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Kollaboration statt Konkurrenz

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Wie «Impact Hubs» die Zukunft der Wirtschaft bauen wollen und wie sie sich in den letzten Jahren in der Schweiz entwickelt haben, erfahren Sie in diesem Artikel. Coworking-Space in einem Impact Hub. Bild: Flickr https://www.flickr.com/photos/mvonederland/12305942983- MVO Nederland (CChttps://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) Viele Leute haben Ideen um die Welt zu verbessern. Jedoch scheitert die Umsetzung meist an der Tatsache, dass man mit seiner Idee ganz alleine dasteht und nicht weiss, wie das weitere Vorgehen aussehen soll. Hier soll das Konzept der Impact Hubshttp://www.impacthub.net/ weiterhelfen. Impact Hubs bieten einen Ort, an dem innovative Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammen kommen und mithilfe eines Netzwerks ihre Ideen umsetzen können. Ziel der Impact Hub Community ist es nicht, ihren Mitgliedern zu schnellem Geld zu verhelfen, sondern nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu finden. «Wir wollen einen Prototyp für die Wirtschaft von morgen schaffen», sagt Christoph Birkholz, Mitgründer des Zürcher Hubs. Statt Konkurrenzdenken soll Kollaboration im Vordergrund steht. Die Erfolgsgeschichte der Impact Hub-Bewegung begann vor ca. 12 Jahren, als in London der erste Hub eröffnet wurde. Mittlerweile besteht die Impact Hub-Gemeinde aus einem weltweiten Netzwerk mit über 15‘000 Mitgliedern an mehr als 80 Standorten.

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Wie «Impact Hubs» die Zukunft der Wirtschaft bauen wollen und wie sie sich in den letzten Jahren in der Schweiz entwickelt haben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Kollaboration statt Konkurrenz

Coworking-Space in einem Impact Hub. Bild: Flickr Kollaboration statt Konkurrenzhttps://www.flickr.com/photos/mvonederland/12305942983- MVO Nederland (CCKollaboration statt Konkurrenzhttps://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Viele Leute haben Ideen um die Welt zu verbessern. Jedoch scheitert die Umsetzung meist an der Tatsache, dass man mit seiner Idee ganz alleine dasteht und nicht weiss, wie das weitere Vorgehen aussehen soll. Hier soll das Konzept der Impact HubsKollaboration statt Konkurrenzhttp://www.impacthub.net/ weiterhelfen. Impact Hubs bieten einen Ort, an dem innovative Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammen kommen und mithilfe eines Netzwerks ihre Ideen umsetzen können.

Ziel der Impact Hub Community ist es nicht, ihren Mitgliedern zu schnellem Geld zu verhelfen, sondern nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu finden. «Wir wollen einen Prototyp für die Wirtschaft von morgen schaffen», sagt Christoph Birkholz, Mitgründer des Zürcher Hubs. Statt Konkurrenzdenken soll Kollaboration im Vordergrund steht.

Die Erfolgsgeschichte der Impact Hub-Bewegung begann vor ca. 12 Jahren, als in London der erste Hub eröffnet wurde. Mittlerweile besteht die Impact Hub-Gemeinde aus einem weltweiten Netzwerk mit über 15‘000 Mitgliedern an mehr als 80 Standorten. Die globale Vernetzung der Mitglieder ist zwar ein wesentlicher Bestandteil der Bewegung, jedoch wird auch grossen Wert auf die lokale Verankerung gelegt.

Seit 2010 kann man auch in der Schweiz dem Netzwerk beitreten. Damals wurde der erste Hub in ZürichKollaboration statt Konkurrenzhttps://zurich.impacthub.ch/de/ gegründet, der 2015 mit Colab – einem ähnlichen Projekt, das vor allem von Softwareentwicklern genutzt wurde – fusionierte. Mittlerweile zählt der Impact Hub Zürich fast 800 Mitglieder, die von einer Vielzahl an Räumen und Arbeitsplätzen in fünf Gebäuden profitieren können. Zudem sind in den letzten Jahren Impact Hubs in BernKollaboration statt Konkurrenzhttp://bern.impacthub.net/ und in GenfKollaboration statt Konkurrenzhttps://geneva.impacthub.net/ entstanden.

Das Konzept ist in allen Städten gleich: Wer Teil des Netzwerks werden möchte, kann ein Mitgliederabonnement wählen, das auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Somit zahlt jeder nur das, was er auch wirklich nutzt. In Zürich gibt es zum Beispiel sechs unterschiedliche Abonnemente, die zu Preisen zwischen 45 und 550 CHF pro Monat angeboten werden.

Das Angebothttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/angebot/ der Impact Hubs ist darauf ausgelegt, ein optimales Umfeld für Innovationen zu bieten. Deshalb ist der «Coworking-Space» ein wichtiger Bestandteil. Dabei handelt es sich um grosse, offene Räume mit Arbeitsplätzen, die von den Mitgliedern nach Lust und Laune benutzt werden können. Diese Art von Arbeitsplätzen soll eine Atmosphäre schaffen, in der zusammengearbeitet und voneinander gelernt werden kann.

Die Impact Hubs bieten zudem meist eine kleine Cafeteria, in der man sich ganz ungezwungen mit anderen Mitgliedern austauschen kann und so hilfreiche Kontakte knüpfen oder sich von neuen Ideen inspirieren lassen kann. Neben dem Zugriff auf eine virtuelle Kollaborations-Plattform, haben auch alle Mitglieder die Möglichkeit an verschiedenen Workshops und Events teilzunehmen. Zudem bieten die Experten des Business Help Desk eine professionelle Beratung rund um das Thema Firmengründung.

Nicht nur Kreative, Entwickler und Start-ups sind Teil der Impact Hub-Gemeinde. Auch Grosskonzerne werden durch das kreative Umfeld angelockt. So zählen beispielsweise die Swisscom, Credit Suisse und Migros zu den Partnern des Zürcher Hubs. Die Partner bieten eine finanzielle Unterstützung der Impact Hubs und profitieren im Gegenzug von der innovativen Atmosphäre.

Ob das Konzept der Impact Hubs auch in anderen Schweizer Städten Fuss fassen kann, wird sich zeigen. Eine gute Voraussetzung dafür ist, dass die Impact Hubs eine Plattform bieten, die es einer bunten Mischung von Unternehmern ermöglicht, die Zukunft der Arbeit zu gestalten.


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Für das iconomix-Team,
Valérie Müller

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