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Articles by Zürcherin

Auf ideologischer Mission: Aktivisten und ihre gefährliche Selbstverwirklichung

11 days ago

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) – Politische Aktivisten sind die Schattenregierungen unserer Zeit. Es handelt sich dabei in aller Regel um private Organisationen, die freilich recht üppig mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Manchmal finanzieren sie sich auch ohne die Mithilfe der Steuerzahler, was sie keineswegs davon befreit, dass man ihr Treiben genau verfolgen sollte. Denn nicht immer sind die selbsterklärten Guten auch gut für die Gesellschaft.

Zu oft definieren nämlich die Aktivisten ganz allein, was „gut“ ist und verlieren dabei aus dem Blick, dass ihr enger ideologischer Fokus mehr Schaden als Nutzen stiftet. Dennoch dürfen sie sich auf die Rückendeckung der Bevölkerung verlassen, die weder Motive noch Methoden hinterfragt. Wer im 21. Jahrhundert im Gewand des Guten daherkommt, hat leichtes Spiel bei einer Öffentlichkeit, die sich allzu leicht einlullen lässt von Schlagworten wie „Klimarettung“, „Humanitäre Hilfe“ oder „Kampf gegen Rechts“. Der Klang dieser Begriffe sorgt bei den meisten Menschen dafür, dass eine der beiden Gehirnhälften ihre Tätigkeit vorübergehend einstellt.

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Die Schrecken des Kommunismus in China

12 days ago

Von Llewellyn H. Rockwell Jr. (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Es ist ein Skandal, dass sich in den westlichen Ländern fast niemand der blutigen Schrecken bewusst ist – und falls doch, nichts Genaues weiß -, die in China von 1949 bis 1976 unter der kommunistischen Herrschaft Mao Zedongs stattgefunden haben.

Wie viele Menschen sind durch Verfolgung und durch Maos Politik umgekommen? Möchten Sie vielleicht einmal raten? Viele haben dies über die Jahre versucht. Sie lagen stets zu niedrig. Weil während der 1980er und der 1990er mehr und mehr Daten verfügbar wurden und Spezialisten viel Zeit in Ermittlungen und Schätzungen investiert haben, wurden die Zahlen immer zuverlässiger. Und doch sind sie immer noch unpräzise. Wie groß sind die Ungenauigkeiten, von denen wir sprechen? Die niedrigste Zahl lautet 40 Millionen. Es könnte sich um bis zu 100 Millionen oder mehr handeln. Alleine für die Zeit des „Großen Sprung nach vorne“ von 1959 bis 1961 liefern die Statistiken Werte zwischen 20 und 75 Millionen. In der Zeit davor sind es 20 Millionen. In der Zeit danach weitere zig Millionen.

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Et tu! Christa Rigozzi für die Energiestrategie!

13 days ago

Von Peter Hettich (Regulierung.ch) – Die Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi unterstützt die Energiestrategie, schreibt der Blick vom Dienstag. Wir erhalten nach der Empfehlung von Bischof Felix Gmür also weitere Rückversicherung in dieser wichtigen Zukunftsfrage. Ob es politisch konsistent ist, für die zweite Gotthardröhre zu sein und gleichzeitig die Energiestrategie (-43% Energieverbrauch) zu unterstützen, scheint unwichtig, wenn man auf der richtigen Seite steht.

Christa Rigozzi hat auch "Solarstrom vom eigenen Hausdach". #EsGeht also, würden die Befürworter der ES2050 sagen. Ich sage dagegen: #EsFliesst – nämlich die Subvention. Nähme Christa Rigozzi heute eine 20 kWp-Photovoltaikanlage auf ihrem Hausdach in Betrieb, so erhielte Sie eine Subvention von CHF 10’400. Ein rentables Unterfangen für jemanden, der seine Anlage im Eigenverbrauch betreibt. Gut, wenn man auf der Seite des Guten steht und sogar noch Geld dafür erhält, würden die Befürworter der ES2050 nun versichern (während sie sich für eine weitere Subvention für ein Cargobike anmelden).

Befürworter der Energiestrategie schreiben sich meist auch das Anliegen sozialer Gerechtigkeit auf die Fahne.

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Lies heute keine Nachrichten

17 days ago

Von Tim (myMONK.de) – Heute wird mal wieder Großes passieren. Hab ich „Großes“ geschrieben? Ich meinte Gigantisches. Getrennte Stars, Stars mit Krankheit, gefährliche künstliche Intelligenz und Stars mit gefährlich geringer natürlicher Intelligenz, Atomkrieg, Irrsinn in Europa, Irrsinn in Amerika, Atomkrieg, ach nee, das hatten wir schon, naja macht nichts, Irrsinn im nahen und fernen Osten, Terror, Arschlöcher, Flughafen-Pannen.

Heute werde ich mal wieder den Impuls haben, am Puls der Zeit zu bleiben, nah, aber ganz nah. Den Fernseher anzuschalten, die News-Seiten zu checken, wieder und wieder, auch bei Facebook und Twitter nichts verpassen wollen.

