Schwerste Krise der GeschichteCredit Suisse hatte Ende Oktober einen tiefgreifenden Umbau angekündigt, um eine der schwersten Krisen ihrer Geschichte zu überwinden. So will sich die 166 Jahre alte Bank aus Teilen des Investmentbankings zurückziehen, die Kosten um 2,5 Milliarden Franken oder 15 Prozent senken und bis 2025 rund 9000 der 52'000 Stellen streichen. Im laufenden Quartal hatte sich die Bank den damaligen Angaben zufolge einen Abbau von 2700 Jobs vorgenommen.
Read More »Handelsumsatz an Schweizer Börse im November deutlich gestiegen
Zahl der Deals stabilWährend der Handelsumsatz an der SIX im November um 18 Prozent kletterte, blieb die Zahl der Abschlüsse stabil bei 4,7 Millionen (-0,2 Prozent). Den Löwenanteil machten die Aktien mit 4,5 Millionen Abschlüssen aus (-0,2 Prozent). Mit Ausnahme der Franken-Obligationen (+15,1 Prozent) gab es weniger Abschlüsse in allen anderen Wertpapierkategorien.
Read More »Verlustserie bringt Credit Suisse in die Nähe des Ausgabepreises
Fehlende DetailsDie "substanzielle Kapitalerhöhung" und das Fehlen von Details zu der "sehr komplexen" Neuaufstellung des Investmentbankings belasten die Aktien, schreibt JPMorgan-Analyst Kian Abouhossein. Gerüchte über eine mögliche Übernahme dürften zunehmen, wenn die Abflüsse aus dem Wealth Management anhalten, sagte er. Diese Entwicklung könnte auch einen Börsengang des Schweizer Geschäfts, das er mit rund 14 Milliarden Franken bewertet, zu einer Denkmöglichkeit machen.
Read More »Reiche Russen haben 46 Milliarden Franken bei Schweizer Banken
Sanktionierte Betrag nur Bruchteil des gesamten VermögensDie Summe der blockierten finanziellen Vermögenswerte beläuft sich per 25. November 2022 auf 7,5 Milliarden Franken. Zudem sind 15 Liegenschaften in sechs Kantonen gesperrt. Der sanktionierte Betrag sei nur ein Bruchteil des gesamten russischen Vermögens in der Schweiz, erklärte Erwin Bollinger, Leiter des Seco-Bereichs bilaterale Wirtschaftsbeziehungen.
Read More »Europäische Aktien sind gegenüber den US-Pendants im Vorteil
Bei der britischen Grossbank Barclays stellt Stratege Emmanuel Cau fest, dass US-Aktien nach "übertriebenen" Abflüssen aus europäischen Aktien anfälliger für das Kapitulationsrisiko sind. Eine sehr vorsichtige Positionierung des Marktes, eine mögliche Wiedereröffnung in China, ein stärkerer Euro und ein mögliches Nachlassen der Feindseligkeiten in der Ukraine sorgen für positives Risikoprofil für europäische Aktien, heisst es.
Read More »Strom und Gas: Lonza-Präsident fürchtet keine Mangellage in Visp
"Wir gehen davon aus, dass wir diesen Winter zurechtkommen", sagte Baehny wörtlich. Unvorhersehbare Ereignisse seien bei dieser Aussage natürlich ausgeschlossen. Die steigenden Stromkosten, Lonza ist einer der grössten Verbraucher der Schweiz, könnten in den langfristigen Verträgen dank einer Klausel an die Kunden weitergegeben werden.
Read More »Credit-Suisse-Präsident Lehmann: Trend bei Abflüssen hat teilweise gedreht
"Es war ein Sturm im Retail- und teilweise im Wealth-Management-Segment, vor allem in Asien, wo wir zwei bis drei Wochen lang wirklich massive Abflüsse hatten", sagte Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann am Donnerstag auf einer Konferenz. "Seither hat sich die Situation völlig abgeflacht und teilweise umgekehrt", sagte er weiter.
Read More »Welche US-Technologieaktien in der Rallye am meisten profitieren
Trotzdem sollte man sich nicht auf Chipaktien stürzen: Die weltweiten Halbleiterumsätze werden 2022 nur um vier Prozent wachsen und 2023 wegen der Verschlechterung der Weltwirtschaft um 3,6 Prozent zurückgehen, prognostizierte der Marktforscher Gartner diese Woche. In den kommenden Monaten sind daher Unternehmen im Vorteil, die sich technologisch abheben und sich so den konjunkturellen Gegenwinden entziehen können.
Read More »Referenzsatz für Wohnungsmieten dürfte im kommenden Jahr ansteigen
Steigende MietenDoch im Verlauf des nächsten Jahres müssen die Mieterinnen und Mieter mit einer Erhöhung des Referenzsatzes rechnen. Damit würde für viele Vermieter der Weg frei, um die Mieten in bestehenden Mietverhältnissen anzuheben. Das sei dann möglich, wenn der Mietvertrag auf dem heutigen Referenzzins von 1,25 Prozent beruhe, machte Tschirren klar.
Read More »Credit-Suisse-Aktie auf Rekordtief – Verlust in vier Tagen von 15 Prozent
Treiber des jüngsten Einbruches waren neben der Gewinnwarnung von vergangener Woche auch technische Aspekte der laufenden Kapitalerhöhung. Die Bezugsrechte, mit denen die bestehenden Eigner neue Titel zu einem Abschlag kaufen können, stürzten 47 Prozent ab. Den Analysten von JP Morgan zufolge könnten anhaltende Abflüsse von Kundenvermögen Spekulationen über eine Übernahme der Credit Suisse entfachen und zu einem Teilverkauf der Schweiz-Einheit führen. Sie senkten das Kursziel auf 3,80 von...
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