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iconomix ist das webbasierte Ökonomielehrangebot der Schweizerischen Nationalbank (SNB); es bietet Unterrichtsmaterialien zum Downloaden und Bestellen. iconomix will bestehende Wirtschaftslehrmittel ergänzen und soll die Lehrpersonen unterstützen bei der Umsetzung von Lehrplanzielen, die ökonomisches Denken und ökonomische Kompetenzen beinhalten.

Articles by iconomix

China: Wenn das Smartphone zum Portemonnaie wird

3 days ago

Einkaufen beim Früchtehändler, Mittagessen im Restaurant, gefolgt von einem Einkaufsbummel in der Stadt – und das alles ganz ohne Portemonnaie. Was sich bei uns nur schleppend entwickelt, ist in China längst Alltag: das mobile Bezahlen mit dem Smartphone.

Für den Einkauf in China braucht es weder Bargeld noch eine Bankkarte – das Scannen des QR Codes auf dem Smartphone reicht aus. Bild: Josipa Markovic
China mag zwar in vielerlei Hinsicht dem Westen noch etwas hinterherhinken, jedoch ist es in Sachen E-Commerce und im speziellen Mobile-Commerce der absolute Vorreiter. Während in der Schweiz mobiles Bezahlen noch ein Nischendasein fristet, haben Chinesen im letzten Jahr umgerechnet über 5300 Milliarden CHF an Einkäufen via Smartphone getätigt, was laut der Financial

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Die Ursachen der Finanzkrise 2008

8 days ago

Im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» erklärt Raghuram Rajan, wieso die Probleme der Finanzkrise noch nicht überstanden sind.

Bild: flickrhttps://www.flickr.com/photos/financialtimes/5122583930 – Financial Times (CChttps://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)
Der ehemalige Zentralbankchef Indiens und heutige Finanzprofessor an der Universität Chicago war einer der wenigen, die die Finanzkrise vorhergesehen haben. Im Interview erläutert er, wie es zur Krise kam, was die spezielle Eigenschaft von Immobilien ist, und wo heute noch Nachholbedarf besteht.
Laut Rajan verlaufen Regulierungen der Finanzmärkte oft nach einem ähnlichen Muster; direkt nach einer Krise werden sie deutlich strenger, bis sie zu streng werden. Danach werden sie so lange gelockert, bis sie wieder zu

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Zurück aufs Fahrrad

10 days ago

In China gibt es keine Nischenmärkte. Die Zahl der Konsumenten ist von Anfang an so gross, dass genügend Investitionskapital vorhanden ist, um sofort erstklassige Dienstleistungen anbieten zu können. Der Fahrradwahn in Schanghai ist eines der jüngsten Beispiele dafür.

Per App können in Schanghai – und allen anderen wichtigeren Städten Chinas – schnell und einfach Fahrräder gemietet werden. Bild: Elisabeth Tester
620 000. Das ist für Schanghai keine speziell grosse Zahl. Offiziell leben 24 Millionen Personen in der Metropole am ostchinesischen Meer, es gibt in Schanghai mehr als zehn Millionen Überwachungskameras und rund fünf Millionen in der Stadt registrierte Personenautos. Aber dennoch, die 620 000 Mietvelos, die zurzeit Schanghais Strassen beleben, sind ein stadtweites

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Leben ohne Chef

15 days ago

Hohe Selbstverantwortung der einzelnen Angestellten und keinen Vorgesetzten mehr – ist das das Organisationskonzept der Zukunft? Ein Beitrag der Radiosendung «Echo der Zeit» zeigt die Vor- und Nachteile von Holokratie auf.

Bild: flickrhttps://www.flickr.com/photos/vuhung/14565350736 – Nguyen Hung Vu (CChttps://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)
Holokratie ist ein Organisationsmodell, das vom US Unternehmer Brian Robertsonhttp://www.holacracy.org/team/brian-robertson/ entwickelt wurde und welches er in seiner Software-Firma umsetzt. Das Konzept kennt keine hierarchischen Strukturen, sondern zeichnet sich durch einen hohen Grad an Selbstverantwortung der einzelnen Angestellten aus.
Auch in der Schweiz gibt es einzelne Unternehmen, die sich auf dieses Organisationsmodell

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Warum die Lohnquote sinkt

17 days ago

Die Lohnquote ist seit den 1990er Jahren weltweit rückläufig. Die Gründe dafür liegen im technologischen Fortschritt, in der globalen Integration und im Aufstieg der «Superstar-Firmen», sagt die Wissenschaft.