Aber heute werde ich versuchen, diesem Impuls zu widerstehen.

Henry David Thoreau schrieb:

„Für einen Philosophen sind die sogenannten ‚Nachrichten’ nichts als Klatsch und Tratsch, geschrieben und gelesen von alten Frauen beim Teetrinken.“

Auch, wenn es hier und da um ernste und grundsätzlich bedeutsame Dinge geht: Die allermeisten Nachrichten sind einfach absolut irrelevant für unser Leben. Ganz zu schweigen davon, wie oft sie verzerrt sind, manipulativ oder schlichtweg falsch.

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Tag der Pressefreiheit: Ein Ranking und sein ideologischer Missbrauch

18 days ago

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) – Seit 1994 wird der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ begangen. Jedes Jahr aufs Neue bietet er am 3. Mai Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie es um die freie Berichterstattung auf dem Globus bestellt ist.

Hierzu veröffentlicht die französische Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ einen alljährlichen Index, der eine Rangliste von 180 Ländern beinhaltet. Wenig überraschend zieren auch 2016 China, Syrien, Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea das Ende der Liste. Deutschland hält sich tapfer unter den ersten 20 – gut genug, um es gerade noch in die beste Kategorie zu schaffen. Vor allem die Skandinavier und die Benelux-Staaten, aber auch Costa Rica und Jamaika liegen deutlich davor. Wesentlich schlechter als Deutschland schneiden hingegen Staaten ab, die man wohl eher weiter vorne vermutet hätte: Großbritannien, die USA und Frankreich – drei Länder, in denen sich der Journalismus eine Menge traut und große Freiheiten genießt, in denen aber konservative politische Strömungen erstarkt sind, die der überwiegenden Mehrheit der Journalisten ein Dorn im Auge sind.

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Unser Raubstaat kennt keine Grenzen

19 days ago

Von Jeffrey Tucker (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Kürzlich wurde in einem Artikel festgestellt, dass Spinnen theoretisch jeden Menschen auf der Welt in einem Jahr fressen könnten. Schockierend. Genau so schockierend ist die Tatsache, dass Regierungen theoretisch allen Wohlstand in einem Jahr zerstören können.

Wir sind von Regierungen buchstäblich umgeben, sogar von Regierungen innerhalb von Regierungen. Es gibt eine in Ihrer Stadt, in Ihrem Zuhause, Ihrem Büro, Ihrem Land (Kanon) und die größte von allem ist die Landesregierung.

Rund um die Welt treffen Regierungen aufeinander, um sich entweder zu bekriegen, ihren Freunden aus der Patsche zu helfen oder den Menschen Vorschriften zu machen.

Alle von ihnen werden dabei von Jahr zu Jahr größer, in guten wie in schlechten Zeiten. Sie werden mächtiger, neugieriger auf Ihr Leben und Ihre Finanzen und greifen mehr und mehr in unsere Privatsphäre ein. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass zumindest eine Regierung Ihnen gerade über die Schulter blickt, Sie taxiert und sich bereitmacht, sich auf Ihren Wohlstand und Ihre Freiheit zu stürzen.

Regierungen können nicht alleine überleben.

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Venezuela: Ein Land geht zugrunde

20 days ago

Von Peter Hettich (regulierung.ch) – Am Donnerstag konnten wir in der NZZ lesen, dass ein Panzerwagen der venezuelanischen Sicherheitskräfte in Demonstraten gefahren ist; an anderer Stelle wurde ein Jugendlicher getötet – er ist nicht das erste Opfer des sozialistischen Präsidenten Maduro. Als ich Venezuela vor einigen Jahren besucht habe, war Chavez noch an der Macht: Der eiserne Griff der Regierung war dank hohem Ölpreis aber noch nicht tödlich, die Regale der Supermärkte noch gut gefüllt und der Alltag der Menschen noch mit einem Gefühl der Normalität verbunden. Es ist verblüffend, dass offenbar wenige Jahre ausreichen, um ein Land in jedem Aspekt herunterzuwirtschaften.

Nur sozialistische Planer sind in der Lage, ein rohstoffreiches Land mit einer funktionierenden Demokratie, einer robusten Zivilgesellschaft und einer florierenden Wirtschaft derart zuzurichten. Trotz des konsistent schlechten "Trackrecords" der staatlichen Top-Down-Steuerung von Gesellschaft und Wirtschaft befinden sich autokratische Führer aber selbst in Europa im Aufwind.

