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Die öffentliche Statistik in Bewegung: Herausforderungen der digitalen Gesellschaft erkennen und Chancen nutzen

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05.11.2019 - Die diesjährigen Schweizer Statistiktage (SST) finden am 11. und 12. November 2019 in Cham im Kanton Zug statt. Themenschwerpunkt an diesem Gipfeltreffen der Statistikerinnen und Statistiker ist die digitale Gesellschaft. Im Fokus der Diskussionen stehen insbesondere die Innovationen in allen Etappen der Statistikproduktion, von der Datenerhebung bis zur Publikation der Ergebnisse. Die Statistiktage bieten darüber hinaus die Gelegenheit, einige Pilotprojekte zur Verbesserung der maschinellen Datennutzung vorzustellen. Insgesamt finden neun Workshops mit nahezu 40 Präsentationen statt. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wird an diesen Statistiktagen die Ergebnisse mehrerer

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05.11.2019 - Die diesjährigen Schweizer Statistiktage (SST) finden am 11. und 12. November 2019 in Cham im Kanton Zug statt. Themenschwerpunkt an diesem Gipfeltreffen der Statistikerinnen und Statistiker ist die digitale Gesellschaft. Im Fokus der Diskussionen stehen insbesondere die Innovationen in allen Etappen der Statistikproduktion, von der Datenerhebung bis zur Publikation der Ergebnisse. Die Statistiktage bieten darüber hinaus die Gelegenheit, einige Pilotprojekte zur Verbesserung der maschinellen Datennutzung vorzustellen.

Insgesamt finden neun Workshops mit nahezu 40 Präsentationen statt. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wird an diesen Statistiktagen die Ergebnisse mehrerer Pilotprojekte im Zusammenhang mit seiner vor zwei Jahren lancierten Dateninnovationsstrategie vorstellen und erklären, inwiefern Technologien wie «Deep Learning», maschinelles Lernen («Machine Learning») oder Automatisierungssysteme die Statistikproduktion in den Bereichen Bodennutzung und wirtschaftliche Aktivität von Unternehmen optimieren können. Weitere Informationen dazu finden sich in der Medienmitteilung «Experimentelle Statistiken», die ebenfalls heute erscheint.

Statistische Methoden am Puls der Innovation

Die neuen Entwicklungen in der Statistikproduktion hängen eng mit der Verwendung von bewährten oder neuen statistischen Methoden zusammen. Verschiedene Referentinnen und Referenten präsentieren ihre Arbeiten in den unterschiedlichsten Themenbereichen, wie zum Beispiel Mietpreise in der Stadt Zürich (Kleingebietsschätzungen), Leistungsentwicklung bei Langläuferinnen und Langläufern sowie Erarbeitung von Algorithmen zur Anonymisierung von regionalen Statistikdaten.

Trotz der breiten Themenpalette zeigen all diese Beispiele, wie wichtig innovative Methoden sind, um die Statistik als wichtiges Steuerungsinstrument für Städte, Kantone und Bund effizienter zu machen. Anhand der von den Statistikämtern produzierten Informationen können nützliche Szenarien in Bereichen wie Bevölkerungsentwicklung, Wohnungswesen oder Gesundheit erstellt werden, wie die Kantone Waadt und Basel-Stadt anhand von konkreten Fallbeispielen aufzeigen. Der Kanton Tessin wird seine Arbeiten im Bereich Sicherheit und Kriminalität vorstellen.

Referate zur Zukunft der Statistik

Vor dem Hintergrund dieses starken Wandels wird der Futurologe Stefan Pabst des Think Tanks W.I.R.E. die erste Plenarversammlung eröffnen. Er wird Überlegungen zum zunehmend unscharfen Begriff der Digitalisierung anstellen, der in den Medien und an Konferenzen allgegenwärtig ist. Mit seiner Analyse versucht er den Begriff greifbar zu machen, indem er konkrete Handlungsempfehlungen für die Gesellschaft und insbesondere für die Statistik abgibt.

An der zweiten Plenarversammlung wird BFS-Direktor Georges-Simon Ulrich die allgemeine Entwicklung des schweizerischen Statistiksystems vorstellen. Er präsentiert unter anderem die verschiedenen Möglichkeiten, die Datenbeschaffung bei Unternehmen und Privatpersonen nach dem Once-Only-Prinzip effizienter zu gestalten. Dieses Prinzip entspricht einem Auftrag der Regierung, die jüngst mehrere Pilotprojekte in diesem Bereich lanciert hat.

Eine offene und interaktive Statistik

Mehrere Referentinnen und Referenten werden erklären, wie die öffentliche Statistik auf nationaler und kantonaler Ebene zur Umsetzung der «Open Government Data»-Strategie beiträgt. Anhand von zahlreichen Beispielen aus der Schweiz und dem Ausland wird aufgezeigt, dass die publizierten Daten möglichst effizient in das «digitale Ökosystem» eingespiesen werden müssen, um die Innovation und die Entwicklung neuer Wirtschaftsmodelle voranzutreiben.

Das digitale «Big Data»-Zeitalter ist im Alltag zunehmend spürbar. Angesichts der exponentiell wachsenden Datenmengen ist eine zeitgemässe und attraktive Information zu diesem Thema unverzichtbar. Referentinnen und Referenten des Bundes und der Kantone werden die grossen Multimediaprojekte der letzten Monate vorstellen, die in Zusammenhang mit den Wahlen oder dem Gesundheitswesen umgesetzt wurden.

Die Schweizer Statistiktage 2019 werden von der Fachstelle für Statistik des Kantons Zug, der Schweizerischen Gesellschaft für Statistik (SSS), der Konferenz der regionalen statistischen Ämter der Schweiz (KORSTAT) und dem BFS organisiert. Medienschaffende sind herzlich willkommen: Die SST 2019 bieten eine einmalige Gelegenheit, sich mit verschiedensten Fachleuten aus der Welt der digitalen Daten auszutauschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zusätzliche Informationen finden Sie im nachfolgenden PDF.


Download Medienmitteilung

Die öffentliche Statistik in Bewegung: Herausforderungen der digitalen Gesellschaft erkennen und Chancen nutzen
(PDF, 2 Seiten, 177 kB)


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