Mega-Konzerne wie Amazon haben einen Einfluss auf die sinkende Lohnquote Bild: flickrhttps://www.flickr.com/photos/alvy/11309229846 – Álvaro Ibáñez (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Die Wirtschaftsleistung eines Landes ist auf die beiden Produktionsfaktoren Arbeit und Kapitalhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/kapital/ zurückzuführen. Folglich wird das Volkseinkommen zwischen den Arbeitskräften und den Eigentümern von Kapitalhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/kapital/ aufgeteilt. Lange Zeit

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Zucker: besteuern, subventionieren, oder beides?

22 days ago

Eine Spezialsendung von «ECO» zeigt die vielen Facetten der Zuckerindustrie.

Quelle: SRF «ECO»https://www.srf.ch/sendungen/eco/zucker-suesses-geschaeft
Zucker ist umstritten. Die WHO empfiehlt, maximal 25g Zucker pro Tag zu konsumieren. Dieser Grenzwert wird aber kaum von jemandem eingehalten. Ein Schweizer isst durchschnittliche 76g Zucker pro Tag und liegt damit leicht über dem europäischen Durchschnitt.
Einige Länder, unter anderem Mexiko, haben deshalb eine Zucker-Steuerhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/steuer/ eingeführt, um so den Konsum einzudämmen. Damit wollen sie die gesundheitlichen Folgekosten eines erhöhten Zuckerkonsums eindämmen.
Andererseits subventionieren viele Länder noch immer die Zuckerproduktion – darunter auch die

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Baumol und die Kostenkrankheit

24 days ago

Die Ökonomie ist um eine grosse Persönlichkeit ärmer: William Baumol verstarb im Alter von 95 Jahren.

Baumol veranschaulichte seine Kostenkrankheit am liebsten am Beispiel eines Streichquartetts.  Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:HaydnPlaying.jpg – Public Domain
Am 4. Mai ist William Baumol gestorben. Er lehrte fast fünfzig Jahre an der Universität Princeton und forschte auch nach seiner Emeritierung weiter. Mit seiner Forschung leistete er wichtige Beiträge zu vielen verschiedenen Gebieten der Ökonomie.
Sein bekanntester Beitrag ist die Baumolsche Kostenkrankheit. Diese erklärte er am liebsten anhand eines Streichquartetts: Um z.B. das Streichquartett No. 8 in c-Moll von Dmitri Shostakovich aufzuführen, benötigt man auch heute noch vier Streicher,

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Wer exportiert was?

29 days ago

Ein Online-Tool ermöglicht es, die weltweite Verteilung der Exporte zu erkunden.
http://globe.cid.harvard.edu/?mode=gridSphere&id=CO
Bild: Screenshot The Globe of Economic Complexityhttp://globe.cid.harvard.edu/?mode=gridSphere&id=PH – Center for International Development at Harvard University
Das «Center for International Development» der Universität Harvard hat eine anschauliche interaktive Grafik zum Welthandel veröffentlicht. Mit dem «Globe of Economic Complexity» kann visualisiert werden, wie viel welches Land von welchem Gut exportiert.
Hilfreich ist dabei die Funktion, nach Produktkategorien zu filtern. Damit kann zum Beispiel einfach verglichen werden, wie viele Textilien ein Land exportiert. Ein Punkt auf dem Globus steht dabei für einen

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Maturand analyisiert die europäische Währungsunion

May 27, 2017

Der Gymnasiast Ruben Ernst befasste sich in seiner Maturaarbeit mit optimalen Währungsräumen. Im Interview mit iconomix erzählt er von seiner Motivation, den Herausforderungen und gibt Tipps für Lernende, die die Maturaarbeit noch vor sich haben.
Bild: iconomix
iconomix: Du besuchst die Kantonsschule Zürich Unterland im mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil. Was waren deine Gründe für diese Wahl? Ruben Ernst: Ich fand diese Fächer in der Unterstufe sehr interessant. Damals war Wirtschaft noch kein Unterrichtsfach und deshalb war es für mich kein Thema. Zudem hat das mathematisch-naturwissenschaftliche Profil den Ruf, sehr anspruchsvoll zu sein. Dieser Herausforderung wollte ich mich stellen. Im Gespräch mit Lehrern wurde mir bestätigt, dass Mathematik und

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Vollgeld und seine Folgen

May 24, 2017

Was denken Geldtheoretiker über die Vollgeldinitiative? Ein Artikel gibt Einblick.
Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Muenzen_Schweiz.jpg – Zigorio (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en)
Die beiden emeritierten Professoren für Volkswirtschaftslehre Ernst Baltensperger und Jörg Baumberger erläutern die Vollgeldinitiative. Dabei erklären sie, was genau der Unterschied zwischen Buchgeld und Vollgeld ist, und zeigen, wie eine Vollgeldpolitik aussehen würde.
Den aufschlussreichen Artikel finden Sie hier:NZZ. Irreführende Vollgeld-Rhetorikhttps://www.nzz.ch/wirtschaft/schweizer-geldtheoretiker-zur-vollgeldinitiative-irrefuehrende-vollgeld-rhetorik-ld.1292675 (12.05.2017)
Ernst Baltensperger ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre