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Die Trump-Täuschung

April 17, 2017

Von Jorge Arprin (arprin) – Die Wahl von Donald Trump war zweifellos außergewöhnlich. Anschließend erwarteten viele auch eine außergewöhnliche Politik von ihm. Die ersten 100 Tage sind bald vorbei, und damit wird es Zeit, zu prüfen, ob wirklich ein neuer Wind im Weißen Haus weht oder ob sich die „Tyrannei des Status Quo“ durchgesetzt hat, wie Milton Friedman es nannte (seiner Meinung nach könne es nur in den ersten 100 Tagen zu großen Reformen kommen, danach sei bereits alles blockiert). Für seine Anhänger haben sich viele ihrer Träume nicht erfüllt. Die gescheiterten Versuche, Obamacare abzuschaffen oder ein Einreiseverbot für sieben islamischen Länder einzuführen, konnte man noch anderen zur Last legen, aber die Bombardierung Assads nach dem Giftgasangriff in Khan Sheykhun hat für einige das Fass zum Überlaufen gebracht.

Sogar Milo, bis dahin treuer Trump-Anhänger, kritisierte ihn erstmals:

“I’m as troubled by violence toward innocent children as the next sociopath, but those kids are only growing up to be oppressors of women and murderers of homosexuals anyway,” said Yiannopoulos in an email. “NO MORE POINTLESS FOREIGN WARS. This is not why people voted for Daddy.

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Was kommt nach Trumps Syrien-Bombardierung?

April 14, 2017

Von Ron Paul (Ron Paul Institute) – Der US-Raketenangriff auf Syrien vom vergangenen Donnerstag war die schnellste aussenoplitische Kehrtwende der Geschichte. Weniger als eine Woche nachdem das Weiße Haus Assad die Erlaubnis gegeben hat, Präsident im eigenen Land zu sein.

Präsident Trump entschied, nach einem Giftgasvorfall bei Homs, die USA müsse Syrien bombardieren und forderte die Entfernung Assads. Er schob dem Diktator die Schuld in die Schuhe und sagte, dass als Vergeltung »etwas passieren« werde. Weniger als zwei Tage später feuerte er eine Salve von 59 Tomahawk-Raketen (Kosten: 1,5 Millionen Dollar pro Stück) auf einen Militärflugplatz in der Nähe des Ortes ab, an dem der Chemiewaffen-Angriff stattgefunden hatte.

Trump behauptete, es sei im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten, Syrien wegen dem Einsatz von Giftgas anzugreifen. Das ist Unsinn! Selbst wenn der Chemiewaffeneinsatz von Assad befohlen wurde – wir haben bisher keinen Beweise dafür gesehen – gibt es in Bezug auf einen isolierten Vorfall unmenschlicher Grausamkeit tausende Meilen entfernt von unseren Grenzen nichts, was im Interesse unserer nationalen Sicherheit ist.

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Markt ist Frieden

April 12, 2017

Von Tommy Casagrande – Regulierte Systeme meinen solche, in denen Staatseingriffe Markteintrittsbarrieren und Hürden schaffen, die Menschen daran hindern sollen, an der Entwicklung der Gesellschaft und Zivilisation teil zu nehmen. Mag es nun auch nicht die bewusste Absicht sein, dieses zu verursachen, so ändert sich am Ergebnis nichts.

Wenn Staaten mittels Steuern und Abgaben sowie regulatorischen Hürden und Markteintrittsbarrieren dem freien Handeln von Menschen einen Riegel vorschieben, werden all jene, die sich die Kosten der Steuern und Abgaben nicht leisten können, genauso wie jene, die aufgrund ihrer Individualität nicht die vom Staat normiert vorgegebenen Hürden und Barrieren zu überspringen vermögen, vom Prozess des Zivilisationsaufbaus ausgeschlossen.

Wichtig an dieser Stelle: Auch die Zentralbank greift durch den Mechanismus, Zinsen einfach per Beschluss, unabhängig des freien Wechselspiels von Angebot und Nachfrage, setzen zu können, in den Markt ein und verursacht damit Verzerrungen in diesem – das heißt, die einen profitieren, während die anderen verlieren.

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Silvan Amberg neu Vizepräsident von NoBillag

April 11, 2017

(ll) – Silvan Amberg ist neu Vizepräsident von NoBillag. Dies teilte heute die radikalliberale Kleinpartei up! mit. Sie schickt mit Amberg einen erfahrenen Kampagnenleiter ins Präsidium des Initiativkomitees.

Im Laufe des nächsten Jahres kommt die NoBillag-Initiative vors Volk, welche eine Abschaffung der obligatorischen Fernsehgebühren fordert. Die Initiative wurde von einem überparteilichen Komitee unter der Leitung von Olivier Kessler eingereicht und wird hauptsächlich von bürgerlichen Jungparteien, der Unabhängigkeitspartei und von Minderheiten in der SVP und FDP unterstützt.

An der GV des Vereins NoBillag wurde gestern Silvan Amberg als Vertreter von up! zum Vizepräsidenten gewählt. Amberg hatte vor der Gründung von up! bei den Jungfreisinnigen politische Kampagnen geleitet und war zuletzt Präsident des Komitees “Bürgerliche gegen Wehrpflicht”.

