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Digitale Lehre in den Wirtschaftswissenschaften

Summary:
Was können Lehrende tun, um den Kontakt zu ihren Studierenden in Zeiten von COVID-19 und digitalen Lehrveranstaltungen nicht zu verlieren und um selber wieder mehr Spaß an der Lehre zu haben? Dieser Beitrag präsentiert 10 Empfehlungen aus der Praxis. Die COVID-19-Pandemie hat das Leben an den Hochschulen im Sommersemester 2020 stillgelegt und die Lehrveranstaltungen auf Bildschirmformat reduziert. Wie haben Dozent*innen in den Wirtschaftswissenschaften den Ersatz der Präsenzlehre durch digitale Veranstaltungen erlebt? Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft hat sie zwischen dem 18. und 30. Juni 2020 gefragt. Die Tendenz: Mehr Frust als Lust. 40 Prozent äußerten eher negative Erfahrungen, 17 Prozent eher positive und 23 Prozent sahen Vor- und Nachteile. 20 Prozent gaben

Topics:
Elisabeth Flieger, Tamara Pianos, Doreen Siegfried considers the following as important:

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Was können Lehrende tun, um den Kontakt zu ihren Studierenden in Zeiten von COVID-19 und digitalen Lehrveranstaltungen nicht zu verlieren und um selber wieder mehr Spaß an der Lehre zu haben? Dieser Beitrag präsentiert 10 Empfehlungen aus der Praxis.

Die COVID-19-Pandemie hat das Leben an den Hochschulen im Sommersemester 2020 stillgelegt und die Lehrveranstaltungen auf Bildschirmformat reduziert. Wie haben Dozent*innen in den Wirtschaftswissenschaften den Ersatz der Präsenzlehre durch digitale Veranstaltungen erlebt? Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft hat sie zwischen dem 18. und 30. Juni 2020 gefragt. Die Tendenz: Mehr Frust als Lust. 40 Prozent äußerten eher negative Erfahrungen, 17 Prozent eher positive und 23 Prozent sahen Vor- und Nachteile. 20 Prozent gaben einen Kommentar ohne Wertung ab. Was können Lehrende aber nun tun, um den Kontakt zu ihren Studierenden nicht zu verlieren und um selber wieder mehr Spaß an der Lehre zu haben?

Best Practice in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre

Im Juni 2020 hat die ZBW eine bundesweite Befragung unter den studentischen Fachschaften in den Wirtschaftswissenschaften gestartet. Die Fachschaftsvertreter*innen wurden gebeten, uns die Dozent*innen zu nennen, die ihre Studierenden mit guter digitaler Lehre begeistert haben. Diese nominierten Dozent*innen aus unterschiedlichen Hochschulen haben wir im Anschluss nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen gefragt (Liste s.u.). Teil I der Befragung lief öffentlich über zwei digitale Panels zur digitalen Lehre am 24. und 29. Juni 2020 (nachzuschauen online: Panel 1[ a ], Panel 2[ b ]). Teil II der Befragung wurde als Telefoninterview durchgeführt.  

Lesen Sie hier nun die gesammelten Tipps und Tricks rund um das Thema digitale Lehre in den Wirtschaftswissenschaften.

Tipp 1 – Lehrkonzept wichtiger als Tools

Wie auch in anderen Kontexten muss zuerst das didaktische Konzept stehen. Was möchte ich erreichen? Möchte ich den Lernstoff präsentieren wie in einer klassischen Vorlesung im Auditorium Maximum? Oder möchte ich mit meinen Studierenden in den Austausch kommen? Sollen die Studierenden in Gruppenarbeit Lerninhalte selbst erarbeiten? Oder biete ich ihnen eine Bühne, dass sie ihre selbst erworbenen Kenntnisse einer Gruppe präsentieren und mit dieser Gruppe diskutieren?

