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Die Schweizerische Bankiervereinigung Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) ist der Spitzenverband des Schweizer Finanzplatzes. Hauptzielsetzung der SBVg ist die Beibehaltung und Förderung optimaler Rahmenbedingungen im In- und Ausland für den Finanzplatz Schweiz.

Articles by SwissBanking

Schweizer Banken erobern sich guten Ruf zurück

17 days ago

Schweizer Banken erobern sich guten Ruf zurück
Die grossen Anstrengungen der Banken zur Vergangenheitsbewältigung werden von der Bevölkerung honoriert. Das ist ein schönes Lob für die Banken – und ein Ansporn.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/schweizer-banken-erobern-sich-guten-ruf-zurueck
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2017/04/10 06:00:00 GMT+2

Die grossen Anstrengungen der Banken zur Vergangenheitsbewältigung werden von der Bevölkerung honoriert. Das ist ein schönes Lob für die Banken – und ein Ansporn.

73 Prozent der

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Breite Front gegen Überregulierung

March 27, 2017

Breite Front gegen Überregulierung
Mit ihrem am Freitag veröffentlichten Dossierpolitik will Economiesuisse den Regulierungssumpf trockenlegen. Dazu bräuchte es nicht viel mehr als die systematische Anwendung existierender Regulierungsinstrumente.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/breite-front-gegen-ueberregulierung
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2017/03/27 08:00:00 GMT+2

Mit ihrem am Freitag veröffentlichten Dossierpolitik will Economiesuisse den Regulierungssumpf trockenlegen. Dazu bräuchte es nicht viel mehr als die systematische Anwendung existierender Regulierungsinstrumente.

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Mehr Mut zur Rendite!

February 16, 2017

Mehr Mut zur Rendite!
Die Schweizer Altersvorsorge braucht neue Impulse. Dazu gehört, dass der Kapitalmarkt als „dritter Beitragszahler“ mehr Beachtung erhält.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/mehr-mut-zur-rendite
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2017/02/16 07:45:00 GMT+1

Die Schweizer Altersvorsorge braucht neue Impulse. Dazu gehört, dass der Kapitalmarkt als „dritter Beitragszahler“ mehr Beachtung erhält.

Die Altersvorsorge und insbesondere die berufliche Vorsorge gehört zu den wichtigsten sozialen Einrichtungen der Schweiz. Früher oder später sind wir fast alle darauf angewiesen. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und des schwierigen Zinsumfelds werden verschiedene teilweise sehr einschneidende Massnahmen diskutiert. In diesem Kontext findet der Kapitalmarkt als „dritter Beitragszahler“ viel zu wenig Beachtung.
Altbewährte Anlagestrategien?
In den letzten zehn Jahren wurden über ein Drittel der Altersguthaben mittels Vermögenserträgen gebildet. Die Entwicklungen auf den Finanzmärkten macht es jedoch zunehmend schwierig, diese Erwartungen einzulösen.

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Grossartige, fantastische Regulierung

February 2, 2017

Grossartige, fantastische Regulierung
Um die Regulierungskosten einzudämmen, stellt Präsident Trump die One-in-two-out-Regel auf. Das klingt gut, ist aber schwierig umzusetzen. Er hätte besser bei der Bankiervereinigung abgeschrieben.
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2017/02/02 07:50:00 GMT+1

Um die Regulierungskosten einzudämmen, stellt Präsident Trump die One-in-two-out-Regel auf. Das klingt gut, ist aber schwierig umzusetzen. Er hätte besser bei der Bankiervereinigung abgeschrieben.

Abschreiben hat einen schlechten Ruf, aber in diesem Fall hätten wir nichts dagegen gehabt. Denn manchmal ist es besser, gut abzuschreiben als selbst unausgegorene Pläne in die Welt zu setzen. Und wenn es um die Minderung der Regulierungslast geht, hat die Bankiervereinigung eine wirklich gute Kopiervorlage bereit. Diese legen wir allen Politikern – natürlich weniger in Washington DC, sondern vor allem in Bern – wärmstens ans Herz.

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Schweizer Asset Management braucht USR III

January 31, 2017

Schweizer Asset Management braucht USR III
Ein Nein zur Unternehmenssteuerreform (USR) III könnte den Export von Asset Management Dienstleistungen behindern. Denn es droht eine politische Gegenreaktion der EU-Kommission.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/schweizer-asset-management-braucht-unternehmenssteuerreform-iii
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2017/01/31 07:30:00 GMT+1

Ein Nein zur Unternehmenssteuerreform (USR) III könnte den Export von Asset Management Dienstleistungen behindern. Denn es droht eine politische Gegenreaktion der EU-Kommission.