Mit der Entsendung von Amberg ins Komitee macht up! die Billag Abschaffung zu einem Schwerpunkt-Thema. Silvan Amberg erklärt warum: “Das Thema ist perfekt für uns! Erstens ist es eine saubere liberale Forderung, wie sie nur selten überhaupt aufs politische Parkett kommt.

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„Inside Islam“: Der Moscheereport und die Angst vor der Wahrheit

April 10, 2017

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) –Er gilt als Musterschüler der Islamversteher. Kaum jemand wird so gerne präsentiert, wenn es darum geht, das deutsche Publikum von der Friedfertigkeit und Toleranz einer Religion zu überzeugen, über die so kontrovers diskutiert wird wie über kaum ein anderes Thema. Constantin Schreiber hat alles, was linke Intellektuelle lieben.

Eloquent, weltoffen und multikulturell bereist der 37-Jährige seit zehn Jahren den Nahen Osten und Afrika, um über Missstände zu berichten. Vor allem bewegt sich der gebürtige Niedersachse mit schlafwandlerischer Sicherheit im arabischen Raum. Muttersprachler bescheinigen ihm ein astreines Arabisch, das er während einiger Jahre in Syrien erlernt und danach perfektioniert hat. Mit einer eigenen Wissenschaftssendung ist er in einem ägyptischen Privatsender zu sehen. Der smarte Kosmopolit, der sich zunächst in einem Jura-Studium versucht hatte, dann aber für den Journalismus entschied, arbeitet für eine Reihe von Fernsehsendern. Früh wurde auch die Politik auf ihn aufmerksam.

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Fake News und Kriegspropaganda – NZZ ohne Beweis

April 8, 2017

Von Lucien Looser – Der NZZ-Auslandsredaktor Andreas Rüesch schreibt in einem populistischen Kommentar, Trumps Entscheidung zum Alleingang sei richtig gewesen. Gemeint ist die Bombardierung der Luftwaffenbasis Shairat bei Homs in der Nacht zum 7. April 2017 durch zwei amerikanische Kriegsschiffe. Da die NZZ keinen Beweis vorlegen kann, dass zuvor tatsächlich syrische Truppen Chemiewaffen gegen die Bevölkerung eingesetzt haben sollen, muss von Propaganda ausgegangen werden.

Nein ich bin keiner Verschwörungstheoretiker und auch kein Putin Anhänger. Ich würde von der NZZ oder Herrn Rüesch gerne wissen, warum sind sie sich so sicher? Dafür müsste es eindeutige Beweise geben. In der Schweiz wird jedes noch so glasklares Verbrechen in einem Prozess aufgearbeitet. Ein Militärschlag bei dem mindestens sechs Menschen gestorben sind, ist aber einfach so eine "richtige Entscheidung". Wie kann man ohne absolute Sicherheit behaupten, Krieg sei das Richtige.

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Freiheit für das Vegischnitzel

April 8, 2017

(ll) – Wer heute durch ein Lebensmittelgeschäft geht, sieht immer mehr vegetarische Schnitzel und vegane Bratwürste. Dass vegetarische und vegane Produkte häufig Namen tragen, die an Fleischprodukte angelehnt sind, ist dem Schweizerischen Fleisch-Fachverband (SFF) schon lange ein Dorn im Auge. Nun schaltet sich der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess ein und will politisch ein Verbot solcher Namen durchsetzen. Der Grund dafür: Die Täuschung des Konsumenten. Widerstand erhält Hess von der Unabhängigkeitspartei up!, die solche Verbotsforderungen kategorisch ablehnt.

„Offenbar hat Hess nicht viel Vertrauen in die Schweizer, wenn er glaubt, sie können nicht einmal ein normales Steak von einem Vegisteak unterscheiden. Da ein Verbot zu fordern ist wieder einmal die typische Reaktion auf ein künstlich geschaffenes Problem“, so Paul Steinmann, Mitglied bei up!. Die Namensgebung könne man tatsächlich als absurd empfinden, aber das legitimiere noch kein Verbot, so Steinmann. Es zeige höchstens die Innovationslosigkeit der Produzenten.

Bereits heute sind gewisse Namen geschützt mit der Begründung der Irreführung.

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Gesundheitswesen: Wettbewerb statt „Pflästerlipolitik“

April 4, 2017

(ll) – Da Zahl der praktizierenden Ärzte und die damit verbundenen Gesundheitskosten steigen seit Jahren stark an. Der Bund will nun mit einer Anpassung der Leistungsverordnung des Krankenversicherungsgesetzes gewisse Leistungen von der stationären in die ambulante Behandlung verschieben. Der Unabhängigkeitspartei up! geht dies zu wenig weit. Sie fordert weitergehende Reformen bei der Leistungsverordnung.