Wenn diese unterschiedlichen Lernszenarien feststehen, können dafür die passenden Tools gesucht werden. Prof. Dr. Jörn Hoppmann von der Universität Oldenburg: „Die Tools sind wichtig, aber am Ende austauschbar.“ Da der Markt für Meeting-Tools und Lern-Apps derzeit stark in Bewegung ist, werden sich sicherlich die Präferenzen für bestimmte Anwendungen mit der Zeit verändern. Eine gute Tool-Übersicht bietet beispielsweise das Hochschulforum Digitalisierung[ c ]. Welche Tools derzeit in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre eine Rolle spielen, können Sie unten nachlesen.

Tipp 2 – Planen Sie die Auftaktveranstaltung mit Präzision und Weitblick

Die Interviewten betonten alle, dass die erste Stunde den Unterschied macht. Es ist also maßgeblich, dass in der ersten Stunde aktiv gearbeitet wird, wenn der Rest des Semesters nicht in Passivität enden soll. Prof. Dr. Christian Brock (Universität Rostock) empfiehlt, alle Studierenden zu involvieren, unabhängig davon, ob sie sich melden oder nicht, um gleich von Beginn an den Rahmen abzustecken. Seine Erfahrungen im Sommersemester 2020 haben gezeigt, dass alle Studierenden immer zu 100 Prozent vorbereitet waren, sich aber nur 10 Prozent gemeldet haben. Kommunizieren Sie auch gleich in der ersten Veranstaltung, was Sie warum von den Studierenden erwarten (z.B. Video einschalten, Klarnamen nennen, höflicher Umgang usw. Ggf. sind begründete Ausnahmen erforderlich bei Studierenden mit schlechtem Netz.)

Tipp 3 – Lerninhalte in Modulen digitalisieren

Sie wollen einmal digitalisierte Lerninhalte möglichst lange nachnutzen? Dann halten Sie Ihr Konzept flexibel. Wenn Sie Ihre Vorlesungen digitalisieren, sollte Ihr Konzept nicht zu starr sein. Das heißt: Durchdenken Sie vorher die Halbwertszeit Ihrer Lerninhalte und entwerfen Sie lieber viele kleine Module. Machen Sie lieber mehrere Screencasts, die aufeinander aufbauen, als ein High-End-Video, das nach einem Jahr veraltet ist. Dann entgehen Sie der Gefahr, dass Sie sich selbst eine zu hohe Hürde bauen, veraltete Lerninhalte zu verwerfen. Auch für die Studierenden ist es einfacher, Ihren Ausführungen zu folgen, wenn sie kürzer und thematisch geschlossen sind.

Tipp 4 – Arbeiten Sie mit Aktivierungen

Aktivierungen und die Arbeit mit Beispielen waren schon in der analogen Lehre sehr beliebt, sind in der digitalen Lehre aber umso hilfreicher. Jörn Hoppmann und Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl (Universität Augsburg) empfehlen beispielsweise Umfrage-Apps für die Beteiligung wie Pingo[ d ] oder Mentimeter[ e ]. Hier bieten aber auch Meeting-Softwares wie Zoom oder Webex Meeting Möglichkeiten für kleine Umfragen (Polls). Derartige Aktivierungen in Form von Umfragen eignen sich besonders zu Beginn einer Veranstaltung als Icebreaker, um die Studierenden anzuregen. Auch die gemeinsame Diskussion von Fallstudien hilft, die Aufmerksamkeit der Studierenden aufrecht zu erhalten.

