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Articles by Zürcherin

Wie das Internet unsere Wirtschaft verändert hat und was uns die Zukunft bringt

1 day ago

Ohne in komplexe, wirtschaftliche Mechanismen einzutauchen, das Internet hat auch ganz einfache Handelszweige komplett revolutioniert.

Beispielsweise musste früher ein Unternehmer, der Werbeaufkleber in Auftrag geben wollte, mühsam verschiedene Offerten per Telefon einholen. Und er konnte sich nicht sicher sein, wenn er nicht noch mühsamer Referenzen eingeholt hat, ob er das gewünschte Produkt auch zum vereinbarten Zeitpunkt erhält.

Heute sind mit ein paar wenigen Mausklickst die Preise verglichen und mittels Bewertungsfunktionen ist man ziemlich schnell im Bilde über die Tüchtigkeit

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Die Ökonomie des Sex

2 days ago

Warum ist der Marktpreis für Sex so drastisch abgesunken? Dies erklärt ein Video vom Austin Institute übersetzt von grosse Freiheit TV:

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Wie wundervoll der Schweizer Markt spielt, zeigt ein besonders Produkt – das Bier

8 days ago

Nirgends auf der Welt ist die Brauereidichte so hoch wie in der Schweiz. Eine unerreichte Biervielfalt schmückt unser Land. Was sind die Gründe dafür? Und was braucht es, dass der hiesige Gerstensaft noch besser wird.

Es sah zappenduster aus, vor zwanzig Jahren existierten nur noch dreissig Braubetriebe, hier bei uns. Die Angst war gross, dass bald nur noch die Grossen übrig bleiben, nur noch Heineken, Carlsberg & Co.! In einem Land, in welchem Tradition, Heimat und Identität so wichtig sind.

Doch das Gegenteil traf ein. Mikro-Brauereien schossen wie Pilze aus dem Boden. Im Kanton

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Mythos BIP

11 days ago

Von Tommy Casagrande – Man hört und liest es immer wieder. Die bange Frage, ob das Bruttoinlandsprodukt eher gefallen oder gestiegen ist. Einem Orakel gleich, dass einem die Vorsehung über künftige Lebensbedingungen verspricht, scharen sich Politiker, Statistiker und Teile der Bevölkerung um die neuesten Zahlen und Daten. Steigt es, geht ein erleichtertes Raunen, der Knall eines vom Herzen fallenden Obelisken durch den Raum. Sinkt es, werden ruckartig die Gesichter fahl und die Herzschrittmacher drohen ersetzt zu werden.

Was die Menschen allesamt ungern bedenken, ist die Tatsache, dass

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Mit modernem Lochblech zum Architekturpreis

13 days ago

Wer sich einen Architekturpreis verdienen möchte, muss sich heutzutage etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Bei der Sanierung des alten Oratoriums San Michele in Lonate ist das dem DAP-Studio gelungen – dank einer modernen Lochblechverkleidung.

Neues Gewand für das alte Oratorium und die Bibliothek in Lonate

Das lombardische Oratorium in Lonate stand lange Zeit leer, bis die Bibliothek die Räumlichkeiten für sich beanspruchte. Doch um den gesamten Bestand, Mitarbeiter und die notwendigen Büros unterzubringen, sah man sich gezwungen, wenig schmuckhafte Containeranbauten zu

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Ideen sind mächtiger als jede Regierung

13 days ago

Von Ron Paul (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Als ich durch das Land reiste, um an verschiedenen Universitäten zu sprechen, stellte ich fest, dass nur sehr wenige junge Menschen Krieg wollen. Ich würde sogar sagen, dass etwa 90 Prozent der Leute, die ich treffe, keine neuen Kriege wollen. Nun muss man sich fragen: Wenn so wenige Menschen Krieg wollen, warum lassen wir es dann zu, dass wir so viele Kriege haben?