Das Hauptproblem des Gesundheitswesen ist gemäss up!, dass es sich um ein planwirtschaftliches Modell handle. Aus Angst vor einer Unterversorgung würde in der Leistungsverordnung detailliert festgeschrieben, welche Leistungen von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt werden müssten. “Diese Planwirtschaft hat in der Schweiz zu einer Überversorgung und einer Explosion der Kosten geführt”, kritisiert Silvan Amberg von der liberalen up!. “Wenn wir die Kosten in den Griff bekommen wollen, müssen wir umdenken, und auch Kosten-Nutzen-Überlegungen im Gesundheitswesen wieder zulassen.”

Konkret schlägt up! vor, dass die Krankenkassen alternative Versicherungsmodelle mit einem eingeschränkten Leistungskatalog anbieten können.

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Wie die Ölindustrie die Wale gerettet hat

April 2, 2017

Von Bill Wirtz (Blog von Bill Wirtz) – Zu Beginn des Industriezeitalters waren Wale eine wichtige natürliche Ressource, die von Menschen seit Jahrzehnten verwertet wurde. Das Öl, das aus Walen gewonnen werden konnte, besonders das des Physeter macrocephalus, des Pottwals, dessen Tran durch die Nase entzogen wurde, hatte mannigfaltigen Nutzen vom Heizen über Lichterzeugung bis hin zum Material für die Farbherstellung.

Walfangschiffe waren von einer einzigartigen Größe, mit der sie der stürmischen See widerstehen konnten, um an das wertvolle Gut zu kommen, das bis dato nur Wale liefern konnten. Diese Walfänger nutzten sogenannte Schneid- und Kopfspeere, mit denen sie in den Schädel des Tieres eindringen oder es köpfen konnten. Deren massives Gewicht stellte sicher, dass die Fänger den dicken Nackenwirbel des Pottwals zertrümmern konnten.

Mit dem drastischen Anstieg der globalen Nachfrage an Walöl-Lampen gerieten Nachfrage und Angebot ins Unverhältnismäßige: Viele Kunden weigerten sich bald den unerschwinglichen Preis von 2,50$ für eine Gallone an Walöl zu zahlen (Yergin, 1962).

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Was „Laissez-faire“ ist

April 1, 2017

Von Jeffrey Tucker (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Die englische Aussprache lautet „lay-say-fair“. Seine französischen Ursprünge gehen auf die Spätrenaissance zurück. Erstmals verwendet wurde der Begriff im Jahre 1680, eine Zeit, als der Nationalstaat in ganz Europa auf dem Vormarsch war. Der französische Finanzminister Jean-Baptiste Colbert fragte einen Kaufmann namens M. Le Gendre, was der Staat zur Förderung der Industrie tun sollte.

Der Legende zufolge war seine Antwort: „Laissez-nous faire“ bzw. „lass es sein“. Dieser Vorfall wurde 1751 in der Zeitschrift Oeconomique vom Freihandels-Befürworter Rene de Voyer, Marquis d’Argenson, beschrieben. Der Spruch wurde schließlich in den Worten von Vincent de Gournay festgehalten: „Laissez-faire und laissez-passer, le monde va de lui même!“ Die lose Übersetzung: „Lass es sein und überlass es sich selbst; die Welt dreht sich weiter.“

Oder frei übersetzt: „Lass die Welt allein, sie verwaltet sich selbst.“

Alle diese Darstellungen drückten nicht nur die Idee des Freihandels aus – ein Hauptthema des Diskurses in der europäischen Politik des 18.

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Auf dem Weg zur Maasregelung

March 31, 2017

Von Jorge Arprin (arprin) – Heiko Maas plant die Vollendung seines Werks:

Der Entwurf eines „Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“ (NetzDG-E) aus dem Hause Heiko Maas möchte das „friedliche Zusammenleben einer freien, offenen und demokratischen Gesellschaft“ vor „Hasskriminalität“ und „strafbaren Falschnachrichten (‚Fake News‘)“ schützen. Zu diesem Zweck sollen Twitter, Facebook, YouTube und andere große Anbieter sozialer Netzwerke mit jeweils mehr als zwei Millionen inländischen Nutzern dazu gebracht werden, ihre Löschaktivitäten wesentlich zu verstärken. (…)

Irrelevant ist hingegen, ob der Sprecher die Äußerung vorsätzlich oder (…) „wider besseres Wissen“ tätigte (…) eine Äußerung (gilt) gegebenenfalls auch als rechtswidrig im Sinne des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, wenn sie im konkreten Fall nicht strafbar ist (…) Die Bußgelder für ein Verhalten, das eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Themen Hass und „Fake News“ vermissen lässt (NetzDG-E, S. 25), können sich auf bis zu 50 Millionen Euro für die Netzwerkanbieterunternehmen und fünf Millionen Euro für das Leitungspersonal belaufen.

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Jungfreisinnige fordern Taten statt Worte – Mittelstandsinitiative

March 28, 2017

(ll) – Der heute veröffentlichte Steuerbelastungsmonitor 2016 zeigt die Situation unverblümt auf: Der Kanton Zürich hat nach wie vor bei tiefen und höheren Einkommen ein Attraktivitätsproblem im kantonalen Steuervergleich. Darum setzen sich die Jungfreisinnigen Kanton Zürich mit der im Februar lancierten Mittelstandsinitiative für einen Kanton Zürich mit Zukunft ein.

