Thursday , April 9 2020
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USD-Knappheit und die Fed als „lender of last resort“

Die nachfolgende Abbildung zeigt deutlich, wie die verbesserten und erweiterten USD-Swap-Linien inzwischen dazu beitrugen, den Stress am Devisenmarkt etwas zu entlasten.Zur Erinnerung: Die Fed und die Bank of Canada, die Bank of England, die Bank of Japan, die EZB und die SNB haben am 15. Marz 2020 eine koordinierte Aktion zur Stärkung der Liquiditätsversorgung via bestehenden USD-Swapabkommen angekündigt.Die Swap-Linien sind „stehende Fazilitäten, die als wichtige...

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Coronavirus Krise und Geld mit Tastenanschlag

Wir wissen zwar nicht, wie lange die durch das Coronavirus ausgelöste Krise anhalten wird. Aber wir verstehen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen schwerwiegend sein werden.Angebotsschock hat zum Nachfrageschock geführt und aus einer Wirtschaftskrise wurde eine Finanzkrise.Medien berichten zwar von einem „Krieg gegen das Coronavirus“. Aber das ist keine Kriegswirtschaft. In einem Krieg versuchen die Regierungen, die wirtschaftliche Aktivität zu maximieren. Heute hingegen...

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Notprogramm zur Stützung der Staatsanleihen, Margin Calls und Haircuts

Es ist in aller Munde: Christine Lagarde hat sich mit der Aussage, dass die EZB nicht für die Schliessung der Rendite-Differenzen (spreads) zwischen den Staatsanleihen der einzelnen Länder in der Eurozone zuständig ist, einen groben Schnitzer geleistet. Doch inzwischen hat sich die EZB-Präsidentin eines Besseren besonnen und für die neu beschlossenen Anleihekäufe der EZB die dafür bestehenden Obergrenzen ausgesetzt. Bisher galt eine selbst gesteckte Grenze, wonach die...

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Coronavirus-Pandemie und Stimulus im Lockdown

Die Versuchung ist offensichtlich gross, Parallele zwischen der GFC 2008 und der durch das Coronavirus verursachte Krise von heute zu ziehen. Es gibt bestimmt einige Schnittpunkte. Die Domino-Effekte beispielsweise wurden wie heute auch damals ausgelöst. Der Unterschied besteht aber darin, dass der anfängliche Schock damals an den Finanzmärkten einsetzte und dann in die Realwirtschaft überging.Der gegenwärtige Schock ging vielmehr aus der Realwirtschaft hervor und brachte...

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Coronavirus und der wirtschaftliche Zusammenhalt in der Eurozone

Richte keinen Schaden an („do no harm“).Das (alte) Konzept, keinen Schaden anzurichten, hat sich selbst in die Medizin erst sehr spät eingeschlichen.Die Philosophie hat mit der Weisheit bei der Entscheidungsfindung zu tun.Und die Medizin, wo diese Weisheit praktiziert wird, ist die Schwester der Philosophie.Die grossen Volkswirtschaften stehen heute einer beispiellosen, epischen Kombination von Angebots- und Nachfrage-Schock gegenüber. An den Finanzmärkten ist Panik...

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Erdölpreise und die neue deflationäre Welt

Inzwischen ist es offensichtlich, dass die die Nachfrage nach dem Erdöl aufgrund der wachsenden Unsicherheiten (*) in Verbindung mit dem globalen Ausbruch des Coronavirus gefallen ist.Und die Investoren machen sich Sorgen über die negativen Auswirkungen der fallenden Ölpreise auf die gesamte Wirtschaft, zu Recht.Das Ölkartell OPEC und Russland konnten sich auf eine Kürzung der Förderung nicht einigen, um die Ölpreise zu stabilisieren.Interessant ist aus heutiger Sicht die...

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Bond-Märkte und Anzeichen für eine Stagnation

Der erstaunliche Rückgang der Zinssätze hat sich am Montag dramatisch fortgesetzt. Der Grund: Der abrupte Einbruch des Erdölpreises um 30% an einem einzigen Handelstag. Die OPEC konnte sich mit Russland in Bezug auf eine weitere Beschränkung der Fördermenge nicht einigen. Daraufhin hat das Königreich Saudi-Arabien den Fehdehandschuh hingeworfen. Und der Preis für ein Fass der Sorte WTI ist bis auf $30,25 abgestürzt. Folglich sind Aktien unter die Räder geraten. Die...

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Von Angebotsschock zu Deflationsrisiko

China ist derzeit der einzige Markt von grosser Bedeutung, wo die Anleihen mehr Ertrag abwerfen als die Aktien (gemessen an Dividenden-Rendite), wie wir der folgenden Abbildung entnehmen können.Die amerikanischen Dividenden-Renditen sind sehr niedrig, was zeigt, dass der Aktienmarkt des Landes im Vergleich zu den meisten anderen Märkten tatsächlich teuer ist. Europäische Aktien sind hingegen im Vergleich zu Anleihen erstaunlich billig.Wichtig ist, vor diesem Hintergrund...

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Hong Kong und Helicopter Money – oder nicht?

Die Regierung in Hong Kong hat am Mittwoch den Einwohnern der chinesischen Sonderverwaltungszone eine einmalige Geldausgabe versprochen, um die Nachfrage zu stützen und das Wachstum der von den politischen Unruhen und dem Coronavirus heimgesuchten Wirtschaft anzukurbeln.Es handelt sich dabei um eine Zahlung von HK$10‘000 ($1‘284) an jeden ständigen Einwohner der Stadt ab 18 Jahren.Das ist aber nicht die erste Bargeld-Ausgabe („handout“) in Hong Kong. Die Regierung hatte 2011...

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Geldpolitik der EZB und Monopsony Power der Unternehmen

Die Antwort der Zentralbanken in den grössten Volkswirtschaften auf die widrigen Folgen der GFC (Global Financial Crisis) von 2008-2009 war eine unkonventionelle Geldpolitik. Es ist zwar damit gelungen, die allgemeine Finanzlage zu entspannen. Aber die aktuelle und erwartete Inflation blieben trotz jahrelanger aussergewöhnlicher geldpolitischer Unterstützung hartnäckig unter dem Ziel.Zur Erinnerung: Die Preisstabilität bedeutet, dass die Zentralbanken weder Inflation noch Deflation...

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