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Die Zinsen sind so tief wie nie zuvor

May 23, 2017

«Die Volkswirtschaft» thematisiert in ihrer aktuellsten Ausgabe das historisch tiefe Zinsniveau. Die globale Sparschwemme ist einer der Gründe für die tiefen Zinsen. Bild: flickrhttps://www.flickr.com/photos/126131780@N08/14713763828 – Jacob Edward (CChttps://creativecommons.org/) Im Magazin «Die Volkswirtschafthttp://dievolkswirtschaft.ch/de/» – herausgegeben vom SECO und dem Eidgenössischen Departementhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/departement/ für Wirtschaft, Bildung und Forschung –verfassen Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft Beiträge zu …

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Programmieren – Schlüsselkompetenz der Zukunft?

May 20, 2017

Um mit der Digitalisierung Schritt zu halten, soll Programmierung als obligatorisches Schulfach eingeführt werden – bereits auf Primarstufe. Ist Programmieren das neue Lesen und Schreiben?

Bild: Pixabayhttps://pixabay.com/de/studenten-computer-kleiner-junge-99506/ – cherylt23 (CChttps://creativecommons.org/)
Self-Checkout in der Migros, selbstfahrende Busse im Wallis, Uber in Basel und Zürich – der digitale Wandel verändert unseren Alltag. Und er verändert den Arbeitsmarkthttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/arbeitsmarkt/. Durch strukturelle Änderungen werden viele der heutigen Berufsfelder gefährdet sein.
Die Digitalisierung schafft aber auch neue Stellen. Der Branchenverband der IT- und Kommunikationsberufehttps://www.ict-berufsbildung.ch/themen/publikationen/ schätzt, dass bis im Jahr 2024 mindestens 25’000 Fachkräfte fehlen.
Diese gewaltige Umwälzung erfordert Anpassungen im Schul- und Ausbildungssystem. Der Verband ICT Berufsbildung reagiert zum Beispiel mit der Förderung zusätzlicher Lehrstellen und der Schaffung neuer eidgenössisch anerkannter Berufsabschlüsse.
Für die Volksschule wurde der Informatikunterricht in den Lehrplan 21 aufgenommen.

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Aus Alt mach Neu

May 18, 2017

Die Schweizer Recycling-Industrie hat viel zu tun – dennoch sieht die Zukunft nicht rosig aus.

Bild: Wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Colourful_row_of_recycling_plastic_dustbins.jpg – Dave Goodman (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Die Schweizer recyceln knapp die Hälfte ihrer Abfälle, womit sie im internationalen Vergleich gut dastehen. Gleichzeitig schaffen sie es aber auch aufs Treppchen bezüglich der Abfallmenge. 724 kg Siedlungsabfällehttps://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/querschnittsthemen/wohlfahrtsmessung/alle-indikatoren/umwelt/siedlungsabfaelle.assetdetail.1523670.html hat jeder Schweizer laut dem Bundesamt für Umwelt 2015 produziert. Nur Dänemark und die USA verursachten mehr.
Die Schweizer Recycling-Industrie hat trotz dieser grossen Abfallmengen mit Schwierigkeiten zu kämpfenhttps://www.nzz.ch/lebensart/gesellschaft/wie-abfallberge-zu-geld-gemacht-werden-ld.3575. Die Rohstoffpreise sind, unter anderem wegen einer niedrigeren chinesischen Nachfragehttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/nachfrage/, deutlich gesunken. Die vielen kleinen (meist Familien-)Betriebe sind von internationalen Märkten abhängig und haben zudem wegen ihrer geringen Grösse Mühe, Investitionen zu tätigen.

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Die kreative Seite der Schweiz

May 16, 2017

Morgen wird die neue 20er-Note zum ersten Mal ausgegeben. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl an interessanten Links zum Thema zusammengestellt.

Bild: SNBhttps://www.snb.ch/de/iabout/cash/series9/id/cash_series9_downloads#t5
Zum Thema:Lesen Sie auch: Für das iconomix-Team,Florence Mauli und Valérie Müller

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Was geschieht mit der amerikanischen Mittelklasse?

May 13, 2017

Die Lebenserwartung der weissen Arbeiterschicht in den USA sinkt. Was steckt hinter den gestiegenen Sterberaten?

Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Civil_War_graves.JPG – Robert Lawton (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en)
Vor 100 Jahren wurden Menschen ungefähr gleich alt wie Schimpansen. Seither hat sich die Lebenserwartung in westlichen Ländern fast verdoppelt. Besserer Medizin und gestiegenem Wohlstand sei Dank. Jede Generation konnte damit rechnen, ein paar Jahre mehr im Diesseits zu verbringen.
Jedoch dürfen nicht alle Menschen damit rechnen, gleich alt zu werden. So beeinflusst unter anderem der sozioökonomische Hintergrund die Lebenserwartung. In den USA sterben Afroamerikaner früher als weisse Amerikaner. Doch die erfreuliche Nachricht lautet: Die Minderheiten holen auf. So ist die Lebenserwartung der Afroamerikaner in den USA in letzten Jahren stärker gestiegen, als diejenige der weissen Bevölkerung.
Gar nicht erfreulich ist eine andere Nachricht: Seit 1999 steigt die Sterberate der weissen Amerikaner im Alter von 45 bis 54 ohne Hochschulabschluss. Publik machten dies die beiden Ökonomen Ann Case und ihr Ehegatte und Nobelpreisträger Angus Deaton. «Unmöglich, es muss sich um einen Fehler handeln», dachten sie zunächst.

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«Die Mittelklasse stirbt, wortwörtlich»

May 13, 2017

Die Lebenserwartung der weissen Arbeiterschicht in den USA sinkt. Was steckt hinter den gestiegenen Sterberaten?

Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Civil_War_graves.JPG – Robert Lawton (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en)
Vor 100 Jahren wurden Menschen ungefähr gleich alt wie Schimpansen. Seither hat sich die Lebenserwartung in westlichen Ländern fast verdoppelt. Besserer Medizin und gestiegenem Wohlstand sei Dank. Jede Generation konnte damit rechnen, ein paar Jahre mehr im Diesseits zu verbringen.
Jedoch dürfen nicht alle Menschen damit rechnen, gleich alt zu werden. So beeinflusst unter anderem der sozioökonomische Hintergrund die Lebenserwartung. In den USA sterben Afroamerikaner früher als weisse Amerikaner. Doch die erfreuliche Nachricht lautet: Die Minderheiten holen auf. So ist die Lebenserwartung der Afroamerikaner in den USA in letzten Jahren stärker gestiegen, als diejenige der weissen Bevölkerung.
Gar nicht erfreulich ist eine andere Nachricht: Seit 1999 steigt die Sterberate der weissen Amerikaner im Alter von 45 bis 54 ohne Hochschulabschluss. Publik machten dies die beiden Ökonomen Ann Case und ihr Ehegatte und Nobelpreisträger Angus Deaton. «Unmöglich, es muss sich um einen Fehler handeln», dachten sie zunächst.

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Warum ist die Schweiz so reich?

May 9, 2017

Gründet der Schweizer Wohlstand auf der geografischen Lage, der Neutralität oder dem Bankgeheimnis? Oder liegt die Wahrheit ganz woanders? Ein Artikel der NZZ gibt Aufschluss.

Shopping an der Zürcher Bahnhofstrasse. Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Z%C3%BCrich_Bahnhofstrasse_82%2B84.jpg – JoachimKohlerBremen (CChttps://creativecommons.org/)
Seit mehr als 100 Jahren ist die Schweiz eine Wohlstandsinsel in Europa. Der Durchschnittslohn ist – unter Berücksichtigung der Preisunterschiede – 20 bis 40 Prozent höher als in den Nachbarländern, wie Daten der OECDhttps://data.oecdhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/oecd/.org/earnwage/average-wages.htm zeigen. Warum ist das so?
Im buchhalterischen Sinne ist die Antwort einfach: In der Schweiz wird vergleichsweise viel gearbeitet, die Anzahl Erwerbstätige ist relativ hoch und die Schweizer Arbeitskräfte sind ziemlich produktiv. Damit ist aber noch nicht geklärt, wie und warum die Schweiz zu dieser hohen Wirtschaftsleistung gelangt ist. Dieser Frage wird in einem Artikelhttps://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/erfolgsgeschichte-warum-die-schweiz-so-reich-ist-ld.154275 der NZZ nachgegangen.
Weit verbreitete Thesen, wie zum Beispiel, dass die Schweiz vor allem dank dem Bankgeheimnis und ausländischem Schwarzgeld reich geworden ist, werden im Artikel relativiert.

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An jedem Wahlsystem ist etwas faul

May 5, 2017

In Frankreich müssen die zwei Bestplatzierten des ersten Präsidentschaftswahlgangs in die Stichwahl. Was an diesem Wahlsystem faul ist und warum es trotzdem nichts Besseres gibt.