Die Antwort liegt in der Tatsache, wie Politik in Washington funktioniert, und es liegt daran, welche Art von Mensch nach politischer Macht strebt.

Es liegt an der

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Wie Michael Baumer und sein Netzwerk um Staatsaufträge buhlen

26 days ago

Von Raul Merz – Wer glaubt, Michael Baumer, Stadtratskandidat der FDP Stadt Zürich, sei ein liberaler Streiter, irrt sich. Baumer gehört wie kein anderer zum Politfilz der Zwinglistadt.

Das politische Netzwerk von FDP-Akteuren, die sich in Zürich gegenseitig Staatsaufträge zuschanzen ist stossend. Die Meworla GmbH, Baumers Informatik-Bude, würde es wohl ohne Partei- und Staatsaufträge kaum geben. So gehöret neben der ETH auch das Stadtparlament zum Kundenstamm.

Sieht man davon ab, dass es ganz schön dreist ist, das Parlament zu beliefern, in dem man politisiert, ist klar, wer so

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Was Frauen wollen

June 21, 2017

Von Nat Vein

„Die schlimmste Furie“

Nach all den Protesten, Märschen und Medienberichten zu urteilen, könnte man denken, dass die Frauen im Westen besonders schlechte Karten hätten – und dies auch noch vor allen anderen Kulturkreisen! Beruflicher und institutioneller Sexismus begrenzten ihr Potenzial, das Patriarchat halte sie nieder und die Gesellschaft behandle sie im Großen und Ganzen als Bürger zweiter Klasse. „Selbst die Hölle kennt keine schlimmere Furie als eine verachtete Frau“, schrieb William Congreve vor 320 Jahren – und es gilt noch heute. Damals und durch die Jahrhunderte

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Zentralbanken heizen die Nachfrage nach Kryptowährungen an

June 20, 2017

Von Demelza Hays (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Noch vor etwa zwei Jahren wurde Bitcoin als Randtechnologie für Libertäre und Computer-Freaks betrachtet. Inzwischen gewinnen Bitcoin und andere Kryptowährungen wie beispielsweise Ethereum auch im Mainstream immer mehr an Popularität. Allerdings wurde diese Popularität mehr durch Finanzspekulationen anstatt durch die Nachfrage nach einem privat erzeugten und deflationären Tauschmittel getrieben. Nach der Zinserhöhung durch die Amerikanische Notenbank (Fed) in der vergangenen Woche verloren Bitcoin und alternative Kryptowährungen wie

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Ernteausfälle: up! kritisiert Bundeshilfe

June 7, 2017

(ll) – Wegen der Frostperiode vom vergangenen April leiden viele Schweizer Bauern unter Ernteausfällen. Der Bund stellt ihnen nun 50 Millionen Franken aus dem Betriebshilfefonds in Aussicht. Dies schreibt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) unter Berufung auf Aussagen von Christian Hofer, Vizedirektor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), auf Schweizer Radio SRF.

Die Unabhängigkeitspartei up! kritisiert diese Massnahme deutlich, wie sie auf ihrer Webseite schreibt. Sie hat sich bereits mehrfach für den Abbau von Staatsbeiträgen und für mehr Markt in der Landwirtschaft ausgesprochen – so

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Merkels Apokalypse: Scheitert Paris, dann scheitert die Schöpfung

June 5, 2017

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) – Wer geglaubt hatte, dicker als beim Euro könne man nicht mehr auftragen, musste sich dieser Tage eines Besseren belehren lassen. Damals hatte uns Angela Merkel auf das nahende Ende Europas vorbereitet, sollten wir ihr nicht auf den alternativlosen Pfad der bedingungslosen „Rettung“ unserer Gemeinschaftswährung folgen.

