich auf diese Fragen ein.

Die Wahrung der finanziellen Privatsphäre gegenüber dem Staat, und insbesondere dem Fiskus, ist aufgrund seiner moralisierenden Illusionen rund um die Steuereinnahmen und der Macht seines Zwangsmonopols von grösster Relevanz für die Freiheit, wie LI-Direktor Pierre Bessard in

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Das Potenzial der digitalen Währungen

May 27, 2018

In einem ersten Teil führte Bernhard Müller Hug, Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Switzerland, in die technologische Seite von Kryptowährungen, insbesondere von Bitcoin, ein. Er brach die sehr komplexe Materie über die Funktionsweise von Kryptowährungen auf einfache Aussagen runter. Mittels Analogien (z.B. der Vergleich der «Blockchain» mit einem öffentlichen Register) erklärte er den Teilnehmenden, wie die Blöcke generiert werden, wie das Register gegen Angriffe geschützt wird, wie die Geldschöpfer («Miner») gemeinsam an einem «Teppich weben» und wie das uralte Kommunikationsproblem der «Byzantinischen Generäle» technisch gelöst wurde. Die Dezentralität der Währung sei das bisher beispiellose Charakteristikum, so der Referent. Geschlossen hat Bernhard Müller Hug mit einem

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Europa, die EU und der Sinn der Nation

May 27, 2018

Europa wird heute geprägt durch die Zentralisierung und Konzentration politischer Macht auf Ebene der EU. Doch die Nationalstaaten Europas geraten auch von unten unter Druck: In Grossbritannien, Spanien oder Italien bemühen sich kleinere Gemeinschaften um einen Austritt aus den einheitlichen Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts. Nicht zuletzt die andauernde Euro-Krise stellt die EU vor eine Bewährungsprobe. Auch die Schweiz beschäftigt sich intensiv mit nationaler Identität und Geschichte — sei es vor dem Hintergrund historischer Jubiläen oder angesichts der politisch umstrittenen Einwanderungsfrage. Das Verhältnis Schweiz-EU ist ohnehin ein Dauerbrenner der öffentlichen Debatte. Vor diesem Hintergrund lud das Liberale Institut zu einer Konferenz ein, welche die Rolle der Nationalstaaten

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Bildung in Freiheit und Verantwortung

May 27, 2018

Die Bedeutung der Bildung ist unbestritten — bei den Befürwortern ebenso wie den Gegnern einheitlicher staatlicher Bildungsangebote. Gerade weil die Bildung der Kinder und für die geistige, politische und ökonomische Entwicklung einer Gesellschaft Jugendlichen als essentiell betrachtet wird, entbrennt ein Streit, welche Rolle Staat und Politik in der Gestaltung von Bildungsangeboten übernehmen sollen. Heute dominiert die öffentliche Hand das Bildungsangebot — doch was wären liberale Alternativen für ein hochwertiges Bildungsangebot in der Schweiz? Dieser Frage widmete sich das LI-Symposium 2015 am 6. Juni.

Das Symposium wurde eröffnet durch Michael von Prollius, Forum Freie Gesellschaft und Liberales Institut, der in seinen Ausführungen sowohl Inhalt als auch Form der Bildung und die mit

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Gerechtigkeit oder «soziale Gerechtigkeit»?

May 27, 2018

Gerechtigkeit ist ein hoher gesellschaftlicher Wert und zugleich eine Tugend. Doch welche Personen, Handlungen oder Zustände verdienen eine Bezeichnung als «gerecht»? Thomas Patrick Burke, emeritierter Professor an der Temple University, stellt fest, dass der freie Wille eine notwendige Voraussetzung für Gerechtigkeit ist: nur Menschen, die einen freien Willen ausüben, absichtsvolle Handlungen und daraus resultierende Zustände können also «gerecht» sein. Die «soziale Gerechtigkeit» bezeichnet dagegen in der Regel einen Zustand der Ungleichheit — unabhängig davon, wie er zustande kam, ob er das Resultat eines freien Willens ist. Die politische Bekämpfung der «sozialen Ungerechtigkeit» kann daher ihrerseits zu Ungerechtigkeit führen. Burke appelliert für eine Unterscheidung von Gerechtigkeit

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