Urs Birchler
Im Interview mit der NZZ spricht der CEU der UBS, Sergio Ermotti, „Klartext“. Er gibt an, zu der vom Bundesrat vorgeschlagenen Erhöhung der Eigenmittel der UBS müsste diese „13 Milliarden Dollar an zusätzlichem Kernkapital aufbauen. Die jährlichen Zusatzkosten durch die CS-Akquisition würden sich damit auf 2 Milliarden Dollar belaufen. Jedes Jahr 2 Milliarden.“
Ein grobes Foul
„Penalty!“, würde der VAR entscheiden — wenn es ihn denn gäbe. Ermottis Behauptung ist haarsträubend. Kapital bilden, anstatt das Geld an die Aktionäre auszuzahlen, bedeutet keine „Zusatzkosten“. Wer einen Fünfliber — anstatt ihn für einen Kaffee auszugeben — ins Sparsäuli klingeln lässt, hat dadurch keine Kosten. Legt eine Bank, anstatt den Aktionären Dividende zu zahlen, das Geld für
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