Als kleine Volkswirtschaft ist die Schweiz darauf angewiesen, dass Schweizer Finanzdienstleister ihre Produkte und Dienstleistungen auch im Ausland anbieten können. Mit Blick auf die künftige Sicherstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes ist es zentral, dass sich unser Finanzmarktrecht im Einklang mit internationalen Regulierungsstandards befindet. Dies gilt für das professionelle Asset Management ganz besonders, da der schweizerische Markt in diesem Bereich in den nächsten Jahren nur wenig wachsen wird.

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USR III: Wichtig, wichtiger, am wichtigsten!

January 16, 2017

USR III: Wichtig, wichtiger, am wichtigsten!
Eine neue Studie zeigt, dass bei der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III bis zu einem Viertel des BIP auf dem Spiel steht. Die Linke bekämpft die Reform mit falschen Argumenten und ohne Alternative. Ein Scherbenhaufen droht.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/usr-iii-wichtig-wichtiger-am-wichtigsten
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2017/01/16 11:45:00 GMT+1

Eine neue Studie zeigt, dass bei der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III bis zu einem Viertel des BIP auf dem Spiel steht. Die Linke bekämpft die Reform mit falschen Argumenten und ohne Alternative. Ein Scherbenhaufen droht.

Am 12.2. entscheidet die Schweiz über die Unternehmenssteuerreform (USR) III, denn die Regeln der Unternehmensbesteuerung müssen angepasst werden. Mit der USR III liegt ein geschickter Kompromiss vor, der Steuereinnahmen sowie Zehntausende Arbeitsplätze sichert. Die Reform setzt einen Schwerpunkt auf die Förderung der Innovation. Entsprechend breit ist die Allianz der Befürworter.

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Banken haben einen Ruf zu gewinnen

January 5, 2017

Banken haben einen Ruf zu gewinnen
Das ist doch ein schönes Ziel für 2017: im Reputationsindex an die Null-Linie heranzukommen.
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2017/01/05 07:00:00 GMT+1

Das ist doch ein schönes Ziel für 2017: im Reputationsindex an die Null-Linie heranzukommen.

Die Bankiervereinigung lässt regelmässig das fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich auswerten, wie sich die Reputation des Finanzplatzes in den in- und wichtigen ausländischen Medien darstellt und über welche Themen mit welcher Tonalität berichtet wird. Die jüngste Ausgabe der Analyse zeigt, dass der Finanzplatz in den Medien langsam, aber sicher wieder positiver wahrgenommen wird. Positiver – aber nicht überwiegend positiv, denn die Werte bewegen sich immer noch unterhalb der Null, die Ausgewogenheit der Berichterstattung signalisiert. Doch die Tendenz stimmt: Der Finanzplatz erreicht aktuell in den Schweizer Medien den besten Reputationswert seit Ende 2008, die Linie bewegt sich langsam, aber kontinuierlich aufwärts.

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Tolles Geschenk oder „schöne Bescherung“?

December 22, 2016

Tolles Geschenk oder „schöne Bescherung“?
Wir mussten nicht auf Weihnachten warten: Für die Bankiervereinigung gab es das ganze Jahr über einige Geschenke.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/tolles-geschenk-oder-schoene-bescherung
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2016/12/22 07:00:00 GMT+1

Wir mussten nicht auf Weihnachten warten: Für die Bankiervereinigung gab es das ganze Jahr über einige Geschenke.

Weihnachten ist nicht bloss das Fest der Liebe, sondern in unserer hedonistischen Welt immer mehr das Fest der Geschenke. Kriegt die Bankiervereinigung an Weihnachten also auch ein Geschenk? Wahrscheinlich nicht, denn wir wurden schon übers Jahr reich beschert. Einige Geschenke waren erhofft oder erwünscht, andere kamen unerwartet und manche mussten gar zurückgeschickt werden.
Lassen wir also das Jahr 2016 anhand einer sehr subjektiven Auswahl von Geschenken Revue passieren.
Mit Postfinance, Leonteq und der China Construction Bank haben uns drei gewichtige Player mit ihrer Mitgliedschaft reich beschenkt. Und weil Swiss Banking auch für Nachhaltigkeit steht, sind uns solche Geschenke am liebsten, da sie noch lange nachwirken.

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FINMA-Strategie: ein Ja für mehr Wettbewerbsfähigkeit?

December 15, 2016

FINMA-Strategie: ein Ja für mehr Wettbewerbsfähigkeit?
Die FINMA setzt neue strategische Schwerpunkte. Was ist aus Bankensicht von diesen zu halten?
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/finma-strategie-ein-ja-fuer-mehr-wettbewerbsfaehigkeit
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2016/12/15 07:00:00 GMT+1

Die FINMA setzt neue strategische Schwerpunkte. Was ist aus Bankensicht von diesen zu halten?