Die Kontrahenten für die Stichwahl: Emmanuel Macron und Marine Le PenBilder: Macron: flikerhttps://www.flickr.com/photos/117994717@N06/23417806279/ – Ecole polytechnique Université Paris; Le Pen: wikipediahttps://en.wikipedia.org/wiki/Marine_Le_Pen#/media/File:Le_Pen,_Marine-9586_(cropped).jpg – Foto-AG Gymnasium Melle (CChttps://creativecommons.org/)
Zwischen Sidney Morgenbesser, einem 2004 verstorbenen New Yorker Philosophieprofessor und einem Kellner hat der Legende nach folgender Dialog stattgefunden: Als es um die Bestellung des Desserts geht, wird der Gast vor die Wahl zwischen Apfel- und Heidelbeerkuchen gestellt. Er entscheidet sich für Apfelkuchen. Einige Minuten später kommt der Kellner nochmals darauf zurück und bietet eine weitere Option an: «Wir hätten auch Kirschkuchen im Angebot». Darauf der Philosoph: «Danke, in diesem Fall nehme ich den Heidelbeerkuchen.»
Sollten Sie denselben Humor haben wie der Autor dieser Zeilen, dann sind Sie jetzt unüberhörbar am Lachen.

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Schuldenfalle Onlineshopping

May 2, 2017

Im Internet Waren auf Rechnung zu bestellen, verleitet viele Jugendliche zu unüberlegten Käufen, oftmals mit weitreichenden Konsequenzen.

Bild: Pixabayhttps://pixabay.com/en/computer-pc-workplace-home-office-1185626/ – janeb13 (CChttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en)
Während bis vor wenigen Jahren vor allem Mobiltelefone Grund für eine Überschuldung von Jugendlichen waren, sind Onlineshops die neue «Schuldenfalle».
In diesen Shops können Jugendliche mit wenigen Klicks viel Geld ausgeben, ohne es zu besitzen. Dabei ist ihnen oft nicht bewusst, ob sie etwas für später gespeichert oder bereits gekauft haben. Unbezahlte Rechnungen und Mahnungen führen dann dazu, dass die Jugendlichen betrieben werden – dabei werden häufig horrende Betreibungsgebühren von bis zu 250% draufgeschlagen.
Was es mit Betreibungen gegen Babys auf sich hat, und ob mit den hohen Gebühren alles rechtens ist, erfahren Sie im vollständigen Artikel:
NZZ am Sonntag. Verlockung Online-Shopping: Wie Teenager sich verschuldenhttps://nzzas.nzz.ch/schweiz/verlockung-online-shopping-wie-teenager-sich-verschulden-ld.1085204#login.
Lesen Sie auch:Zum Thema:iconomix-Baustein. Onlineshoppinghttps://www.iconomix.ch/de/lehrmaterial/a047/Wie eine Betreibung funktioniert – Ein Faktenblatthttps://www.iconomix.ch/fileadmin/user_upload/docs/mat/de/betreibung_faktenblatt.

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Höhere Steuern für Zuwanderer

April 29, 2017

Die Zuwanderung verliert politisch an Akzeptanz. Ökonomen schlagen daher vor, mittels einer Migrationssteuer die Gewinne der Zuwanderung an die ansässige Bevölkerung umzuverteilen.

Knapp ein Drittel der Ärzte in der Schweiz stammen aus dem Ausland. Bild: wikimedia.orghttps://en.wikipedia.org/wiki/Cardiac_surgery#/media/File:Cardiac_surgery_operating_room.jpg – Pfree2014 (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Die vom serbisch-amerikanischen Ökonomen Branko Milanovic vorgeschlagene Lösung zur Zuwanderungsfrage klingt furchtbar unsympathisch: Zuwanderer sollen rechtlich schlechter gestellt werden. Sie sollen nicht nur höhere Steuern zahlen, auch der Zugang zu unentgeltlichen Gesundheits- und Bildungsleistungen soll eingeschränkt werden und von gleichen Bürgerrechten soll – mindestens am Anfang – schon gar keine Rede sein. Bevor wir jedoch plump drauflos moralisieren und den ehemaligen Weltbank-https://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/weltbank/Ökonomen als herzlosen Rassisten abtun, vergleichen wir seine Vorschläge mit realistischen Alternativen.
Verlierer der Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/
Branko Milanovic ist einer der führenden Ungleichheitsforscher.

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Folgen der Globalisierung

April 25, 2017

Im Interview mit dem Migros Magazin erklärt Rolf Weder, wieso die Schweiz eine Gewinnerin der Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/ ist.

