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Statistik, Datenwissenschaft und nationale Datenbewirtschaftung: drei zukunftsgerichtete Aufgaben für das BFS

Summary:
28.12.2020 - Das Bundesamt für Statistik (BFS) startet mit einer neuen Organisationsstruktur ins Jahr 2021 und ist damit für die künftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Das Kerngeschäft des BFS ist die Produktion statistischer Informationen. Darüber hinaus hat es eine neue Abteilung für die nationale Datenbewirtschaftung sowie ein nationales Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft ins Leben gerufen. Damit wird verschiedenen Bundesratsentscheiden Folge geleistet. Zurzeit wird beim BFS ein Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft (DSCC) eingerichtet, um einen neuen Auftrag des Bundesrates zu erfüllen. Das Kompetenzzentrum wird in die neue Abteilung Datenwissenschaft und statistische

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28.12.2020 - Das Bundesamt für Statistik (BFS) startet mit einer neuen Organisationsstruktur ins Jahr 2021 und ist damit für die künftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Das Kerngeschäft des BFS ist die Produktion statistischer Informationen. Darüber hinaus hat es eine neue Abteilung für die nationale Datenbewirtschaftung sowie ein nationales Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft ins Leben gerufen. Damit wird verschiedenen Bundesratsentscheiden Folge geleistet.

Zurzeit wird beim BFS ein Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft (DSCC) eingerichtet, um einen neuen Auftrag des Bundesrates zu erfüllen. Das Kompetenzzentrum wird in die neue Abteilung Datenwissenschaft und statistische Methoden (DSSM) unter der Leitung von Bertrand Loison integriert.

Das DSCC wird Dienstleistungen im Bereich der Datenwissenschaft im Sinne von «Data Science as a Service» (DSaaS) anbieten. Im Zentrum stehen dabei Prozesse, die darauf abzielen, komplexe, unstrukturierte und datenreiche Problemstellungen durch die Anwendung datenwissenschaftlicher Methoden, Techniken und Praktiken (z.B. im Bereich des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz) zu lösen. Langfristig geht es darum, aus konkreten Projekten möglichst viel Wissen zu generieren. Diese neuen Dienstleistungen werden der gesamten Bundesverwaltung in Zusammenarbeit mit den kantonalen und kommunalen Verwaltungen angeboten.

«Das BFS ermöglicht es der Verwaltung, unter Einhaltung des Datenschutzes zu experimentieren. Die Idee ist, dass wenn eine Person in der Bundesverwaltung eine datenwissenschaftliche Fragestellung hat, sie bei uns nachfragen kann, ob bereits ähnliche Probleme aufgetaucht sind und welche Lösungswege in Frage kommen.» Mit diesen Worten zeigt der Direktor des BFS, Georges-Simon Ulrich, auf, welche Dienstleistungen das DSCC in Zukunft unter anderem anbieten wird. Mehr darüber erfahren Sie im Video.

Das innerhalb der Bundesverwaltung vernetzte Kompetenzzentrum umfasst ein Team, das aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit akademischem Hintergrund in den Bereichen Mathematik, Statistik, Datenwissenschaft und Data Engineering besteht. «Ziel ist, die Daten stärker sicht- und nutzbar zu machen, um sie noch besser zu analysieren und um besser zu verstehen, was um uns herum geschieht», ergänzt Georges-Simon Ulrich.

Mehrfachnutzung von Daten

Die zweite neue Aufgabe des BFS betrifft die Daten an sich. Die neue Abteilung Interoperabilität und Register (IOR) unter der Leitung von Manuela Lenk ist dafür zuständig, ein Datenökosystem für die Schweiz aufzubauen. Die Daten der Bundesverwaltung sollen künftig besser genutzt werden können, damit Unternehmen und Privathaushalte nicht mehrmals befragt werden müssen. Um dies zu gewährleisten, erstellt das BFS derzeit ein Inventar mit einer genauen Beschreibung der Dateninhalte auf Ebene der Bundesverwaltung. 

Diese sogenannten Metadaten werden in einem zentralen Katalog miteinander verknüpft und sind dank datenwissenschaftlicher Algorithmen leichter abrufbar und besser nutzbar. Mithilfe dieser Wissensbasis können die Daten schliesslich mehrfach genutzt werden.

Damit die einzelnen Systeme miteinander kommunizieren können und somit die Interoperabilität sichergestellt werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die Daten sind in einer genau dokumentierten, maschinenlesbaren Form zu produzieren, damit ein einfacher Austausch möglich ist.

Das Kerngeschäft des BFS bleibt unverändert

Neben diesen beiden neuen Fokusthemen wird sich das BFS weiterhin auf sein Kerngeschäft konzentrieren und zuverlässige statistische Informationen von hoher Qualität produzieren. Im digitalen Zeitalter wird diese Aufgabe immer wichtiger.

Auch künftig müssen die statistischen Ergebnisse als Grundlage für die Meinungsbildung sowie als Basis für politische und wirtschaftliche Entscheide dienen. Die statistischen Informationen zeigen auf unabhängige und transparente Weise sowie basierend auf internationalen Best Practices auf, wie es um die Schweiz steht, und ermöglichen zudem Vergleiche mit anderen Ländern.


Download Medienmitteilung

Statistik, Datenwissenschaft und nationale Datenbewirtschaftung: drei zukunftsgerichtete Aufgaben für das BFS
(PDF, 2 Seiten, 247 kB)


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