Tipp 5 – Arbeiten Sie mit Motivierungen

Das Motivieren der Studierenden ist gerade in Zeiten der Krise enorm wichtig. Die Interviewten empfehlen, für die Studierenden einen klaren Zeitplan zu entwerfen, was sie bis wann erledigen müssen, d.h. lesen, hören, lernen, schreiben. Prof. Dr. Dr. Heribert Popp (TH Deggendorf) schreibt zudem einmal in der Woche seinen Studierenden eine E-Mail, um sie zu aktivieren und hält dies insbesondere für Anfänger*innen für enorm wichtig. Besonders bemerkenswert ist seine Arbeit mit einem Aktivitätsdiagramm. Zu Studienbeginn zeigt er den Erstsemestern die Aktivitätskurven von Personen, die durch Prüfungen durchfallen (Aktivität zu Beginn niedrig, zum Ende stark ansteigend) und die von Personen, die Prüfungen bestehen (Aktivität von Beginn an gleichbleibend hoch, am Ende sanft ansteigend). Er erklärt: „Mit diesem Aktivitätsdiagramm möchte ich den Erstsemestern zeigen, dass sie am Ende die Prüfungen schaffen können, wenn sie von Anfang an Gas geben.“ Er hat sein Motivationssystem mit einem selbst entwickelten KI-gestützten Frühwarnsystem gekoppelt. Das heißt, Studierende, die mit ihren Leistungen nachlassen, bekommen rechtzeitig eine Warnmail mit der Erinnerung, dass sie jetzt wieder fleißiger sein müssen, um ihr Studium erfolgreich beenden zu können. Er erklärt: „Mit diesem Motivationssystem habe ich in den letzten Jahren die Durchfallerquote um 50 Prozent reduzieren können. Es reicht auch leider nicht, nur in der Vorlesung motivierend zu sein, es braucht auch viele begleitende Aktivitäten.“

Tipp 6 – Nudging

Hans Ulrich Buhl empfiehlt für die digitale Lehre und speziell zur Aktivierung von Studierenden das Nudging-Prinzip. Dafür bittet er vorab Studierende, die er schon gut kennt (z.B. Studentische Hilfskräfte), die ersten Fragen in der Veranstaltung zu stellen oder ihre Kamera einzuschalten. Auf diese Weise sollen andere Student*innen zur Nachahmung motiviert werden und die Hürde zur Formulierung eigener Fragen oder zur Aktivierung der Kamera gesenkt werden. Darüber hinaus stärkt es den persönlichen interaktiven Austausch, über die Voreinstellungen bei der Einwahl in Videokonferenzen explizit nach „Vorname“ und „Nachname“ zu fragen, so dass sich weniger Teilnehmende mit Kunstnamen einwählen und die meisten namentlich angesprochen werden können.

Tipp 7 – Klarheit und Verlässlichkeit

Hans Ulrich Buhl betont im Interview die Wichtigkeit einer konsistenten und klaren Kommunikation mit den Studierenden. Das heißt, Informationen werden immer am selben Tag und immer über denselben Kanal verteilt, nicht beispielsweise in der einen Woche am Donnerstag per Mail und in der anderen Woche schon am Montag über das lokale Lernmanagementsystem. Damit werden zuverlässige Routinen geschaffen, die Studierenden bei der Planung und Strukturierung ihrer Lernwoche helfen. Zudem wurde von den Studierenden positiv evaluiert, Informationen über Timing, Kanal und Adressat*innen kompakt auf einem Einseiter an einer zentralen Stelle zur Verfügung zu stellen, um den Studierenden jederzeit größtmögliche Orientierung zu geben.

Tipp 8 – Trennung in synchron und asynchron

In Anlehnung an das richtungsweisende didaktische Konzept ist es sinnvoll, die digitale Lehre zu unterteilen nach „Selbstangeeignetem Wissen“ und „Vermitteltem Wissen“. Das heißt, alles, was sich die Studierenden selbst aneignen bzw. konsumieren können (z.B. über Lehrblätter, Videos, Skripte, Artikel) kann asynchron über das hochschuleigene Lernmanagementtool zur Verfügung gestellt werden. Alles, was Diskussionen, Fragen und Austausch erfordert, sollte über synchrone Veranstaltungen organisiert werden.