Bild: Pixabayhttps://pixabay.com/de/globus-erde-weltkugel-weltkarte-1130870/ – Tama66 (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Rolf Weder ist Professor für Aussenwirtschaft und Europäische Integration an der Universität Basel. In seiner Forschung setzt er sich intensiv mit dem Thema Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/ auseinander. Das Migros Magazin hat ihn zu den brennenden Fragen im Zusammenhang damit befragt.
Die Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/ ist, entgegen der landläufigen Meinung, kein neues Phänomen. Bereits die alten Ägypter nutzten Schiffe, um international zu handeln. Gemäss Weder war die Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/ vor den beiden Weltkriegen auf einem sehr hohen Niveau, das erst in den 1960ern wieder erreicht wurde. Mit dem Abbau von Zöllen und günstigeren Transportmöglichkeiten gewann die Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/ in den 80er-Jahren an Fahrt.

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5 Grafiken, die man kennen sollte

April 22, 2017

Mit fünf leicht verständlichen Grafiken zeigt Max Roser von «Our World in Data», wie sich die Lebensbedingungen in den letzten 200 Jahren verbessert haben.
Bild: Max Roserhttps://www.maxroser.com/about/
Max Roser forscht in Oxford und publiziert seine Erkenntnisse auf der von ihn gegründeten Online-Plattform «Our World in Datahttps://ourworldindata.org/». Damit will er zeigen, dass es uns immer besser geht. Roser nennt fünf Faktoren, die das beweisen:Armuthttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/armut/: Seit 1820 hat sich die Zahl der in extremer Armuthttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/armut/ lebenden Personen stark verringert. Als extrem arm gilt gemäss Weltbankdefinitionhttp://www.worldbank.org/en/topic/poverty/overview, wer weniger als 1.90 internationale Dollar am Tag zur Verfügung hat. Internationale Dollar sind eine inflationsbereinigte und um Preisunterschiede korrigierte Vergleichseinheit. Noch 1981 waren 44% der Weltbevölkerung extrem arm, für 2015 wird deren Anteil auf noch rund 10% geschätzt.Alphabetisierung: 1820 konnten nur 10% der Weltbevölkerung lesen. Seither hat sich viel getan. Der Anteil der Menschen, die nicht lesen können, liegt heute bei 15%. Bei den Jugendlichen ist dieser Anteil sogar noch niedriger.

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Wie ein Rohstoff die Welt eroberte

April 15, 2017

Der Harvard-Historiker Sven Beckert beleuchtet im Buch «King Cotton» die düstere Geschichte der Baumwolle.

Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sven_Beckert_speaking_in_2016.jpg – Edward (CChttps://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en)
Kaum ein Rohstoff steht derart symbolisch für die industrielle Revolution und die Entwicklung des modernen Kapitalismus wie die Baumwolle. Es ist deshalb kein Zufall, dass Sven Beckert in seinem Buch «King Cotton» die Globalgeschichte des Kapitalismus anhand der Baumwolle erzählt. Obwohl die Baumwolle den roten Faden des Buches bildet, beschränkt sich Beckert nicht auf eine Erzählung der Geschichte der Baumwolle, sondern ordnet den Aufstieg der Baumwollindustrie in den Kontext der Entwicklung des globalen Kapitalismus ein.
Wie entstand die Baumwollindustrie in den verschiedenen Ländern? Welche Rolle spielten die Nationalstaaten, deren politischen Interventionen und der europäische Imperialismus bei dieser Entwicklung? Welche Länder profitierten vom Baumwollhandel, welche gehörten zu den Verlierern? Das sind die Leitfragen, denen Beckert in seinem Buch auf gefüllten 525 Seiten nachgeht.
Die Geschichte der Baumwolle beginnt nicht etwa im industrialisierten Grossbritannien, sondern in Indien: Hier wurde schon Jahrzehnte vor der Ankunft der Briten Baumwolle angebaut.

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Was uns das Alter lehrt

April 11, 2017

Ein Artikel im Batz-Blog zeigt die spannenden Erkenntnisse, die mit dem «SHARE»-Datensatz gewonnen werden können.

Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eldre,_Karen_Beate_Nosterud_-_norden.org.jpg – Karen Beate Nøsterud – norden.org (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Monika Bütler stellt im Batz-Blog einen interessanten Datensatz vor. «SHARE» ist eine Sammlung von Daten aus Befragungen von über 120‘000 Befragten aus 28 Ländern. Dabei werden über-50-jährige zu ihrer Gesundheit, ihrem sozialen Umfeld und ihrer Vergangenheit befragt.
Damit sind zum ersten Mal die grossen Unterschiede der materiellen und gesundheitlichen Situation der älteren Bevölkerung in Europa auf einen Blick sichtbar. Dank den Fragen zur Vergangenheit ermöglicht der Datensatz es, Einblicke in den grossen Erfahrungsfundus der älteren Bevölkerung zu gewinnen. So wird z.B. sichtbar, wie sich ein Umzug in ein anderes Land auf die Betroffenen auswirken kann oder was es bedeutet, in einem kommunistischen Land aufgewachsen zu sein.
Diese Daten werden rege für Forschungsarbeiten verwendet, die sich auch mit anderen Themen als dem Alter beschäftigen. Dabei treten oft interessante Zusammenhänge zu Tage.