Behörden sind Unternehmen manchmal recht ähnlich: Auch sie müssen die richtigen Schwerpunkte setzen und leistungsorientiert geführt werden. Insofern überrascht es nicht, dass auch Institutionen wie die FINMA alle paar Jahre einen Strategieprozess durchlaufen. Die sieben strategischen Ziele, die sich die FINMA bis 2020 gesetzt hat, können aus Bankensicht grundsätzlich mitgetragen werden – ein Kontrastprogramm zu den vergangenen Jahren, die von einem deutlichen Antagonismus zwischen Aufsicht und Branche geprägt waren. Dass zwischen beiden nun fast eitle Minne herrscht, hat auch damit zu tun, dass die Banken in den letzten Jahren ein unglaubliches Mass an neuen Regulierungen in die Praxis umgesetzt haben.

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Kein Steuerabzug für Bussen ist auch keine Lösung

November 24, 2016

Kein Steuerabzug für Bussen ist auch keine Lösung
Bussen, welche Unternehmen bezahlen, sollen steuerlich nicht abzugsfähig sein. So möchte es das Parlament in einem geplanten Gesetz. Ist das eine gute Gesetzgebung? Ich finde nicht. Die Frage nach Schuld und Strafe ist den Strafgerichten zu überlassen. Für die Besteuerung sollte sie keine Rolle spielen.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/kein-steuerabzug-fuer-bussen-ist-auch-keine-loesung
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2016/11/24 08:00:00 GMT+1

Bussen, welche Unternehmen bezahlen, sollen steuerlich nicht abzugsfähig sein. So möchte es das Parlament in einem geplanten Gesetz. Ist das eine gute Gesetzgebung? Ich finde nicht. Die Frage nach Schuld und Strafe ist den Strafgerichten zu überlassen. Für die Besteuerung sollte sie keine Rolle spielen.

Diverse einheimische Unternehmen sind in den letzten Jahren von Behörden im Asien, Südamerika oder den USA mit Bussen belegt worden. Auch im US Steuerstreit sind viele Banken gebüsst worden. Im Parlament ist nun ein Gesetz unterwegs, welches den Abzug von in- und ausländischen Bussen für Steuerzwecke verbieten will.

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Vollgeldinitiative: Bundesrat mit klarem Durchblick

November 11, 2016

Vollgeld-Initiative: Bundesrat mit klarem Durchblick
Der Bundesrat sieht in seiner am 9. November veröffentlichten Botschaft klar: Er erachtet die Vollgeld-Initiative als Experimentierfeld für unerprobte Reformen, als Erschwerung der Geldpolitik und als erhebliches Risiko für die Schweizer Wirtschaft. Zurecht lehnt er deshalb dieses brandgefährliche Ansinnen ab.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/vollgeldinitiative-bundesrat-mit-klarem-durchblick
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2016/11/11 07:00:00 GMT+1

Der Bundesrat sieht in seiner am 9. November veröffentlichten Botschaft klar: Er erachtet die Vollgeld-Initiative als Experimentierfeld für unerprobte Reformen, als Erschwerung der Geldpolitik und als erhebliches Risiko für die Schweizer Wirtschaft. Zurecht lehnt er deshalb dieses brandgefährliche Ansinnen ab.

Anfangs 2018 wird das Volk über die Initiative "Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)" abstimmen müssen. Diese führt, nomen est omen, sicher in die Krise. Die Initianten verlangen unsinnigerweise, dass den Geschäftsbanken die Geldschöpfung untersagt wird.

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Schweizer Bankensektor verschnupft?

October 26, 2016

Schweizer Bankensektor verschnupft?
In Trams und Bussen wird fleissig geschnäuzt und gehustet. Mit der kalten Jahreszeit packt uns die Erkältungswelle. Auch den Schweizer Finanzsektor hat es erwischt.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/schweizer-bankensektor-verschnupft
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2016/10/26 09:00:00 GMT+2

In Trams und Bussen wird fleissig geschnäuzt und gehustet. Mit der kalten Jahreszeit packt uns die Erkältungswelle. Auch den Schweizer Finanzsektor hat es erwischt.

Die Zahlen der neusten Studie, die das Forschungsinstitut BAK Basel im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) und des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) erstellt hat, zeigen, dass der Schweizer Finanzsektor kränkelt, denn der Anteil, den die Banken an das Bruttoinlandprodukt (BIP) beitragen, ist leicht rückläufig (0,9%). Was auf den ersten Blick als wenig erscheint, ist ein Symptom, das nachdenklich stimmt. Trotzdem nimmt der Finanzsektor seine volkswirtschaftliche Funktion wahr. Sein Anteil am BIP ist nach wie vor äusserst hoch. So wurden 2015 rund 60 Milliarden Franken von Unternehmen des Finanzsektors erwirtschaftet.

