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Zentralbanken und Fiskalpolitik

Zentralbanken haben im Sog des schweren Nachfrage-Schocks, der durch die Pandemie ausgelöst wurde, explizit versprochen, an der lockeren Geldpolitik bis weit in einen Aufschwung nach der COVID19 Krise festzuhalten.Die Strategie ist klar und durchdacht: Die Volatilität des Anleihemarktes auszublenden und die Kreditaufnahme so billig wie noch nie zu machen, um das Sparen zu verhindern und Investitionen zu fördern. Die Hoffnung: Billiges Geld veranlasst Unternehmen zu Investitionen und...

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M2 steigt – Kommt die Inflation?

Die unbedarfte Nutzung von Social Media ist allgegenwärtig. Damit gehen aber unter anderem auch emotionale und finanzielle Konsequenzen einher. Der letzte Schrei ist der mulmige Hinweis auf die Inflation. Wir stossen zum Beispiel auf Twitter auf Abbildungen, die zeigen, wie stark die Geldmenge M2 in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Die Schlussfolgerung der Protagonisten lautet öfters , dass es sich dabei um ein Anzeichen der die Ecke lauernden Inflation handelt. Kommt nun die...

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Corona-Virus Pandemie und Staatsschulden

Die Renditen der US-Staatsanleihen, die Inflation geschützt sind (d.h. TIPS), sind seit geraumer Zeit negativ: 5 Jahre: -1,64%, 10 Jahre: -1,04%, 20 Jahre; -0,50% und 30 Jahre: -0,30%.Das heisst, dass die Kosten der Kreditaufnahme des Staates negativ sind.Auch in Deutschland weisen die Renditen inflationsindexierter Bundeswertpapiere negative Werte auf: 5 Jahre: -1,49%, 10 Jahre: -1,55%, 25 Jahre: -1,52%.Das bedeutet, dass die Kosten der Kreditaufnahme des Staates auch in Deutschland negativ...

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Coronavirus-Schock und Deflation im Euroraum

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im November 2020 bei minus 0,3%. Das bedeutet zwar keine Veränderung gegenüber Oktober.Aber es ist eigenartig, dass die EU-Behörde (European Statistical) die Negativ-Inflation als „stabil“ bezeichnet, obwohl die Spatzen es von den Dächern pfeifen, dass die EZB das eigenhändig festgelegte Ziel seit mehreren Jahren unterläuft.Friederike Spiecker und Heiner Flassbeck hatten kurz nach dem Ausbruch der Pandemie davor gewarnt, dass der Corona-Schock...

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Warum steigt die Inflation nicht an?

Die SNB berichtet im aktuellen Quartalsheft (4/2020 Dezember), dass die Notenbankgeldmenge per November 2020 728,5 Mrd. CHF betragen hat. Und damit 10,6 Mrd. CHF mehr als im August. Zum Vergleich: Im November 2008 belief sich die entsprechende Summe auf 55,6 Mrd. CHF. Die Geldbasis (base money) hat damit in 12 Jahren um das 13-fache zugelegt.Doch die Inflation in der Schweiz weist einen negativen Wert (per November) auf Jahresbasis auf: CPI: -0,7% (Kernrate: -0,2%) und PPI: -2,7%.Die...

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Unternehmen, Unternehmensanleihen und keine Investitionen

Der Marktwert des Bloomberg Barclay Global Negative Yielding Debt Index ist am Donnerstag auf $18,04 Billionen gestiegen. Das ist der höchste, jemals verzeichnete Stand. Das bedeutet, dass 27% der Anleihen (Rating: IG, investment grade) mit einer Rendite gehandelt werden, die unter null liegen.Wie das Nordea-Research Team vor einer Woche unterstrichen hat, ist auch die reale Rendite von US-Unternehmensanleihen zum ersten Mal negativ geworden.Viele festverzinsliche Sektoren haben im Jahr...

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Staatsverschuldung: Viel Lärm um nichts

Im Anschluss des vorangegangenen Blog-Eintrags ist es passend, auf eine sehenswerte Abbildung, die das Nordea Research Team am Freitag zusammengestellt hat, hinzuweisen.Die Frage, warum die Zinsen so niedrig sind, steht seit der GFC 2008-2009 (Global Financial Crisis) im Mittelpunkt der gegenwärtigen makroökonomischen Debatte. Eine heiss-geführte Debatte, die sicherlich neue Erkenntnisse geliefert und die wirtschaftspolitische Theorie à la Keynes unterstützt hat. Die Frage lässt sich...

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Wann werden die Zinsen steigen?

Prominente Ökonomen haben in Grossbritannien neulich einen Brief an Tim Davie, dem Generaldirektor der BBC geschrieben und eingewandt, dass einige BBC-Berichte die finanziellen Sachzwänge in Bezug auf Ausgaben, denen die britische Regierung ausgesetzt ist, falsch dargestellt hätten. Die Beschwerde betrifft den unangemessenen Gebrauch von Analogien zwischen dem Staat und den privaten Haushalten: Die Kreditaufnahme des öffentlichen Sektors werde mit der Kreditkarte einer Privatperson...

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Corona-Krise und Staatsverschuldung: Wer bezahlt das?

Die Corona-Krise hat praktisch alle Länder der Welt vor beispiellose Herausforderungen gestellt.Was dabei auffällt, ist, dass der öffentliche Sektor sich nach besten Kräften bemüht, den privaten Sektor zu stützen; die Bürger, Unternehmen und die Beschäftigung.Während die Regierungen die Ausgaben erhöhen, steigt aber die Staatsverschuldung. Die Frage, die daher immer wieder aufgeworfen wird, lautet, wer das alles bezahlen soll.Die Kosten der Massnahmen, die zur Bewältigung der Corona-Krise...

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Sparer und negative Realzinsen

Die Future-Märkte rechnen tendenziell nach wie vor mit einer weiteren Senkung des Einlagenzinssatzes durch die EZB. Eine Anhebung der Einlagen-Zinsen um 10 Basispunkte ist demnach erst in der zweiten Jahreshälfte von 2025 zu erwarten, während die Future-Kontrakte eine Zinssenkung für Anfang 2022 einrechnen.Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass die Schlagzeilen wie z.B. „deutsche Sparer werden bei Nullzinsen enteignet“ oder „der Weg aus der Krise geht über die Enteignung...

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