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Neuer ETF will vom Handelskrieg profitieren

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Neuer ETF setzt auf Unternehmen, die von den Auswirkungen des Handelskriegs nicht betroffen sind. (Bild: Pixabay) In den USA wurde ein ETF lanciert, welcher im Falle einer weiteren Zuspitzung der globalen Handelsstreitigkeit Überrenditen generieren will.Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, wurde am 05. Juni 2019 in den USA der erste "Handelskrieg-ETF" lanciert. Im Falle einer weiteren Eskalation der globalen Handelsstreitigkeiten möchte der ETF mit dem Tickersymbol "TWAR", welches für "Innopvation Alpha Trade War ETF" steht, direkt profitieren.Staatliche Beziehungen sind entscheidendDer ETF trackt den "Martin Global Innovation Equity Trade War Index". Bei diesem Index handelt es sich um einen Referenzindex, der sich aus Large- und Mid-Cap-Aktien zusammensetzt. Die Idee

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Neuer ETF will vom Handelskrieg profitieren
Neuer ETF setzt auf Unternehmen, die von den Auswirkungen des Handelskriegs nicht betroffen sind. (Bild: Pixabay)

In den USA wurde ein ETF lanciert, welcher im Falle einer weiteren Zuspitzung der globalen Handelsstreitigkeit Überrenditen generieren will.

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, wurde am 05. Juni 2019 in den USA der erste "Handelskrieg-ETF" lanciert. Im Falle einer weiteren Eskalation der globalen Handelsstreitigkeiten möchte der ETF mit dem Tickersymbol "TWAR", welches für "Innopvation Alpha Trade War ETF" steht, direkt profitieren.

Staatliche Beziehungen sind entscheidend

Der ETF trackt den "Martin Global Innovation Equity Trade War Index". Bei diesem Index handelt es sich um einen Referenzindex, der sich aus Large- und Mid-Cap-Aktien zusammensetzt. Die Idee dahinter ist, dass diese Unternehmen durch ihre Innovationsfähigkeit in Kombination mit ihrer staatlichen Schirmherrschaft, einen Wettebwerbsvorteil besitzen.

Die staatlichen Beziehungen eines Unternehmens – insbesondere in Form von bereits bestehenden Regierungsverträgen – stehen damit im Fokus: "Es wird Unternehmen geben, bei denen ihre Technologie in vielerlei Hinsicht von den Auswirkungen eines Handelskrieges durch historische Beziehungen oder die Schirmherrschaft der Regierung isoliert sind", erklärt David Martin, Chief Executive Officer und Chairman von M-CAM, dem Unternehmen hinter dem neuen "Handelskrieg-ETF", gegenüber Bloomberg.

Der ETF umfasst aktuell etwa Unternehmen wie IBM oder Cisco Systems sowie multinationale Unternehmen aus Ländern wie Deutschland, Brasilien, China und Mexiko. Small-Cap-Aktien werden im Index nicht berücksichtigt. Dies obwohl ihnen nachgesagt wird, dass sie aufgrund eines stärkeren nationalen Fokuses weniger von globalen Spannungen abhängen.

Bisherige Performance wenig überzeugend

Der zugrundeliegender Index konnte im vom Handelsstreit geprägten Mai nicht überzeugen. Laut der Recherche von Financial Times wurden vier der Top 5 Holdings des Index (General Electric, Cisco Systems, Xerox und IBM) im Kalendermonat Mai vom S&P 500 übertroffen. CEO von M-CAM meint, dass diese Momentaufnahme kein Beleg dafür sei, dass sein Ansatz nicht funktioniere. "Der Schutz vor den Folgen eines Handelskrieges isoliert ein Unternehmen nicht von anderen Faktoren, die seine Leistung beeinträchtigen können. Im Laufe der Zeit sollte sich unsere Strategie aber durchsetzen können", so Martin.

Im Mai zeigte sich aber auch, dass US-Präsident Trumps Entscheidungen nur schwer vorhersehbar sind. So ist es nicht überraschend, dass gegenüber dem neuen ETF auch Skeptik aufkommt.

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