Thursday , January 20 2022
Home / Die Zürcherin / Prämienverbilligung ad absurdum – 80´000 Franken Jahreseinkommen, kinderlos und anspruchsberechtigt

Prämienverbilligung ad absurdum – 80´000 Franken Jahreseinkommen, kinderlos und anspruchsberechtigt

Summary:
RM – Landauf, landab sind sich Politikerinnen und Politiker einig: Prämienverbilligungen sollen arme und mittelständische Familien bekommen. Der Zürcherin liegt ein Fall aus dem Kanton Zug vor, wo ein kinderloser Banker mit einem Jahreseinkommen von 80´000 eine Prämienverbilligung erhielt. Und so ist es geschehen: Der junge, kinderlose Finanzfachmann möchte sich innerhalb der Bankenwelt beruflich verändern und kündet seinen Job auf Ende 2015. Erstmals werden  drei Monate Urlaub genossen (unbezahlt). Dann beginnt er ein neunmonatiges Praktikum im gewünschten, neuen Beriech (Reineinkommen

Topics:
Zürcherin considers the following as important: ,

This could be interesting, too:

Swissinfo writes Pandemic drives Swiss Post parcel deliveries

Swissinfo writes Electric car sales pass ‘tipping point’ in Switzerland

Patrick Konstantin writes Walmart plant eigenen Cryptocoin

Doug French writes When Higher Prices Are Not Inflation

Prämienverbilligung ad absurdum – 80´000 Franken Jahreseinkommen, kinderlos und anspruchsberechtigt

rM – Landauf, landab sind sich Politikerinnen und Politiker einig: Prämienverbilligungen sollen arme und mittelständische Familien bekommen. Der Zürcherin liegt ein Fall aus dem Kanton Zug vor, wo ein kinderloser Banker mit einem Jahreseinkommen von 80´000 eine Prämienverbilligung erhielt.

Und so ist es geschehen: Der junge, kinderlose Finanzfachmann möchte sich innerhalb der Bankenwelt beruflich verändern und kündet seinen Job auf Ende 2015. Erstmals werden  drei Monate Urlaub genossen (unbezahlt). Dann beginnt er ein neunmonatiges Praktikum im gewünschten, neuen Beriech (Reineinkommen im 2016: 36´000 Franken). Im Jahr 2017 tritt er dann die besagte Stelle mit  80´000 Jahreslohn an. Da für die Berechnung der Verbilligung 2018 die Steuerveranlagung 2016 massgebend ist und unser Banker kein Vermögen hat, kommt er tatsächlich in den Genuss von 1´200 Franken Verbilligung.

Unser Fall zeigt auf, dass Umverteilung und Bürokratie sehr unglücklich agieren. Der Banker wollte sich verändern und hätte als verantwortungsbewusster Bürger auch die kurzfristige Lohneinbusse hingenommen. So ein Sozialsystem ist absurd und dekadent.

Zürcherin
Die Zürcherin ist ein Online-Magazin mit einer klassisch-liberalen Ausrichtung. Berichtet wird über Zürich und die Welt.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *