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Von Marc Forster



Articles by Von Marc Forster

Börse – VW, Daimler & Co: Ist es Zeit, traditionelle Auto-Aktien zu kaufen?

13 days ago

Trotz coronabedingter Absatzrückgänge sind Auto-Aktien in den vergangenen Wochen gefragt gewesen. Schon 15 Prozent hat die Vorzugs-Aktie des deutschen Autokonzerns Volkswagen (VW) seit Anfang Jahr an Wert gewonnen. Bei Daimler sind es gar 18 Prozent.
General Motors (GM) in den USA hat einen Sprung von 26 Prozent gemacht und die Aktie von Ford kostet schon fast ein Drittel mehr als Anfang Januar. Zum Teil haben diese Auto-Aktien auch den Vor-Coronakrisen-Stand schon deutlich übertroffen. Nur BMW steht aktuell mit minus 2 Prozent gemessen am Jahresanfang da, ist aber auch mehr wert als vor Beginn der Pandemiekrise.
Hersteller
Kurs seit1. Januar 2021
Kurs in derCoronakrise(seit 19. Februar2020)
KGV
Ratings(Buy/Sell/Hold)
VW
+15,2 Prozent
+1 Prozent
23
8/4/0
Daimler
+18,2 Prozent
+58 Prozent

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Management-Transaktionen – Hier kaufen Firmenchefs die Aktien des eigenen Unternehmens

January 31, 2021

Es wandern immer wieder Millionenbeträge über den Tisch – und zwar für Aktien, die Mehrheitsbesitzer, Verwaltungsräte und Firmenchefs von der eigenen Firma respektive dem eigenen Arbeitgeber handeln. Gesammelt werden diese Informationen von der SIX Group, weil solche Geschäfte ab einem Volumen von 100’000 Franken gemeldet werden müssen. Aufgelistet sind Käufe und Verkäufe in den öffentlich einsehbaren Management-Transaktionen.
Was die SIX nicht bekannt geben muss, sind die Personen und auch nicht die Motive hinter den Transaktionen. Aber kaufen die Unternehmer und Manager ihre eigenen Aktien, kann dies berechtigterweise zur Annahme führen, dass sie ihr Unternehmen und damit den künftigen Aktienkurs gerade in einer guten Phase sehen.
Somit ist beispielsweise durchaus interessant, dass für

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SMI-Schwergewicht – Dies braucht’s, damit die Nestlé-Aktie wieder in Schwung kommt

January 18, 2021

Bei Morgan Stanley ist man sich sicher: Nestlé hat zur Konkurrenz die Nase vorne. Etwa 60 Prozent der Gruppe ist laut dem Urteil der Morgan-Stanley-Analysten auf strukturelles Wachstum ausgerichtet. Die grossen Geschäftsbereiche wie Tiernahrung, Kaffee, Wasser und Gesundheitsprodukte wie auch viele Nahrungsmittel eigneten sich bestens für den Megatrend Onlinehandel.
Der bei Nestlé schon vor drei Jahren eingeleitete Transformationsprozess hin zum Gesundheits- und Umweltkonzern verbessert diesen Vorteil noch. Morgan Stanley setzt das Kursziel bei 125 Franken, das wäre vom aktuellen Kurs aus fast ein Viertel Kursanstieg.
Schaut man bei Bloomberg nach, dann ist Morgan Stanley in guter Gesellschaft: 22 von 31 Analysten empfehlen "Kaufen" respektive "Übergewichten", sieben sind neutral oder mit

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Multimanager – So können Anleger das Risiko breit streuen

December 25, 2020

Aktien haben zu den lukrativsten Anlageklassen der vergangenen Jahre gehört. 2019 etwa performte der Schweizer Leitindex SMI über 20 Prozent, die stärkste Performance seit 14 Jahren.
Allerdings gehören Aktien in die Kategorie der Risikopapiere, das heisst: Die Schwankungen können erheblich sein. Das zeigte sich auch in diesem Jahr, als der SMI wie auch andere Börsen im März wegen Corona abstürzten.
Strategien diversifizieren
Entsprechend versuchen Banken seit geraumer Zeit, mit bestimmten Produkten die Abhängigkeit von einer Anlageklasse zu mindern, indem verschiedene Anlageformen kombiniert werden. Sie heissen Multi-Asset-Anlagestrategien, Multi Manager oder Multi-Asset-Class. Die entsprechenden Angebot von Banken haben in den letzten zehn Jahren in der Schweiz rund 50 Prozent

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Prognose 2021 – Krisenjahr hin oder her: Die Stimmung für Aktien ist eindeutig bullish

December 20, 2020

35 Prozent und somit die grösste Gruppe glaubt, dass der SMI bis in die Mitte des neuen Jahres das Rekordhoch vom Februar 2020 übertreffen wird. Der Schweizer Leitindex hatte dannzumal bei 11’270 Punkten gestanden, bevor die Coronakrise mit heftigen Kursverlusten zuschlug. Um den Stand vom Februar 2020 zu erreichen, müsste der SMI, der aktuell bei 10’523 Punkten steht, nur noch um rund 7 Prozent zulegen. 
27 Prozent erwarten einen etwas geringeren Anstieg des SMI. Bei SMI-Prognosen muss natürlich immer klar sein, dass es sich zum grossen Teil um eine Kursvoraussage der drei Schwergewichten Nestlé, Roche und Novartis handelt. Alle drei haben ihren Kursrückgang vom März noch nicht wieder aufgeholt. Mit Nahrungsmitteln bei Nestlé und Medikamenten, Biotechforschung und Diagnostik bei den

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Börse und Vermögen – «Bilanz»-Ranking: Mit den Aktien der Reichsten der Schweiz investieren?

December 2, 2020

Das Wirtschaftsmagazin "Bilanz", das wie cash.ch zum Medienunternehmen Ringier Axel Springer Schweiz gehört, hat vor wenigen Tagen die aktuelle Liste der 300 reichsten Menschen und Familien in der Schweiz veröffentlicht. Das Ranking sorgt jedes Jahr für grosses Aufsehen (zur Übersicht der verschiedenen Rankings geht es hier).
In grosser Zahl stehen die Vermögens-Spitzenreiter für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Wirtschaft. Deren Wachstum hat die Vermögen vergrössert. 1999 schätzte man das Vermögen der 300 Reichsten auf etwa 375 Milliarden Franken. Jetzt sind es gut 700 Milliarden.
Daran haben Aktienbeteiligungen ihren Anteil. Nicht wenige schwerreiche Namen sind mit einem grossen, börsenkotierten Unternehmen verbunden. Was diese Familien reich gemacht hat, kann auch Privatanlegerinnen

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Bewertungen – Warum Sie «teure» Aktien trotz allem beachten sollten

November 22, 2020

Schaut man auf die Bewertungen von Aktien, kann einem so etwas wie Schwindel erfassen. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse, kurz KGV, vieler beliebter Aktien sind zum Teil ungeheuer hoch. Anhand dieser Kennzahl wird abgeleitet, ob eine Aktie "teuer" ist oder nicht. 
KGV am Beispiel des Onlinehandels- und Softwarekonzern Amazon heisst folgendes: An der Börse hat der Technologiegigant dieses Jahr schon um 70 Prozent zugelegt. Der Kurs ist damit auf das 91-fache des erwarteten Gewinns gestiegen, und das ist viel. Gewinn und Aktienkurs stehen von blossem Auge betrachtet in einem Missverhältnis.
Beim E-Autobauer Tesla, der seinen Kurs dieses Jahr verfünffacht hat, liegt dieser Wert bei gar astronomisch anmutenden 791. Das KGV ist auch bei begehrten Schweizer Aktien hoch. Beim Pharmakonzern Lonza sind

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Devisenmärkte – Diese Währungen sind die Gewinner der Corona-Krise

October 27, 2020

Der Franken ist in Krisen gefragt. An dieser fast schon ewiggültigen Erkenntnis ändert sich prinzipiell auch in der Coronakrise wenig. Die Schweizer Währung bleibt eine der stärksten der Welt. Doch was ein wenig erstaunen mag: Sie ist nicht die stärkste von allen.
Dieser Titel gebührt im Krisenjahr 2020 der Schwedenkrone. Die nordische Währung hat seit dem 20. Februar, als die Pandemiekrise die Finanzmärkte ergriff, zum Franken um 3,8 Prozent aufgewertet (siehe Auswertung unten).
Dies liegt vermutlich weniger an der schwedischen Corona-Politik, die auf Lockdowns verzichtete und über deren Vor- und Nachteile seit Monaten heftigst debattiert wird. Vielmehr ist Schweden für Anlagen attraktiv, weil das Land relativ schwach verschuldet ist. Dazu hat die Schwedenkrone – ähnlich wie der Franken –

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Börse – Fünf Aktien, die diesen Oktober an der Börse auffallen

October 11, 2020

Die Börsenlage ist geprägt vom Hin- und Her der amerikanischen Politik – Stichworte: Präsidentschaftswahlen und Streit um Konjunkturhilfen – und grossen Unsicherheiten wegen steigender Coronafallzahlen – Stichwort: Mögliche zweite Welle und drohende Lockdowns.
Einzelaktien sind aber auch durch unternehmensspezifische Ereignisse geprägt und schwanken auch deswegen deutlich im Kurs. Bei folgenden Unternehmen haben sich die Kursverläufe auf die eine oder andere Weise bemerkbar gemacht:

Kaum eine Branche ist so schwer von der Coronakrise getroffen worden wie die Luftfahrt. Und damit auch ein Betreiber von Duty-Free-Shops wie Dufry. Trotzdem geben die Anleger nicht auf.
Das Buzzword "Alibaba" hat allein in der vergangenen Woche für einen Kursanstieg von 42 Prozent gesorgt. Chinas

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Mergers & Acquisitions – UBS und CS? In der Schweizer Finanzbranche sind noch andere Fusionen möglich

September 27, 2020

Die Ankündigung einer Übernahme ist oft eine gute Nachricht für Aktionäre: Der Käufer ist meistens bereit, eine Prämie auf den aktuellen Kurs zu bezahlen. Bei Fusionen hingegen kann es vorkommen, dass man Aktionär einer Firma wird, die einem missfällt. Überhaupt ist eine "Fusion unter Gleichen" wohl eher eine Fiktion: Einer der beiden Partner ist immer stärker.
Und wie es nach einer Fusion – oder eben besser, Übernahme – mit einem Unternehmen weitergeht, ist wiederum eine ganz andere Geschichte. In der Finanzbranche gibt nichtsdestotrotz es eine Reihe von Unternehmen, die im Zusammenhang mit "M&A" (Mergers and Acqusistions, also Fusionen und Übernahmen) ein Thema sind. Ein einfacher Schritt ist ein Banken-Zusammenschluss freilich nicht. Der Teufel liegt im Detail.
Bei einer Übernahme von

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Vorsorgeberater Andreas Lichtensteiger – «Auch eine teilweise Frühpensionierung muss rechtzeitig geplant werden»

September 17, 2020

In der Schweiz gilt nach wie vor: Frauen gehen mit 64 Jahren in Pension, Männer ein Lebensjahr später. Und doch wollen die meisten schon vorher mit Arbeiten aufhören. "Der Wunsch nach einer Frühpensionierung ist bei fast allen da", sagt Andreas Lichtensteiger, Geschäftsführer des Finanzplanungsunternehmens Vermögenspartner und Vorsorgespezialist, im cash-Talk. 
Eine Frühpensionierung ist allerdings vor allem eines: Schlicht teuer. Wer früher als regulär aufhört zu arbeiten, muss mit bedeutenden finanziellen Einbussen fertig werden können. Die wichtigsten Kostenfaktoren bei der Frühpensionierung sind:
Die Kürzung der Pensionskassenrente. Die Pension muss länger ausbezahlt werden, was zu einem tieferen Umwandlungssatz führt: Der Prozentsatz vom Altersguthaben, der für die jährliche

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Börse – Schweizer Autozulieferer-Aktien in der Krise: Wie positionieren?

August 9, 2020

Im Juli wurde bekannt: Daimler will 20’000 Stellen streichen und zwei Millarden Euro sparen. Diese Zahl muss zwar an den 300’000 Stellen gemessen werden, die der deutsche Autokonzern insgesamt hat. Und der Stellenabbau soll über meherere Jahre erfolgen. Dennoch ist dies ein Signal, dass die Autoindustrie in der Krise steckt: Das Unternehmen, dass das Auto erfunden hat, greift zu einem dicken roten Stift. 
Die Schweiz hat bekanntlich keine eigenen Autokonzerne, aber dafür technologisch sehr fitte Zulieferer. Bei den börsenkotierten Firmen dieser Sparte kann am Aktienkurs abgelesen werden, dass vieles nicht gut läuft. Der Handelskonflikt USA-China hat zu den Problemen beigetragen, dann kam die Coronapandemie. Über allem schwebt die schwer zu beantwortende Frage, wie viele Elektroautos in den

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Big Tech – Tech-Rally: Bei den FAANG-Aktien noch einsteigen, sie halten – oder Gewinne einstreichen?

August 2, 2020

Anlegerinnen und Anleger lieben besonders zwei Dinge: Tiefe Aktienpreise für einen Zukauf, und besonders erfolgreiche Firmen. Bei den US-Tech-Giganten bekommt man zwar Letzteres. Aber nicht die günstigen Einstiegspreise.
Seit Anfang Jahr hat die Aktie von Amazon sage und schreibe 71 Prozent an Wert gewonnen. Der Netflix-Kurs ist um die Hälfte angestiegen, bei Apple sind es 45 Prozent. Bei Facebook hat sich der Kurs um ein Viertel erhöht. Die Halbjahresergebnisse wurden ausser von Netflix von allen FAANG-Aktien vergangene Woche vorgestellt. Sie trieben die Kurse weiter nach oben, ausser bei Alphabet-Google. Dort beträgt das Jahresplus "nur" noch 11 Prozent. 
Die FAANG-Konzerne haben von der Krise eindeutig profitiert. Im Corona-Lockdown wurden Soziale Medien, Onlinehandel, Cloud-Dienste und

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Vorsorge – Richtig oder falsch: Die gröbsten «False Facts» zur Säule 3a

July 21, 2020

Von "Fake news" ist die Rede, wenn Nachrichten und Stories falsch sind. "False facts" sind die unwahren oder ungenauen Angaben in diesen News. Auch in der Diskussion um die Vorsorge tauchen diese auf.
Sparen wird auch in der Schweiz immer noch wichtiger. Und wie die Credit Suisse im Mai schrieb, hat die Coronakrise Schweizer Haushalte im Schnitt 2000 Franken oder mehr sparen lassen: Der Konsum war eingeschränkt, Restaurants geschlossen, reisen ging nicht.
Warum also gespartes Geld nicht – auch – in die Säule 3a stecken? Damit das problemlos geht, räumt cash.ch mit ein paar Irrtümern oder Falschaussagen zu diesem Thema auf.
«Sparen ist schlecht für die Wirtschaft»
Klar, würden die Menschen in der Schweiz massiv auf Konsum verzichten, wäre das schlecht für die Konjunktur. Viele Jobs hängen

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Börse – Tops und Flops: Auffällige Schweizer Aktien Mitte Juni

June 23, 2020

Geht die Rally weiter? Getraut haben Anlegerinnen und Anleger dem Börsenaufschwung, der vor drei Monaten angefangen hat, nie so recht. Darum haben so viele Börsianer den Zeitpunkt nicht erwischt, an dem man hätte einsteigen müssen. 
Jetzt aber erhöht sich nun die Unsicherheit fast täglich, ob es so weitergehen kann. Das Stichwort "zweite Welle" macht die Runde. Berichte über neue Coronavirus-Fälle in China und Südkorea verdunkeln den Anlegerhorizont, während sich in Europa Spitäler auf wiederansteigende Infektionszahlen vorbereiten. 
Am liebsten wären Anlegern Aktien, die völlig losgelöst von der Krise laufen. Bei einigen, die in den letzten Tagen grosse Kursveränderungen gezeigt haben, ist dies wohl auch der Fall. Aber immer noch hängt das Schicksal vieler Kursverläufe vom der Krise ab.

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Elektroautos – Der elektrisierende Höhenflug der Tesla-Aktie ist vorbei

February 5, 2020

Nach Angaben der Börsendatenagentur Bloomberg ist die Tesla-Aktie um bis zu 5,4 Prozent tiefer gestellt. Damit endet der beispiellose und nahezu explosionsartige Kursanstieg der Aktie, wie er in den vergangenen zwei Tagen beobachtet worden ist. 
Seit Anfang Jahr hat sich der Kurs von Tesla in etwa verdoppelt, unter anderem deswegen, weil das chronisch für Verluste berüchtigte Unternehmen Ende Januar den insgesamt dritten Quartalsgewinn auswies. Am gestrigen Dienstag schloss der Kurs bei 887 Dollar. Am Montag schnellten die Aktien um bis zu 20 Prozent nach oben, am Dienstag waren es weitere knapp 14 Prozent. 
Analyst hat Fragen
Allein am gestrigen Dienstag wurden Tesla-Aktien mit einem Volumen von etwa 55 Milliarden Dollar gehandelt. Das ist etwa fünf Mal dessen, was an Apple-Aktien über

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Axa-Vorsorge-Studie – «Aktiensparen wird in der Vorsorge immer wichtiger»

August 28, 2019

In Zeiten extrem tiefer Zinsen bringen immer weniger Anlageklassen Rendite (cash berichtete). Betroffen davon ist massgeblich die Vorsorge: Die Verzinsung von Pensionskassenguthaben ist über die vergangenen Jahre laufend gesenkt worden. Der politisch festgelegte Mindestsatz für die berufliche Vorsorge liegt bei 1 Prozent, vor gut zehn Jahren hatte er noch bei 2,75 Prozent gelegen.
Genauso sinkt der Umwandlungssatz, zu dem Altersguthaben ausbezahlt werden: Viele Pensionskassen verzinsen die angesparten Vermögen noch im Bereich von etwa 5 Prozent. Auch die gängigen Sparformen – Sparkonten wie Vorsorgeprodukte – werfen so gut wie keinen Zins mehr ab.
Aktiensparen wäre mithin aber die renditeträchtigste Form der Vorsorge. Nach wie vor zeigen Statistiken, dass langfristiges, diszipliniertes

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