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USA vs. China: Der Konflikt der Handelsgiganten

April 8, 2017

Die Kritik an der Globalisierunghttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/globalisierung/ wächst. Protektionismushttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/protektionismus/ dominiert Wirtschaft und Politik in weiten Teilen der entwickelten Welt – und hat mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November 2016 womöglich den Höhepunkt erreicht. Was das für China und die USA, die weltweit grössten Handelsgiganten, bedeutet.
 
Bild: flickrhttps://www.flickr.com/photos/usdagov/8293232288
Trumps China-Problem
Laut Trump ist Freihandelhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/freihandel/ ein Nullsummenspiel: es gibt nur Verlierer oder Gewinner. Dass hingegen – wie Adam Smith in seinem Modell der absoluten Kostenvorteile erklärt – alle beteiligten Länder vom Handel profitieren können, ist Trump bisher nicht zu Ohren gekommen. In dieser Hinsicht ist China für Trump ein besonderer Dorn im Auge – denn die USA verzeichnen mit dem Reich der Mitte das grösste Handelsdefizit, mit 334 Milliarden US Dollar im letzten Jahr.
Insbesondere beschuldigt Trump China ein Währungsmanipulator zu sein. Das heisst, China soll den Yuan künstlich niedrig halten um sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und Exporte zu fördern. Dies führe schliesslich zu einer stetigen Ausweitung des US Handelsdefizits.

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Wie Notenbanken funktionieren

April 4, 2017

In einem Beitrag des Wirtschaftsblogs «Free Lunch» der Handelszeitung werden die sechs häufigsten Missverständnisse zum Thema Notenbankpolitik erklärt.

Der Sitz der amerikanischen Notenbank in Washington D.C. Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marriner_S._Eccles_Federal_Reserve_Board_Building.jpg – AgnosticPreachersKid (CChttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Stefan Gerlach – ehemals Vizegouverneur der Notenbank von Irland – beschreibt in einem Blogartikel, welches die häufigsten Missverständnisse bezüglich Geldpolitik sind, und erklärt wie Notenbanken wirklich funktionieren.
So können Draghi, Yellen, Jordan und Co. die Notenbankpolitik beispielsweise nicht im Alleingang festlegen. Auch führt eine Veränderung einer einzelnen ökonomischen Variablen kaum je zu einer Änderung des geldpolitischen Kurses. Dies und vieles mehr erfahren Sie hier:
Handelszeitung. Die sechs Missverständnisse zur Notenbankpolitikhttp://www.handelszeitung.ch/blogs/free-lunch/die-sechs-missverstaendnisse-zur-notenbankpolitik-1357836 (09.03.

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Der «Global Classroom»

March 31, 2017

In einem englischsprachigen Online-Kurs haben 14- bis 18-jährige Schüler die Möglichkeit, mit anderen Lernenden aus der ganzen Welt zu interagieren und zu «G20-Finanzexperten» zu werden.

Bild: Global Classroom
Dieser Kurs wurde vom Bundesministerium der Finanzenhttp://www.bundesfinanzministerium.de/Web/EN/Home/home.html gemeinsam mit der Hamburger Joachim Herz Stiftunghttps://www.joachim-herz-stiftung.de/en/ im Kontext des G20 Finance Track geschaffen. Der «Global Classroom» bietet die Möglichkeit, mehr über die G20 und Themen wie Wirtschaftswachstum und Finanzstabilität zu lernen. Auch weltweite Herausforderungen, wie globale Finanzprobleme, die Digitalisierung oder ein faires Steuersystem werden im Kurs thematisiert. Dadurch lernen Schüler Themen, mit denen Finanzminister täglich zu tun haben, genauer kennen und werden zu «G20-Finanzexperten». Dank einem freiwilligen Wettbewerb haben die Schüler zudem die Chance, an exklusiven G20-Anlässen in Deutschland teilzunehmen.
Mittels 6 Modulen, die von der Lehrperson frei ausgewählt und kombiniert werden können, erarbeiten die Schüler alleine oder in Gruppen diese Themen. Die Lehrperson kann einen eigenen Online-Kurs zusammenstellen, in dem genau diejenigen Module und Übungen vorkommen, die im Unterricht gebraucht werden. Ein Modul benötigt ungefähr 2 Stunden zur Durchführung.