Tipp 9 – Fertige Lehrmaterialien nachnutzen

Den Studierenden ist es laut den Interviewten nicht so wichtig, wer genau die Vorlesung abhält, solange sie unterhaltsam und wertvoll ist. Daher empfehlen die Befragten, fertige Kurse, insbesondere zu Standardvorlesungen, in die eigene Lehre zu integrieren. Derartige fertige Kurse gibt es (1) als MOOCS, (2) als Youtube-Video, (3) über die Portale der Länder für Hochschulkurse, z.B. in Bayern vhb.org. [*Hier gibt es 580 komplette Kurse und ein vhb-Repositorium für die Hochschulen in Bayern. Für alle Hochschulen außerhalb Bayerns gibt es zahleiche OPEN vhb-Kurse[ f ]. Das sind nicht-curriculare, offene Online-Kurse der bayerischen Hochschulen, die für alle Interessierten kostenfrei nutzbar sind.] Digitale Übungen und Übungstests gibt es auch oft über die Verlage. Darüber hinaus gibt es verschiedene Suchmöglichkeiten für Open Educational Resources (OER). Eine Zusammenstellung von 100 Quellen für OER[ g ] bietet das OERCamp. The Economics Network hat eine Linkliste[ h ] für unterschiedliche Materialien zusammen gestellt.

Tipp 10 – Das Lernen individualisieren

Individualisieren Sie das Lernen (customization), denn so können Sie besser auf individuelle Lernstände eingehen. Eine Anwendungsempfehlung von Jörn ist die Arbeit mit der (kostenpflichtigen) Lerntechnologieplattform Cerego[ i ], die auf Prinzipien der Neurowissenschaften und der Kognitionswissenschaft basiert.

Jörn Hoppmann erklärt: „Cerego ist ein interaktiver digitaler Karteikartentrainer, der das Behaltens- und Erinnerungsniveau anzeigt. Cerego ist gut geeignet für Fachvokabular oder andere Inhalte, die die Studierenden auswendig behalten müssen. Für komplexe Lerninhalte ist es jedoch weniger geeignet.“

Die Zukunft der Lehre

Trend Hybrid

Die Zukunft der Lehre ist hybrid. Hier waren sich alle Interviewpartner*innen einig. Onlineangebote werden mit Präsenzveranstaltungen gepaart sein. Insbesondere werden interaktive Videos Zukunft haben. Video-Seminare, in denen die Studierenden nur passiv teilnehmen können, werden zunehmend verdrängt werden. Zudem meinen die Interviewten, dass es künftig mehr Videokonferenzen und Videomeetings geben wird, in denen die Studierenden ihre Fragen stellen können; sei es für kurze Seminartreffen oder Projektabstimmungen. Das Verhältnis zwischen analog und digital wird prognostiziert auf 50 bis 70 Prozent digitaler zu 30 bis 50 Prozent analoger Lehre. Einige äußern, dass sie große anonyme analoge Vorlesungen nicht vermissen werden. Diese können durch Videos etc. und hybride Lehre gut abgelöst werden.

Trend Diversifizierung

Jörn Hoppmann sieht die Zukunft der Lehre folgendermaßen: „In der Zukunft wird es auch zu mehr Diversifizierung der Inhalte kommen, denn nun ist Platz für Nischen. Ich kann mit meinen Special-Interest-Vorlesungen ein größeres – bundesweites oder internationales – Publikum erreichen und nicht nur die Hörer*innen meiner Hochschule.“

Trend Digitale Lehre als Wettbewerbsvorteil

Nach Meinung der Befragten wird sich im Kampf um Talente ein gutes und ganzheitlich gedachtes Digitalangebot als Wettbewerbsvorteil durchsetzen. Sollten entsprechende Bewertungskriterien beispielsweise in das CHE Ranking einfließen, wäre dies auch für die Studierenden eine Orientierungshilfe bei der Suche nach einer für sie passenden Hochschule.