Mancher hatte Zweifel, angesichts der ungeahnten Leidenschaft einer ansonsten so kühl und berechnend agierenden Kanzlerin. Weil aber die Deutschen ihre Obrigkeiten nicht gerne hinterfragen und außerdem das Risiko scheuen, wie

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Irgendwie ehrlich: USA verabschieden sich vom Pariser Klimaabkommen

June 3, 2017

Von Peter Hettich (Regulierung.ch) – Zwei Tage musste die Welt auf die Entscheidung des US Präsidenten warten. Nun wissen wir: Die USA werden sich vom Pariser Klimaabkommen zurückziehen. Donald Trumps Symbiose mit den wohl einmal mehr entsetzten Experten, Journalisten und Bloggern hat erneut perfekt gespielt. Wir warten nun gespannt auf den nächsten Tweet.

Nüchtern betrachtet ist die Entscheidung des US Präsidenten nur ehrlich. Durchschlagende Massnahmen im Sinne des Pariser Klimaabkommens waren von den USA auf bundesstaatlicher Ebene ohnehin nicht zu erwarten. Schon Präsident

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Das richtige Outfit fürs erste Date

June 1, 2017

Es ist endlich soweit, das erste Date steht an. Doch eine wichtige Frage ist vorher noch zu klären: „Was zieh ich nur an?“ Welche Frau stand nicht schon ratlos vor dem Kleiderschrank und konnte sich nicht entscheiden? Worauf es in puncto Styling beim ersten Treffen ankommt, lesen Sie hier.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, das stimmt. Aber immerhin ist der Anfang gemacht, Ihre Verabredung wurde ja bereits getroffen. Dass grundsätzliches Interesse an Ihnen und einer festen Beziehung besteht, steht demnach ausser Frage. Dennoch kann natürlich einiges schief gehen. Zum

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Auf ideologischer Mission: Aktivisten und ihre gefährliche Selbstverwirklichung

May 16, 2017

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) – Politische Aktivisten sind die Schattenregierungen unserer Zeit. Es handelt sich dabei in aller Regel um private Organisationen, die freilich recht üppig mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Manchmal finanzieren sie sich auch ohne die Mithilfe der Steuerzahler, was sie keineswegs davon befreit, dass man ihr Treiben genau verfolgen sollte. Denn nicht immer sind die selbsterklärten Guten auch gut für die Gesellschaft.

Zu oft definieren nämlich die Aktivisten ganz allein, was „gut“ ist und verlieren dabei aus dem Blick, dass ihr enger ideologischer Fokus mehr Schaden als Nutzen stiftet. Dennoch dürfen sie sich auf die Rückendeckung der Bevölkerung verlassen, die weder Motive noch Methoden hinterfragt. Wer im 21. Jahrhundert im Gewand des Guten daherkommt, hat leichtes Spiel bei einer Öffentlichkeit, die sich allzu leicht einlullen lässt von Schlagworten wie „Klimarettung“, „Humanitäre Hilfe“ oder „Kampf gegen Rechts“. Der Klang dieser Begriffe sorgt bei den meisten Menschen dafür, dass eine der beiden Gehirnhälften ihre Tätigkeit vorübergehend einstellt.

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Die Schrecken des Kommunismus in China

May 15, 2017

Von Llewellyn H. Rockwell Jr. (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Es ist ein Skandal, dass sich in den westlichen Ländern fast niemand der blutigen Schrecken bewusst ist – und falls doch, nichts Genaues weiß -, die in China von 1949 bis 1976 unter der kommunistischen Herrschaft Mao Zedongs stattgefunden haben.

Wie viele Menschen sind durch Verfolgung und durch Maos Politik umgekommen? Möchten Sie vielleicht einmal raten? Viele haben dies über die Jahre versucht. Sie lagen stets zu niedrig. Weil während der 1980er und der 1990er mehr und mehr Daten verfügbar wurden und Spezialisten viel Zeit in Ermittlungen und Schätzungen investiert haben, wurden die Zahlen immer zuverlässiger. Und doch sind sie immer noch unpräzise. Wie groß sind die Ungenauigkeiten, von denen wir sprechen? Die niedrigste Zahl lautet 40 Millionen. Es könnte sich um bis zu 100 Millionen oder mehr handeln. Alleine für die Zeit des „Großen Sprung nach vorne“ von 1959 bis 1961 liefern die Statistiken Werte zwischen 20 und 75 Millionen. In der Zeit davor sind es 20 Millionen. In der Zeit danach weitere zig Millionen.