Der Steuerbelastungsmonitor 2016 führt eindrücklich vor Augen, dass der Kanton Zürich im kantonalen Vergleich nicht den Platz inne hat, den er verdient. Der Kanton Zürich ist für natürliche Personen im steuerlichen Bereich für tiefe und höhere Einkommen unattraktiv. Eine Verbesserung im Vergleich zu den letzten Jahren blieb gänzlich aus. Diese Situation darf nicht akzeptiert werden, weshalb sich die Jungfreisinnigen Kanton Zürich für einen attraktiven Kanton Zürich einsetzen: “Die Mittelstandsinitiative ist eine finanzierbare Lösung um die Steuerbelastung für tiefe und höhere Einkommen im Kanton Zürich zu senken”, so Christoph Baumann, Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Zürich.

Die Mittelstandsinitiative findet breiten Anklang bei bürgerlichen Politikern im Kanton Zürich. Die Initiative möchte den Freibetrag für tiefe Einkommen erhöhen, die Progressionsstufen für den Mittelstand senken sowie die höchste Progressionsstufe, den “13er”, abschaffen.

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Diese 10 Dinge passieren, wenn du deinen Träumen folgst

March 26, 2017

Ein Leben ohne Träume ist ein Vogel mit gebrochenem Flügel.“ – Langston Hughes, US-amerikanischer Dichter

Von Tim (myMONK.de) – Den Business-Mantel an-, den Traum von der Freiheit abgelegt. So lief ich nach dem Studium jeden Morgen ins Büro. Unternehmensberatung. Kunden. Zahlen. Kantinen. Powerpoint, aber kaum Power im Herzen. Es war nicht das, was ich wollte, nicht das, was richtig war für mich. Ich existierte noch, aber ich lebte nicht mehr.

Nach sechs Monaten kündigte ich und fing bald mit myMONK an – etwas, wovon ich seit meiner Jugend träumte. Ich wollte schreiben, ich wollte Menschen erreichen, und ich wollte frei sein von Terminen. Jetzt ist myMONK fünf Jahre alt und sorgt – euch sei Dank – schon seit einer ganzen Weile dafür, dass ich nicht verhungern muss. Es gibt eine Menge Leute, die mehr Geld verdienen als ich, erfolgreicher sind. Trotzdem kann ich mir für mich nichts Besseres vorstellen.

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Riskante SNB-Politik: up! fordert Währungswettbewerb

March 24, 2017

(ll) – Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat am Donnerstag ihren Geschäftsbericht publiziert und musste erneut heftige Kritik vor der Schweizer Unabhängigkeitspartei up! einstecken. up! kritisiert insbesondere die expansive Geldpolitik, die zu Fremdwährungsreserven von 692 Milliarden Franken geführt hat. Zudem fordert up! einen Übergang von der staatlichen Währung zu einem System von Marktwährungen.

Die SNB hat in den letzten Jahren die Devisenreserven stark anwachsen lassen. Sie tat dies mit dem Ziel, eine Aufwertung des Frankens zu verhindern und damit die Konjunktur anzukurbeln. „Die Nationalbank spielt ein gefährliches Spiel“, warnt Silvan Amberg von der Unabhängigkeitspartei. „Niemand weiss, was passieren wird, wenn die Währungsblase platzt und der Wert des Frankens zusammenbricht. Es ist unwahrscheinlich, dass die SNB in einem solchen Fall ihre Anlagen rechtzeitig liquidieren und die Liquidität aus dem Markt abschöpfen kann. Die Rechnung werden letztlich die Steuerzahler oder die Sparer über die Inflation bezahlen, wenn zum Beispiel unsere Altersguthaben ihren Wert verlieren.

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Charles Krüger zerzaust watson-Interview

March 19, 2017

(ll) – In der Schweiz gibt es keine Medienkritik. Sie wird hauptsächlich als Parteigeplänkel oder als Verschwörungstheorie abgetan. Es stellt ein absolute Ausnahme dar, wenn jemand mit profunden Argumenten einen Bericht hiterfragt. Genau dies tut der deutsche YouTuber Charles Krüger. Er zerzaust regelrecht ein Interview von watson-Redakteurin Daria Wild, welches sie mit einem finnischen Profiteur des dortigen BGE-Experiments geführt hat.

