Thursday , November 15 2018
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Wider den Marxismus: Zurück zur Familie!

Summary:
Karl Marx (1818-1883) hat seinen Nachfolgern u.a. die Abschaffung der Familie versprochen. Um dieses Ziel zu erreichen, erlaubten die Kommunisten nach der Russischen Revolution 1917 blitzschnell die Abtreibung. Immer mehr Männer und Frauen wurden in den Produktionsprozess integriert, die Kinder in Krippen und Horte verfrachtet. So wie heute! Vor Marx war es den meisten Kulturen der Weltgeschichte klar, dass die Kernzelle der Gesellschaft die Familie ist. Doch Marx verabscheute die Familie. Ihm war bewusst, dass es Gott war, der ‚Ehe und Familie‘ eingesetzt hatte. Darum forderte er mit blankem Hass: „Das Geheimnis der Heiligen Familie ist die irdische Familie. Um die erstere zum Verschwinden zu bringen, muss letztere theoretisch und praktisch vernichtet werden“ (Marx-Engels-Gesamtausgabe,

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Daniel Regli considers the following as important:

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Karl Marx (1818-1883) hat seinen Nachfolgern u.a. die Abschaffung der Familie versprochen. Um dieses Ziel zu erreichen, erlaubten die Kommunisten nach der Russischen Revolution 1917 blitzschnell die Abtreibung. Immer mehr Männer und Frauen wurden in den Produktionsprozess integriert, die Kinder in Krippen und Horte verfrachtet. So wie heute!

Vor Marx war es den meisten Kulturen der Weltgeschichte klar, dass die Kernzelle der Gesellschaft die Familie ist. Doch Marx verabscheute die Familie. Ihm war bewusst, dass es Gott war, der ‚Ehe und Familie‘ eingesetzt hatte. Darum forderte er mit blankem Hass: „Das Geheimnis der Heiligen Familie ist die irdische Familie. Um die erstere zum Verschwinden zu bringen, muss letztere theoretisch und praktisch vernichtet werden“ (Marx-Engels-Gesamtausgabe, Bd. 3, S. 6).

Der alte Kommunismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte in den westlichen Staaten wenig Erfolg. Doch mit den neulinken 68ern setzte auch im Westen der Siegeszug der marxistischen Lehre ein. Mit beissendem Spott verhöhnten die 68er die treue Ehe als ewiggestriges, staubtrockenes, freudloses Lebensmodell, das es durch freien Sex in allen Schattierungen zu ersetzen gelte. Zudem seien die Frauen endlich vom Gebärzwang und ihrer einengenden Rolle zu befreien.

Das fiel auf nahrhaften Boden. Anfänglich nur bei Freaks und exzessiven Feministinnen. Doch nachdem die Neomarxisten durch die Institutionen marschiert waren, schlossen sich weite Teile der Eliten in Medien, Kultur, Wirtschaft und Politik der Familienzerstörung an.

So werden die Kinder heute bereits in den Schulen neomarxistisch missioniert. Schon den Kleinsten wird beigebracht, dass Homosexualität gleichwertig sei wie Heterosexualität. Die Kids werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie vielleicht im falschen Körper stecken und dass sie später allenfalls ihr Geschlecht ändern sollten. Abtreibung wird als schnelle und problemlose Lösung im Falle einer ungewollten Schwangerschaft gelehrt. Gender verspricht den Kids das Glück eines gelingenden Lebens. Tatsächlich versuchen Neomarxisten aber vor allem eines: Die Kinder untüchtig zu machen für Ehe und Familie. Ganz im Sinne ihres Meisters!

Lassen wir uns nicht entmutigen! Es gibt Hoffnung. Der Mensch passt nämlich nicht zum Marxismus. Darum versuchen Kommunisten ohne Ende, die Menschen durch Verführung oder blutigen Terror ins marxistische System zu integrieren.

Auch in der Schweiz wogt dieser Kampf. Noch ist die Realität alles andere als neulinks. Gemäss Umfragen verweigern sich nämlich etwa 80% der Jugendlichen dem 68er-Gender-Schema. Sie hegen den Traum von treuer Ehe und Familie. Das wiederum treibt den Feind des Lebens zur Weissglut. So werden die Kids in der Schule noch heftiger infiltriert und ohne Ende bedrängt.

Wenn wir den Jugendlichen dabei helfen wollen, ihren Traum von Ehe und Familie zu verwirklichen, dann müssen wir Gegenöffentlichkeit aufbauen. Die Kids sollen ja von irgendwoher hören, dass Familie etwas Einzigartiges und Wunderbares ist. Dass Liebe gelingen kann. Dass Abtreibungen mitunter schwerste Leiden nach sich ziehen. Dass Homo- und Transsexualität nicht zum Lebensglück, sondern zu Entfremdung, Verwirrung und Einsamkeit führen.

Autorangaben

Daniel Regli, Dr. phil., Kulturhistoriker, ist ehemaliger SVP-Gemeinderat der Stadt Zürich, gläubiger Christ und Hauptorganisator des „Marsch fürs Läbe“. (Leicht abgewandelte Erstveröffentlichung des vorliegenden Artikels in der Zeitschrift des Vereins „Ja zum Leben“, Ausgabe März 2018.)

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