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Et tu! Christa Rigozzi für die Energiestrategie!

May 14, 2017

Von Peter Hettich (Regulierung.ch) – Die Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi unterstützt die Energiestrategie, schreibt der Blick vom Dienstag. Wir erhalten nach der Empfehlung von Bischof Felix Gmür also weitere Rückversicherung in dieser wichtigen Zukunftsfrage. Ob es politisch konsistent ist, für die zweite Gotthardröhre zu sein und gleichzeitig die Energiestrategie (-43% Energieverbrauch) zu unterstützen, scheint unwichtig, wenn man auf der richtigen Seite steht.

Christa Rigozzi hat auch "Solarstrom vom eigenen Hausdach". #EsGeht also, würden die Befürworter der ES2050 sagen. Ich sage dagegen: #EsFliesst – nämlich die Subvention. Nähme Christa Rigozzi heute eine 20 kWp-Photovoltaikanlage auf ihrem Hausdach in Betrieb, so erhielte Sie eine Subvention von CHF 10’400. Ein rentables Unterfangen für jemanden, der seine Anlage im Eigenverbrauch betreibt. Gut, wenn man auf der Seite des Guten steht und sogar noch Geld dafür erhält, würden die Befürworter der ES2050 nun versichern (während sie sich für eine weitere Subvention für ein Cargobike anmelden).

Befürworter der Energiestrategie schreiben sich meist auch das Anliegen sozialer Gerechtigkeit auf die Fahne.

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Lies heute keine Nachrichten

May 10, 2017

Von Tim (myMONK.de) – Heute wird mal wieder Großes passieren. Hab ich „Großes“ geschrieben? Ich meinte Gigantisches. Getrennte Stars, Stars mit Krankheit, gefährliche künstliche Intelligenz und Stars mit gefährlich geringer natürlicher Intelligenz, Atomkrieg, Irrsinn in Europa, Irrsinn in Amerika, Atomkrieg, ach nee, das hatten wir schon, naja macht nichts, Irrsinn im nahen und fernen Osten, Terror, Arschlöcher, Flughafen-Pannen.

Heute werde ich mal wieder den Impuls haben, am Puls der Zeit zu bleiben, nah, aber ganz nah. Den Fernseher anzuschalten, die News-Seiten zu checken, wieder und wieder, auch bei Facebook und Twitter nichts verpassen wollen.

Aber heute werde ich versuchen, diesem Impuls zu widerstehen.

Henry David Thoreau schrieb:

„Für einen Philosophen sind die sogenannten ‚Nachrichten’ nichts als Klatsch und Tratsch, geschrieben und gelesen von alten Frauen beim Teetrinken.“

Auch, wenn es hier und da um ernste und grundsätzlich bedeutsame Dinge geht: Die allermeisten Nachrichten sind einfach absolut irrelevant für unser Leben. Ganz zu schweigen davon, wie oft sie verzerrt sind, manipulativ oder schlichtweg falsch.

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Tag der Pressefreiheit: Ein Ranking und sein ideologischer Missbrauch

May 9, 2017

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) – Seit 1994 wird der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ begangen. Jedes Jahr aufs Neue bietet er am 3. Mai Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie es um die freie Berichterstattung auf dem Globus bestellt ist.