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Parallel zu den Interviews führte die ZBW zwischen dem 18. und 30. Juni 2020 eine Online-Umfrage unter Lehrenden in den Wirtschaftswissenschaften durch. Gefragt wurde nach den ersten Erfahrungen mit digitaler Lehre, insbesondere mit dem Fokus auf genutzten Werkzeugen. Wir wollten herauszufinden, ob es Tools gibt, die für einzelne Anwendungen (z.B. Vorlesungen, Seminare, Übungen, Tutorien, Prüfungen, Klausuren) Begeisterung auslösten. Es ging also explizit nicht darum, zu erfahren, was generell genutzt wird, sondern was sehr gern genutzt wird. Nach Auswertung der Fragbögen, können wir nicht zweifelsfrei behaupten, dass alle Befragten die Antwort so verstanden haben, wie sie von uns intendiert war. Dennoch bekommen wir hier einen Überblick über die Arbeitsroutinen im ersten Corona-Semester in den Wirtschaftswissenschaften. Insgesamt haben sich 404 Personen an der Befragung beteiligt.

  • Vorlesungen: Mit deutlichem Abstand wird Zoom am meisten genutzt (61%). 21% nutzen Moodle, rund ein Zehntel nutzen Big Blue Button (13%), Cisco Webex (12%) und MS Teams (11%). Die anderen Nennungen liegen im unteren zweistelligen und einstelligen Bereich.
  • Seminare und Teamarbeit: In geringfügig anderer Reihenfolge werden für Seminare und Teamarbeit dieselben Tools wie für Vorlesungen verwendet. Zoom liegt mit 63% vorn, gefolgt von MS Teams (19%), Moodle (18%), Big Blue Button (14%).
  • Übungen: Die viel genutzten Tools bleiben dieselben: Zoom steht mit 37%immer noch an erster Stelle, aber mit geringerem Abstand zu den anderen Werkzeugen. Auf Platz zwei folgt Moodle mit 22% und Big Blue Button mit 14%.
  • Mündliche Prüfungen: „Konsens über die digitale Lehre ist einfacher zu erzeugen, als über digitale Prüfungen“. Die Aussage gibt gut wider, dass viele Lehrende sich mehr oder weniger gut mit digitalen Tools arrangiert haben, um ihre Lehrveranstaltungen abzuhalten. Doch nun beschreiben 23% der Befragten explizit, dass sie keine mündlichen Prüfungen digital abhalten. Als Gründe werden die fehlende Rechtssicherheit genannt oder, dass die mündlichen Prüfungen entweder generell ausgesetzt sind oder sie weiterhin in Präsenz durchgeführt werden. In den Fällen, in denen mündliche digitale Prüfungen absolviert wurden, nutzen 60% Zoom, 16% Big Blue Button und 14% Cisco Webex. 11% nutzen Skype und 9% MS Teams. Im kleineren einstelligen Bereich liegen Adobe Connect, Jitsi, DFNConf, GoToMeeting, Moodle und ILIAS.
  • Klausuren /Leistungsnachweise: Bei dieser Fragestellung muss man die Antworten nach Klausuren und Leistungsnachweisen trennen. Letztere werden durchaus digital akzeptiert. Meistgenutztes Tool ist hier Moodle, das 42% verwenden, gefolgt von Zoom (17%) und ILIAS (10%). Klausuren werden noch weniger digital durchgeführt als mündliche Prüfungen. Die oben genannten Gründe gelten auch hier. Knapp die Hälfte (45%) führen Klausuren in Präsenz durch oder verschieben die Termine.

Die Aussagen folgender Dozent*innen sind in diesen Text eingeflossen:

Name Hochschule
Prof. Dr. Jörn Hoppmann Universität Oldenburg
Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl Universität Augsburg
Thomas Kreuzer & Daniel Rau FIM Augsburg
Prof. Dr. Dr. Heribert Popp TH Deggendorf
Prof. Dr. Christian Brock Universität Rostock
Deniz Preil Universität Augsburg
Dr. Stefanie Brilon Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Torsten Wulf Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Matthias Trier Universität Paderborn
Prof. Dr. Oscar A. Stolper Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Daniel Veit Universität Augsburg
Dr. Dennis Steininger Universität Augsburg
Prof. Dr. Britta Gehrke Universität Rostock
Prof. Dr. Sándor Fekete Technische Universität Braunschweig

©KOF ETH Zürich, 25. Sep. 2020

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