Saturday , November 17 2018
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Ökonomenstimme

Deutsche Altersvorsorge: “Nicht-Finanzierbarkeit” ist ein Scheinargument

Bei der Debatte um die Reform der deutschen Altersvorsorge fällt meist irgendwann das Totschlagargument der „Nicht-Finanzierbarkeit“ der diskutierten Vorschläge. Aus geldtheoretischer Betrachtung entbehrt dieses Argument jeglicher Grundlage, was auch ein Blick nach Kanada oder Japan zeigt. Die Frage wie das Rentensystem mittelfristig finanziert werden soll, ist und bleibt eine politische, die sich für Deutschland seit dem Beitritt zur Europäischen Währungsunion etwas verkompliziert...

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Streit um Italiens Haushalt

Spätestens seitdem die neue italienische Regierung einen defizitären Budgetentwurf vorlegte herrscht seitens EU und der Finanzmärkte grosse Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen und europapolitischen Weiterentwicklung Italiens. Statt Italien nun mit der Androhung von Sanktionen auf einen Austeritätskurs versuchen zurückzudrängen sollte die europäische Gemeinschaft das Land dabei unterstützen auf einen Wachstumspfad zurückzufinden. Seit Juni ist die neue italienische Regierung...

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Arbeit muss teuer sein – und sich rar machen

Passen die Marktwirtschaft und Vollbeschäftigung zusammen? Eher nicht, wie dieser Beitrag argumentiert. Wer Marktwirtschaft will, müsse mit sinkender Beschäftigung umgehen können. Marktwirtschaft ist bekanntlich eine Veranstaltung, bei der es darum geht, mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel zu produzieren. Dieses Prinzip ist so erfolgreich, dass sich Deutschland schon bald nach dem 2. Weltkrieg über das "Wirtschaftswunder" (der 1960erjahre) freuen konnte, mit Ferien am...

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Erwiderung zum Faktencheck: Unterschätzte Ökonomen?

In einem kürzlich erschienenen Ökonomenstimme-Artikel hat Hans-Werner Sinn auf einen Spiegel Online-Beitrag[ a ] von Thomas Fricke reagiert, in welchem dieser den deutschen Ökonomen ungenügende Prognosen vorgeworfen hat. Hier folgt eine Duplik von Thomas Fricke auf den Beitrag von Hans-Werner Sinn. Klar, dass Hans-Werner Sinn nicht begeistert ist von der These, wonach führende deutsche Ökonomen in den vergangenen Jahren nicht gerade durch sehr treffsichere Diagnosen der großen...

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Nobelpreis für Weitsicht

William Nordhaus und Paul Romer integrieren Klimawandel und technologische Innovationen in die langfristige makroökonomische Analyse. Dafür haben sie zurecht den Nobelpreis erhalten, wie dieser Beitrag zeigt. Technologischen Wandel zu fördern und den Klimawandel zu verlangsamen sind zwei grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit, besonders wenn es um die langfristige Entwicklung unserer Volkswirtschaft und Gesellschaft geht.[ 1 ] Mit der industriellen Revolution nahmen sowohl die...

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Nobelpreis 2018 – Innovationsanreize und Klimapolitik

Weshalb haben gerade William Nordhaus und Paul Romer dieses Jahr den "Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften» erhalten und was bedeutet das für die Politik? Auf den ersten Blick war es schon überraschend. William Nordhaus und Paul Romer erhalten gemeinsam den diesjährigen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Einzeln betrachtet sind beide Forscher bereits lange als Favoriten gehandelt worden. Es wurde dieses Mal aber nicht ein typisches Gebiet, wie "Die Ökonomie des...

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Was tragen Ökonomen zur Ökonomie bei?

Ökonomen – so die Annahme – nehmen mit ihrer Forschungs- und Beratungstätigkeit Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung von Volkswirtschaften. Je "besser" die Ökonomen sind – beispielsweise gemessen an ihrem Forschungsoutput in Rankings – desto besser für die Volkswirtschaft. Wie lässt sich aber beispielsweise der Erfolg der chinesischen Wirtschaft erklären angesichts der Tatsache, dass kein einziger chinesischer Ökonom vorne in einem der Rankings auftaucht?...

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Ost-West-Gefälle: Die Rolle von Wissensressourcen

Die Wirtschaftskraft der "neuen" Bundesländer ist auch 28 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung deutlich schwächer als jene des alten Westens Deutschlands. Dies trifft insbesondere auf die ländlichen Gebiete zu. Dieser Beitrag verweist auf die verschiedenen Formen und die Verbreitung von Wissen, die hierfür eine Erklärung bieten. Warum ist die Wirtschaftskraft der "neuen" Bundesländer auch 28 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer deutlich niedriger als die...

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Faktencheck

Dieser Beitrag ist eine Erwiderung auf den auf Spiegel Online erschienenen Artikel "Wir leiden am Maaßen-Prinzip[ a ]" von Thomas Fricke. Fricke wirft darin den deutschen Ökonomen vor, falsche Prognosen in die Welt gesetzt zu haben, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Fricke kritisiert die Mainstream-Ökonomie, namentlich Christoph Schmidt (Vorsitzender des Sachverständigenrates), Axel Börsch-Supan (Max-Planck-Direktor in München), Gabriel Felbermayr (ifo Institut, designierter...

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Extern vergleichende Prüfungen verbessern die Schülerleistungen

Weltweit steigt der Einsatz schulischer Leistungsüberprüfungen. Anhand von internationalen Schülertests der vergangenen 15 Jahre zeigt dieser Beitrag, dass die Einführung extern vergleichender Prüfungen die Schülerleistungen in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen verbessert, nicht hingegen die Einführung von internen Tests oder Inspektionen der Lehrkräfte ohne externen Vergleich. In vielen Ländern haben regelmäßige Leistungsüberprüfungen von SchülerInnen in den letzten Jahren...

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