Hierzu veröffentlicht die französische Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ einen alljährlichen Index, der eine Rangliste von 180 Ländern beinhaltet. Wenig überraschend zieren auch 2016 China, Syrien, Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea das Ende der Liste. Deutschland hält sich tapfer unter den ersten 20 – gut genug, um es gerade noch in die beste Kategorie zu schaffen. Vor allem die Skandinavier und die Benelux-Staaten, aber auch Costa Rica und Jamaika liegen deutlich davor. Wesentlich schlechter als Deutschland schneiden hingegen Staaten ab, die man wohl eher weiter vorne vermutet hätte: Großbritannien, die USA und Frankreich – drei Länder, in denen sich der Journalismus eine Menge traut und große Freiheiten genießt, in denen aber konservative politische Strömungen erstarkt sind, die der überwiegenden Mehrheit der Journalisten ein Dorn im Auge sind.

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Unser Raubstaat kennt keine Grenzen

May 8, 2017

Von Jeffrey Tucker (Ludwig von Mises Institut Deutschland) – Kürzlich wurde in einem Artikel festgestellt, dass Spinnen theoretisch jeden Menschen auf der Welt in einem Jahr fressen könnten. Schockierend. Genau so schockierend ist die Tatsache, dass Regierungen theoretisch allen Wohlstand in einem Jahr zerstören können.

Wir sind von Regierungen buchstäblich umgeben, sogar von Regierungen innerhalb von Regierungen. Es gibt eine in Ihrer Stadt, in Ihrem Zuhause, Ihrem Büro, Ihrem Land (Kanon) und die größte von allem ist die Landesregierung.

Rund um die Welt treffen Regierungen aufeinander, um sich entweder zu bekriegen, ihren Freunden aus der Patsche zu helfen oder den Menschen Vorschriften zu machen.

Alle von ihnen werden dabei von Jahr zu Jahr größer, in guten wie in schlechten Zeiten. Sie werden mächtiger, neugieriger auf Ihr Leben und Ihre Finanzen und greifen mehr und mehr in unsere Privatsphäre ein. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass zumindest eine Regierung Ihnen gerade über die Schulter blickt, Sie taxiert und sich bereitmacht, sich auf Ihren Wohlstand und Ihre Freiheit zu stürzen.

Regierungen können nicht alleine überleben.

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Venezuela: Ein Land geht zugrunde

May 7, 2017

Von Peter Hettich (regulierung.ch) – Am Donnerstag konnten wir in der NZZ lesen, dass ein Panzerwagen der venezuelanischen Sicherheitskräfte in Demonstraten gefahren ist; an anderer Stelle wurde ein Jugendlicher getötet – er ist nicht das erste Opfer des sozialistischen Präsidenten Maduro. Als ich Venezuela vor einigen Jahren besucht habe, war Chavez noch an der Macht: Der eiserne Griff der Regierung war dank hohem Ölpreis aber noch nicht tödlich, die Regale der Supermärkte noch gut gefüllt und der Alltag der Menschen noch mit einem Gefühl der Normalität verbunden. Es ist verblüffend, dass offenbar wenige Jahre ausreichen, um ein Land in jedem Aspekt herunterzuwirtschaften.

Nur sozialistische Planer sind in der Lage, ein rohstoffreiches Land mit einer funktionierenden Demokratie, einer robusten Zivilgesellschaft und einer florierenden Wirtschaft derart zuzurichten. Trotz des konsistent schlechten "Trackrecords" der staatlichen Top-Down-Steuerung von Gesellschaft und Wirtschaft befinden sich autokratische Führer aber selbst in Europa im Aufwind.

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Die Trump-Täuschung

April 17, 2017

Von Jorge Arprin (arprin) – Die Wahl von Donald Trump war zweifellos außergewöhnlich. Anschließend erwarteten viele auch eine außergewöhnliche Politik von ihm. Die ersten 100 Tage sind bald vorbei, und damit wird es Zeit, zu prüfen, ob wirklich ein neuer Wind im Weißen Haus weht oder ob sich die „Tyrannei des Status Quo“ durchgesetzt hat, wie Milton Friedman es nannte (seiner Meinung nach könne es nur in den ersten 100 Tagen zu großen Reformen kommen, danach sei bereits alles blockiert). Für seine Anhänger haben sich viele ihrer Träume nicht erfüllt. Die gescheiterten Versuche, Obamacare abzuschaffen oder ein Einreiseverbot für sieben islamischen Länder einzuführen, konnte man noch anderen zur Last legen, aber die Bombardierung Assads nach dem Giftgasangriff in Khan Sheykhun hat für einige das Fass zum Überlaufen gebracht.