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Jungfreisinnige wollen Altersreform 2020 mit vollem Einsatz bekämpfen

March 16, 2017

(ll) – Mit markigen Worte kündigen die Jungfreisinnigen ihren Kampf gegen die Altersreform 2020 an. So heisst es beispielsweise: Die Altersreform 2020 bringt entscheidende Verschlechterungen der Zukunftsaussichten der jungen Generation. Dass sich die Generation der Babyboomer nicht an der Sanierung unserer Alterswerke beteiligen soll, ist ein Armutszeugnis unseres Parlaments und egoistisch zugleich, denn über 80 Prozent der Parlamentarier gehören dieser Generation an. So wird die Reform einseitig zu Lasten der Kreditkarte der Jungen gebucht. Selbst die jetzigen Rentner gehören zu den Benachteiligten, denn ihre AHV-Rente erhöht sich nicht und dafür bezahlen sie mit einer höheren Mehrwertsteuer.

Auf ihrer Webseite beklagt sich die Jungpartei ausserdem, dass die Senkung des Umwandlungssatzes ist viel zu klein sei. Die zweite Säule und damit viele Pensionskassen weiterhin in Schieflage bleiben würden und die versicherungstechnischen Parameter entpolitisiert werden müssten.

Eine Vermischung von AHV und Pensionskasse führe dazu, dass beide Säulen gefährdet seien. Das Volk habe vor sechs Monaten Mehrausgaben in der AHV abgelehnt.

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Wenn Sicherheit die Freiheit opfert, folgt nicht absolute Sicherheit sondern absolute Unsicherheit

March 15, 2017

Von Tommy Casagrande – Der österreichische Innenminister, Wolfgang Sobotka, beabsichtigt die Versammlungsfreiheit zu beschneiden und begründet dies damit, dass "innenpolitische Debatten aus dem Ausland" nicht nach Österreich verlegt werden sollen.

In dem Sinne, dass Herr Sobotka das Versammlungsgesetz beschneiden möchte und damit die Demonstrationsfreiheit als Gut der liberalen Demokratie zu stutzen beabsichtigt, geschieht aber genau das, was Herr Sobotka als Vorwand tarnt. Wenn die Demonstrationsfreiheit in Österreich beschnitten wird, dann hat Herr Sobotka innenpolitische Debatten aus dem Ausland Einfluss nehmen lassen, und zwar massiven. oder anders ausgedrückt, er hat Einfluss genommen aufgrund dessen was innenpolitisch im Ausland passiert. Vorwände zur Abschaffung von Freiheitselementen gibt es ohnehin wie Sand am Meer. Diese hier ist nur eine weitere.

Herr Sobotka widerspricht sich darum selbst und tarnt seinen Widerspruch als Lösung. In Wahrheit ermächtigt er die Gewalt des Staates gegenüber der Ohnmacht der Bürger in einer Weise, die sich von jenen Werten hinfortbewegt, die er angeblich zu schützen trachtet.

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Sich um den eigenen Kram kümmern und mit gutem Beispiel vorangehen – das ist eine vernünftige Außenpolitik

March 14, 2017

Von Patrick Barron (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Um des weltweiten Friedens und Wohlstands Willen sollten die USA eine echte Führungsrolle übernehmen, indem sie der Welt beweisen, dass freier Handel und Nicht-Interventionen ausreichen. Mit anderen Worten: Alle Nationen sollten sich um ihren eigenen Kram kümmern und mit gutem Beispiel vorangehen. So wie Laissez Faire Politik innerhalb der Grenzen einer Nation funktioniert, wird durch freie Kooperation zwischen Individuen unterschiedlicher Nationen rasch enthüllt werden, welche Politik gut funktioniert und welche nicht. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass eine Nation nichts innerhalb ihrer Grenzen unternehmen kann, um andere Nationen dazu zu zwingen, ihre Wirtschaft zu subventionieren. Alle Subventionen, Währungsmanipulationen, etc. sind selbstzerstörerisch. Deshalb sollten die USA die folgenden Maßnahmen ergreifen, um Staatseingriffe mit friedlichem, kooperativem Handel zwischen ihren Bürgern und den Bürgern anderer Nationen zu ersetzen.

1. Erkläre unilateralen Freihandel

Sämtliche Restriktionen von Importen und Exporten sollten komplett abgeschafft werden.

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Überwachungsstaat 2.0 – Wikileaks „Vault 7“

March 13, 2017

Vor wenigen Tagen kamen neue Enthüllungen mit dem Decknamen „Vault 7“ über das Portal Wikileaks heraus, die nun zeigen, dass nicht nur die NSA, sondern auch die CIA umfassende Massenüberwachungsprogramme unterhält.

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Beeinflusst der Brexit die Welt der Online-Casinos?