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Wasser, überall Wasser!

March 28, 2017

Eine interaktive Sammlung des «Economist» setzt sich mit dem Thema Ozeane auseinander und bietet spannende Einblicke.

Bild: wikimediahttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tires540.jpg – Navy Combat Camera Dive Ex-East
Der «Economist» hat eine Sammlung von Artikeln und Videos zum Thema Weltmeere herausgegeben. Es werden Fragen wie «Was würden wir sehen, wenn Ozeane durchsichtig wären?» oder «Welchen Einfluss hat CO2 auf das Leben im Meer?» beantwortet.
Zudem wird erklärt, wie künstliche Riffe gebaut werden und welche Probleme dabei entstehen können. Auch kritische Themen wie abnehmende Fischbestände oder die Übersäuerung des Meerwassers werden thematisiert.
Die schön gestaltete Sammlung (in englischer Sprache) finden Sie hier:The Economist. Water, water everywherehttp://learnmore.economist.com/story/5899a4912272b9d93d14cb49
Lesen Sie auch:Plastikmeerehttps://www.iconomix.ch/de/blog/1340-plastikmeere/ (27.09.2016)Zum Thema:The Economist. Why the sea is saltyhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en (24.01.17)Süddeutsche Zeitung. Die Weltmeere erstickenhttp://www.sueddeutsche.de/wissen/ozeane-die-weltmeere-ersticken-1.3392327 (24.02.

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Kollaboration statt Konkurrenz

March 26, 2017

Wie «Impact Hubs» die Zukunft der Wirtschaft bauen wollen und wie sie sich in den letzten Jahren in der Schweiz entwickelt haben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Coworking-Space in einem Impact Hub. Bild: Flickr https://www.flickr.com/photos/mvonederland/12305942983- MVO Nederland (CChttps://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)
Viele Leute haben Ideen um die Welt zu verbessern. Jedoch scheitert die Umsetzung meist an der Tatsache, dass man mit seiner Idee ganz alleine dasteht und nicht weiss, wie das weitere Vorgehen aussehen soll. Hier soll das Konzept der Impact Hubshttp://www.impacthub.net/ weiterhelfen. Impact Hubs bieten einen Ort, an dem innovative Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammen kommen und mithilfe eines Netzwerks ihre Ideen umsetzen können.
Ziel der Impact Hub Community ist es nicht, ihren Mitgliedern zu schnellem Geld zu verhelfen, sondern nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu finden. «Wir wollen einen Prototyp für die Wirtschaft von morgen schaffen», sagt Christoph Birkholz, Mitgründer des Zürcher Hubs. Statt Konkurrenzdenken soll Kollaboration im Vordergrund steht.
Die Erfolgsgeschichte der Impact Hub-Bewegung begann vor ca. 12 Jahren, als in London der erste Hub eröffnet wurde. Mittlerweile besteht die Impact Hub-Gemeinde aus einem weltweiten Netzwerk mit über 15‘000 Mitgliedern an mehr als 80 Standorten.

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Meister der Datenvisualisierung

March 21, 2017

Ein Video der Financial Times zeigt, wie Hans Rosling es schaffte unscheinbaren Daten Leben einzuhauchen.
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Quelle: Youtubehttps://www.youtube.com/watch?v=Cr8njXULVsA – Financial Times
Der kürzlich verstorbene schwedische Professor Hans Rosling hatte eine Mission: Er wollte das Weltbild der Menschen verändern, indem er sie dazu bewegte, Vorurteile gegenüber dem Zustand der Welt abzulegen. Seine Botschaft war, dass es der Welt besser geht als viele denken, und dass es keine simple Unterteilung in reiche Industriestaaten und arme Entwicklungsländern gibt.
Berühmt wurde Hans Rosling vor allem durch seine originelle und unterhaltsame Datenvisualisierung. Er schaffte es aus einer solchen – doch eher faden – Grafik, die wohl nur das Interesse von Statistikern weckt…

Quelle: wikimediahttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/LifeExpectancy_GDPperCapita.png
…diese interaktive Websimulation zu gestalten, die einer breiten Masse – auf eine verständliche und interessante Weise – wichtige Fakten zur Entwicklung der Welt näherbringt.

Quelle: Gapminderhttps://www.gapminder.org/tools/#_state_marker_size_slash__label_scaleType=ordinal;;;&chart-type=bubbles
Was dabei ausschlaggebend ist, zeigt ein Video der Financial Times.
Lesen Sie auch:Statistik zählthttps://www.iconomix.ch/de/blog/1252-statistik-zaehlt/ (30.03.

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