Sogar Milo, bis dahin treuer Trump-Anhänger, kritisierte ihn erstmals:

“I’m as troubled by violence toward innocent children as the next sociopath, but those kids are only growing up to be oppressors of women and murderers of homosexuals anyway,” said Yiannopoulos in an email. “NO MORE POINTLESS FOREIGN WARS. This is not why people voted for Daddy.

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Was kommt nach Trumps Syrien-Bombardierung?

April 14, 2017

Von Ron Paul (Ron Paul Institute) – Der US-Raketenangriff auf Syrien vom vergangenen Donnerstag war die schnellste aussenoplitische Kehrtwende der Geschichte. Weniger als eine Woche nachdem das Weiße Haus Assad die Erlaubnis gegeben hat, Präsident im eigenen Land zu sein.

Präsident Trump entschied, nach einem Giftgasvorfall bei Homs, die USA müsse Syrien bombardieren und forderte die Entfernung Assads. Er schob dem Diktator die Schuld in die Schuhe und sagte, dass als Vergeltung »etwas passieren« werde. Weniger als zwei Tage später feuerte er eine Salve von 59 Tomahawk-Raketen (Kosten: 1,5 Millionen Dollar pro Stück) auf einen Militärflugplatz in der Nähe des Ortes ab, an dem der Chemiewaffen-Angriff stattgefunden hatte.

Trump behauptete, es sei im Interesse der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten, Syrien wegen dem Einsatz von Giftgas anzugreifen. Das ist Unsinn! Selbst wenn der Chemiewaffeneinsatz von Assad befohlen wurde – wir haben bisher keinen Beweise dafür gesehen – gibt es in Bezug auf einen isolierten Vorfall unmenschlicher Grausamkeit tausende Meilen entfernt von unseren Grenzen nichts, was im Interesse unserer nationalen Sicherheit ist.

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Markt ist Frieden

April 12, 2017

Von Tommy Casagrande – Regulierte Systeme meinen solche, in denen Staatseingriffe Markteintrittsbarrieren und Hürden schaffen, die Menschen daran hindern sollen, an der Entwicklung der Gesellschaft und Zivilisation teil zu nehmen. Mag es nun auch nicht die bewusste Absicht sein, dieses zu verursachen, so ändert sich am Ergebnis nichts.

Wenn Staaten mittels Steuern und Abgaben sowie regulatorischen Hürden und Markteintrittsbarrieren dem freien Handeln von Menschen einen Riegel vorschieben, werden all jene, die sich die Kosten der Steuern und Abgaben nicht leisten können, genauso wie jene, die aufgrund ihrer Individualität nicht die vom Staat normiert vorgegebenen Hürden und Barrieren zu überspringen vermögen, vom Prozess des Zivilisationsaufbaus ausgeschlossen.

Wichtig an dieser Stelle: Auch die Zentralbank greift durch den Mechanismus, Zinsen einfach per Beschluss, unabhängig des freien Wechselspiels von Angebot und Nachfrage, setzen zu können, in den Markt ein und verursacht damit Verzerrungen in diesem – das heißt, die einen profitieren, während die anderen verlieren.

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Silvan Amberg neu Vizepräsident von NoBillag

April 11, 2017

(ll) – Silvan Amberg ist neu Vizepräsident von NoBillag. Dies teilte heute die radikalliberale Kleinpartei up! mit. Sie schickt mit Amberg einen erfahrenen Kampagnenleiter ins Präsidium des Initiativkomitees.