March 9, 2017

Durch den EU-Ausstieg der Briten wird ein Prozess der wirtschaftlichen Veränderung in Europa ins Rollen gebracht der bisher erst am Anfang steht. Die Folgen, die sich aus dem Brexit ergeben, sind noch nicht wirklich spürbar. Aber es wird sie geben. Auch die Glücksspielbranche und die Online Casinos aus den jeweiligen europäischen Ländern sind davon betroffen. Nachteile für Online Casinos in der EU Die seriösesten Online Casinos haben Lizenzen in Gibraltar und Jersey, zwei britische Kolonien, die bisher zur EU gehören. Für diese Betreiber sorgt die Nachricht des EU-Austritts für große Unsicherheit. Einige britische Glückspielunternehmen sehen den Brexit sogar als drohende Gefahr für ihr Geschäft an. Für sie wird es besonders hart, denn durch den Ausstieg entfiele für sie der freie und uneingeschränkte Zugang zum europäischen Glücksspielmarkt, und damit der Zugang zu Millionen Bestandskunden. Gleichzeitig könnten auch europäische Glücksspielunternehmen, die wirtschaftlich mit Großbritannien verbunden sind, (das sind mehrheitlich Firmen aus Malta, Luxemburg oder Zypern) sich mit heftigen Einbußen konfrontiert sehen.

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US-Bundesstaat Arizona prüft, Gold und Silber als Geld zuzulassen

March 8, 2017

Von Ron Paul (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Wenn die Menschen die Freiheit hätten, selbst zu bestimmen, was sie als Geld verwenden möchten, würden sie sich wahrscheinlich für Gold oder Silber entscheiden – das hat die Geschichte gezeigt.
Politiker heute und ihre keynesianischen Steigbügelhalter verachten natürlich den Gold- oder Silberstandard. Denn die Bindung einer Währung an ein Edelmetall beschränkt die Fähigkeit der Zentralbanken, das Wachstum des Wohlfahrtsstaates und der Militärausgaben über die Inflationssteuer zu finanzieren. Das wiederum zwingt Politiker, Staatsausgaben vor allem mit dem direkten Mittel der Besteuerung zu finanzieren.
Trotz der Feindseligkeit der Politik gegenüber Gold spielte das Edelmetall in der US-Geldpolitik nach der Gründung der Federal Reserve (Fed) sechzig Jahre lang  eine Rolle. Dann, im Jahr 1971, als Bedenken über die ansteigenden Defizite der US-Regierung viele ausländische Regierungen veranlasste, ihre US-Dollar-Bestände in Gold umzuwandeln, schloss Präsident Nixon das Goldfenster, wodurch in Amerika erstmals eine reine Fiat-Währung geschaffen wurde.

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In der EU schaffen es die Skrupellosesten ganz nach oben

March 7, 2017

Von Bill Wirtz (Blog von Bill Wirtz) – Als Luxemburger Bürger, der für die ersten 18 Jahre seines Lebens nur einen einzigen Premierminister gekannt hat, kann ich Ihnen sagen das harte Auftreten von Jean-Claude Juncker nicht im mindesten das wert ist, als was die Medien es verkmarkten.
Jean-Claude Juncker war luxemburgischer Premierminister von 1995 bis 2013, und personifiziert all das, was mit der heutigen Politik falsch läuft: Juncker ist ein Jura-Student, der den Beruf nie ausübte, Sekretär bei der christlich-sozialen Partei wurde, sich zur rechten Hand des damaligen Premierministers (und späterer Kommissionspräsident) hinaufschleimte und 30 Jahre ohne Unterbrechung Mitglied der Regierung war.
Junckers Popularität in Luxemburg ist weiterhin unumstritten. Als man im Großherzogtum 2005 über den Vorschlag zur europäischen Verfassung abstimmte, drohte Juncker mit seinem Rücktritt, sollte das Resultat nicht positiv aussehe. Das mag in Großbritannien die Praxis sein, doch Luxemburger Wähler ließen sich von dieser Aussage einschüchtern. Er ließ Luxemburg glauben, das Land  könne nur mit ihm einer der Player in Europa sein.

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Der Liberalismus ist sozial

March 6, 2017

Von Jacques de Guénin (Libertaria) – Von der extremen Linken bis zu einem großen Teil der Rechten bezeichnen sich als „sozial“ und antiliberal. Damit wollen sie sagen, dass sie sich für das Schicksal der Unterprivilegierten interessieren, während wir, die Liberalen, die wir das Individuum und die Marktwirtschaft, welche gerne auch das „Gesetz des Dschungels“ genannt wird, verteidigen, profitgierige Egoisten seien. Es ist jedoch offensichtlich, daß genau das Gegenteil der Fall ist: Wir sind die Großzügigen und sie die Raubtiere! Doch sie drängen uns immer wieder in die Defensive, indem sie sich auf dem Gebiet der Moral positionieren. Es wird höchste Zeit, daß wir zur Offensive übergehen und das moralischeTerrain besetzen.
Nun empfehle ich Ihnen gleich ein taktisches Mittel, mit dem Sie den Gegner destabilisieren können: Tun Sie unschuldig und fragen Sie ihn, was er denn unter Liberalismus verstehe. Es besteht eine sehr große Chance, daß er sich in Ungenauigkeiten verstrickt. Sagen Sie ihm nun, daß Sie nicht überrascht sind, daß er den Liberalismus nicht mag, da er offenbar nicht genau wisse, was Liberalismus sei.

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