Die Teilnehmer eines Empfangs, zu dem Goldman Sachs am Mittwoch eingeladen hatte, konnten über kaum etwas anderes sprechen. "Ich würde sagen, mit der Credit Suisse haben die meisten Institutionen in Europa eine Beziehung und daher ist jeder, der hier unten ist, betroffen", sagte Torsten Holstein, Geschäftsführer der CR Investment Management, die sich kürzlich auf notleidende Immobilienkredite konzentriert hat.
Read More »Credit-Suisse-Teams prüfen am Wochenende Szenarien
"Ob die Einleger ausreichend beruhigt sind, um die Abflüsse in den nächsten Tagen einzudämmen, ist unserer Ansicht nach eine Schlüsselfrage", sagte Frédérique Carrier, Leiterin der Anlagestrategie bei RBC Wealth Management. Kommt es nicht bald zu einer Stabilisierung, halten Experten Staatshilfen, eine Aufspaltung oder eine Übernahme für mögliche nächste Schritte.
Read More »Saron oder Festhypotheken? Was die fallenden Zinsen für Schweizer Immobilienbesitzer bedeuten
"Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich Festzinshypotheken bis Ende Jahr seitwärts bis leicht steigend entwickeln. Der Benchmark für eine 10-jährige Festzinshypothek liegt heute bei etwa 2,2 Prozent. Ende Jahr dürfte der Zinssatz bei zwischen 2,2 und 2,4 Prozent liegen", sagt hingegen Hypothekenexperte und Geschäftsführer von Oxifina, Giampiero Brundia, gegenüber cash.ch.
Read More »Schweizerische Nationalbank legt Schutzschild über die Credit Suisse
Die französische Premierministerin Elisabeth Borne hatte am Mittwoch die Schweizer Behörden zudem aufgefordert, die Probleme der CS zu lösen. "Dieses Thema fällt in den Zuständigkeitsbereich der Schweizer Behörden. Es muss von ihnen geregelt werden", sagte die Premierministerin laut einer AFP-Meldung vor dem Senat. Sie erklärte zudem am Nachmittag, dass der französische Finanzminister Bruno Le Maire in den "nächsten Stunden" einen Kontakt mit seinem Schweizer Amtskollegen haben werde.
Read More »USA erkundigen sich bei einheimischen Banken nach Engagement bei der Credit Suisse
Das sagten mit der Sache vertraute Personen zur Nachrichtenagentur "Bloomberg", wie diese am Mittwochabend berichtete. Nachdem die Aktien am Mittwoch im Schweizer Markt einen massiven Einbruch erlebt hatten, wolle das Ministerium wissen, wie stark die Banken gegenüber der CS exponiert sind. Es arbeite dabei zudem eng mit den europäischen Aufsichtsbehörden zusammen, heisst es in dem Artikel weiter.
Read More »Spekulationen auf grossen EZB-Zinsschritt schwinden wegen Börsenturbulenzen deutlich
Aktuell wird der Zinsgipfel beim Einlagenzins, den Banken für das Parken überschüssiger Gelder von der Notenbank erhalten, nur noch bei 3,2 Prozent verortet. In der vergangenen Woche lag die Erwartung noch bei um die vier Prozent. Inzwischen liegt der Einlagensatz bei 2,50 Prozent. Die EZB hat seit der Zinswende im Juli 2022 die Schlüsselsätze im Kampf gegen die hohe Inflation bereits fünf Mal in Folge um insgesamt 3,00 Prozentpunkte angehoben.
Read More »Insider: Credit Suisse bittet Finma und Nationalbank um Zeichen der Unterstützung
Die Credit Suisse kämpft damit, die Anleger zu beruhigen, nachdem ihr saudischer Hauptaktionär am Mittwoch eine Aufstockung seines Anteils ausgeschlossen hatte. Das Marktchaos, das mit dem Zusammenbruch regionaler Banken in den USA in der vergangenen Woche begann, wurde durch die Krise um die Credit Suisse noch verstärkt.
Read More »BKA schaltet weltgrösstes Geldwäschenetz für Kryptowährungen ab
Die Ermittler werfen den Betreibern vor, seit 2017 Cyber-Devisen im Volumen von 2,8 Milliarden Euro gewaschen zu haben. Dazu sei eingezahltes Kryptogeld in einheitliche Kleinstbeträge ("Chips") aufgeteilt und vor der Auszahlung mit Chips anderer Nutzer vermischt ("Mixing") worden, um ihren Ursprung zu verschleiern. Die Cyber-Devisen stammten aus kriminellen Aktivitäten wie zum Beispiel Hacker-Angriffen. Ausserdem bestehe der Verdacht, dass auch im Zusammenhang mit der Pleite der Kryptobörse...
Read More »Credit-Suisse-Bonds stürzen in New York auf notleidende Niveaus ab
Die 6,373-Prozent-Anleihen mit Fälligkeit 2026 notierten laut Trace um 9:18 Uhr New Yorker Zeit um 19,75 Cent niedriger bei 68 Cent je Dollar, was einem Spread von rund 2.000 Basispunkten entspricht. Der 9,016-Prozent-Bond mit Fälligkeit im November 2033 fiel um fast 31 Cent auf 65 Cent je Dollar.
Read More »US-Staatsanleihen wegen Börsenturbulenzen stark gesucht
Sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen sind am Mittwoch stark gefragt. Auslöser war die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten. Vor allem die Werte europäischer Banken, allen voran der Schweizer Grossbank Credit Suisse, standen unter Druck. Der Terminkontrakt für zehnjährige US-Anleihen (T-Note-Future) stieg um 1,15 Prozent auf 115,17 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere fiel im Gegenzug deutlich auf 3,47 Prozent.
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