Im Laufe des nächsten Jahres kommt die NoBillag-Initiative vors Volk, welche eine Abschaffung der obligatorischen Fernsehgebühren fordert. Die Initiative wurde von einem überparteilichen Komitee unter der Leitung von Olivier Kessler eingereicht und wird hauptsächlich von bürgerlichen Jungparteien, der Unabhängigkeitspartei und von Minderheiten in der SVP und FDP unterstützt.

An der GV des Vereins NoBillag wurde gestern Silvan Amberg als Vertreter von up! zum Vizepräsidenten gewählt. Amberg hatte vor der Gründung von up! bei den Jungfreisinnigen politische Kampagnen geleitet und war zuletzt Präsident des Komitees “Bürgerliche gegen Wehrpflicht”.

Mit der Entsendung von Amberg ins Komitee macht up! die Billag Abschaffung zu einem Schwerpunkt-Thema. Silvan Amberg erklärt warum: “Das Thema ist perfekt für uns! Erstens ist es eine saubere liberale Forderung, wie sie nur selten überhaupt aufs politische Parkett kommt.

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„Inside Islam“: Der Moscheereport und die Angst vor der Wahrheit

April 10, 2017

Von Ramin Peymani (Blog von Ramin Peymani) –Er gilt als Musterschüler der Islamversteher. Kaum jemand wird so gerne präsentiert, wenn es darum geht, das deutsche Publikum von der Friedfertigkeit und Toleranz einer Religion zu überzeugen, über die so kontrovers diskutiert wird wie über kaum ein anderes Thema. Constantin Schreiber hat alles, was linke Intellektuelle lieben.

Eloquent, weltoffen und multikulturell bereist der 37-Jährige seit zehn Jahren den Nahen Osten und Afrika, um über Missstände zu berichten. Vor allem bewegt sich der gebürtige Niedersachse mit schlafwandlerischer Sicherheit im arabischen Raum. Muttersprachler bescheinigen ihm ein astreines Arabisch, das er während einiger Jahre in Syrien erlernt und danach perfektioniert hat. Mit einer eigenen Wissenschaftssendung ist er in einem ägyptischen Privatsender zu sehen. Der smarte Kosmopolit, der sich zunächst in einem Jura-Studium versucht hatte, dann aber für den Journalismus entschied, arbeitet für eine Reihe von Fernsehsendern. Früh wurde auch die Politik auf ihn aufmerksam.

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Fake News und Kriegspropaganda – NZZ ohne Beweis

April 8, 2017

Von Lucien Looser – Der NZZ-Auslandsredaktor Andreas Rüesch schreibt in einem populistischen Kommentar, Trumps Entscheidung zum Alleingang sei richtig gewesen. Gemeint ist die Bombardierung der Luftwaffenbasis Shairat bei Homs in der Nacht zum 7. April 2017 durch zwei amerikanische Kriegsschiffe. Da die NZZ keinen Beweis vorlegen kann, dass zuvor tatsächlich syrische Truppen Chemiewaffen gegen die Bevölkerung eingesetzt haben sollen, muss von Propaganda ausgegangen werden.

Nein ich bin keiner Verschwörungstheoretiker und auch kein Putin Anhänger. Ich würde von der NZZ oder Herrn Rüesch gerne wissen, warum sind sie sich so sicher? Dafür müsste es eindeutige Beweise geben. In der Schweiz wird jedes noch so glasklares Verbrechen in einem Prozess aufgearbeitet. Ein Militärschlag bei dem mindestens sechs Menschen gestorben sind, ist aber einfach so eine "richtige Entscheidung". Wie kann man ohne absolute Sicherheit behaupten, Krieg sei das Richtige.

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Freiheit für das Vegischnitzel

April 8, 2017

(ll) – Wer heute durch ein Lebensmittelgeschäft geht, sieht immer mehr vegetarische Schnitzel und vegane Bratwürste. Dass vegetarische und vegane Produkte häufig Namen tragen, die an Fleischprodukte angelehnt sind, ist dem Schweizerischen Fleisch-Fachverband (SFF) schon lange ein Dorn im Auge. Nun schaltet sich der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess ein und will politisch ein Verbot solcher Namen durchsetzen. Der Grund dafür: Die Täuschung des Konsumenten. Widerstand erhält Hess von der Unabhängigkeitspartei up!, die solche Verbotsforderungen kategorisch ablehnt.

„Offenbar hat Hess nicht viel Vertrauen in die Schweizer, wenn er glaubt, sie können nicht einmal ein normales Steak von einem Vegisteak unterscheiden. Da ein Verbot zu fordern ist wieder einmal die typische Reaktion auf ein künstlich geschaffenes Problem“, so Paul Steinmann, Mitglied bei up!. Die Namensgebung könne man tatsächlich als absurd empfinden, aber das legitimiere noch kein Verbot, so Steinmann. Es zeige höchstens die Innovationslosigkeit der Produzenten.

Bereits heute sind gewisse Namen geschützt mit der Begründung der Irreführung.

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Gesundheitswesen: Wettbewerb statt „Pflästerlipolitik“

April 4, 2017

(ll) – Da Zahl der praktizierenden Ärzte und die damit verbundenen Gesundheitskosten steigen seit Jahren stark an. Der Bund will nun mit einer Anpassung der Leistungsverordnung des Krankenversicherungsgesetzes gewisse Leistungen von der stationären in die ambulante Behandlung verschieben. Der Unabhängigkeitspartei up! geht dies zu wenig weit. Sie fordert weitergehende Reformen bei der Leistungsverordnung.

Das Hauptproblem des Gesundheitswesen ist gemäss up!, dass es sich um ein planwirtschaftliches Modell handle. Aus Angst vor einer Unterversorgung würde in der Leistungsverordnung detailliert festgeschrieben, welche Leistungen von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt werden müssten. “Diese Planwirtschaft hat in der Schweiz zu einer Überversorgung und einer Explosion der Kosten geführt”, kritisiert Silvan Amberg von der liberalen up!. “Wenn wir die Kosten in den Griff bekommen wollen, müssen wir umdenken, und auch Kosten-Nutzen-Überlegungen im Gesundheitswesen wieder zulassen.”

Konkret schlägt up! vor, dass die Krankenkassen alternative Versicherungsmodelle mit einem eingeschränkten Leistungskatalog anbieten können.

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Wie die Ölindustrie die Wale gerettet hat

April 2, 2017

Von Bill Wirtz (Blog von Bill Wirtz) – Zu Beginn des Industriezeitalters waren Wale eine wichtige natürliche Ressource, die von Menschen seit Jahrzehnten verwertet wurde. Das Öl, das aus Walen gewonnen werden konnte, besonders das des Physeter macrocephalus, des Pottwals, dessen Tran durch die Nase entzogen wurde, hatte mannigfaltigen Nutzen vom Heizen über Lichterzeugung bis hin zum Material für die Farbherstellung.

Walfangschiffe waren von einer einzigartigen Größe, mit der sie der stürmischen See widerstehen konnten, um an das wertvolle Gut zu kommen, das bis dato nur Wale liefern konnten. Diese Walfänger nutzten sogenannte Schneid- und Kopfspeere, mit denen sie in den Schädel des Tieres eindringen oder es köpfen konnten. Deren massives Gewicht stellte sicher, dass die Fänger den dicken Nackenwirbel des Pottwals zertrümmern konnten.

Mit dem drastischen Anstieg der globalen Nachfrage an Walöl-Lampen gerieten Nachfrage und Angebot ins Unverhältnismäßige: Viele Kunden weigerten sich bald den unerschwinglichen Preis von 2,50$ für eine Gallone an Walöl zu zahlen (Yergin, 1962).

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