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Die Schweiz ist in den Top 5 der globalen Fintech Hubs

October 17, 2016

Die Schweiz ist in den Top 5 der globalen Fintech Hubs
Die Schweiz wird in globalen Fintech Rankings oftmals nicht aufgeführt oder ist erst im hinteren Teil der Ranglisten zu finden. Dies erstaunt insbesondere vor dem Hintergrund, dass unser Land bei Innovationsrankings regelmässig Spitzenplätze einnimmt. In einer Metastudie haben wir nun 21 Studien und Artikel rund um das Thema Fintech ausgewertet. Bei einer umfassenden Betrachtung der Rahmenbedingungen erreicht die Schweiz hinter Singapur, Amsterdam, New York, und San Francisco den 5. Rang. Somit können wir unsere Hypothese aus der IFZ FinTech Study 2016 erhärten, dass der Schweizer Fintech Markt bedeutender ist als generell postuliert.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/die-schweiz-ist-in-den-top-5-der-globalen-fintech-hubs
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2016/10/17 07:00:00 GMT+2

Die Schweiz wird in globalen Fintech Rankings oftmals nicht aufgeführt oder ist erst im hinteren Teil der Ranglisten zu finden. Dies erstaunt insbesondere vor dem Hintergrund, dass unser Land bei Innovationsrankings regelmässig Spitzenplätze einnimmt. In einer Metastudie haben wir nun 21 Studien und Artikel rund um das Thema Fintech ausgewertet.

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Befreiungsschlag für FIDLEG und FINIG?

October 13, 2016

Befreiungsschlag für FIDLEG und FINIG?
Die Bestrebungen beim FINIG eine Einigung zwischen den wichtigsten Branchenverbänden zu erzielen, dürften demnächst von Erfolg gekrönt sein. Damit wird auch für das FIDLEG der Weg geebnet. Für den Schweizer Finanzplatz sind das gute Neuigkeiten.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/befreiungsschlag-fuer-fidleg-und-finig
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2016/10/13 07:50:00 GMT+2

Die Bestrebungen beim FINIG eine Einigung zwischen den wichtigsten Branchenverbänden zu erzielen, dürften demnächst von Erfolg gekrönt sein. Damit wird auch für das FIDLEG der Weg geebnet. Für den Schweizer Finanzplatz sind das gute Neuigkeiten.

FIDLEG und FINIG sind untrennbar miteinander verknüpft und bilden wichtige Stockwerke in der neuen Finanzmarktarchitektur der Schweiz. Dabei findet ein Paradigmenwechsel statt, weg von den bisherigen „Regulierungssilos“ für einzelne Instituts- oder Produktekategorien, hin zu einer Gesetzgebung bei der alle relevanten Marktteilnehmer erfasst werden und die Regulierung der risikobehafteten Tätigkeit im Vordergrund steht.

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Totgesagte leben länger

September 19, 2016

Totgesagte leben länger
Postfinance, China Construction Bank und Leonteq sind neu Mitglied der Bankiervereinigung. Solange der Spitzenverband für solche Schwergewichte attraktiv ist, muss ihm um seine Zukunft nicht bange sein.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/totgesagte-leben-laenger
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Postfinance, China Construction Bank und Leonteq sind neu Mitglied der Bankiervereinigung. Solange der Spitzenverband für solche Schwergewichte attraktiv ist, muss ihm um seine Zukunft nicht bange sein.

Vor der Sommerpause stand die Bankiervereinigung wegen des anstehenden Präsidentenwechsels wieder unter intensiver Beobachtung. Selbstverständlich ging dies nicht ohne grössere mediale Geräusche vonstatten. Wohlmeinende Ratschläge und bösartige Kritik hielten sich in etwa die Waage. Dabei wurden die immer gleichen Schwanengesänge zur Zukunft der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) von den immer gleichen Politikern oder Medienvertretern angestimmt. Die Begründung war nicht die gleiche, die Schlussfolgerung meist schon: unnötig, zerstritten, ineffizient. Kurz: Sell on bad news.

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Bankenbarometer 2016: Soll und Haben

September 1, 2016

Bankenbarometer 2016: Soll und Haben
Das aktuelle Bankenbarometer zeichnet ein solides Bild der Banken in der Schweiz, manche Zahlen sind aber auch Warnsignale. Zeit für eine Bilanz über Chancen und Risiken im Bankensektor.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/bankenbarometer-2016-soll-und-haben
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Das aktuelle Bankenbarometer zeichnet ein solides Bild der Banken in der Schweiz, manche Zahlen sind aber auch Warnsignale. Zeit für eine Bilanz über Chancen und Risiken im Bankensektor.

Der Schweizer Bankensektor trägt traditionell stark zur Schweizer Wirtschaftsleistung bei. 2015 betrug sein Anteil knapp sechs Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz. Der Schweizer Finanzplatz ist weiterhin Weltmarktführer in der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung. Auch in widrigem wirtschaftlichen und politischen Umfeld weisen die Banken einen Erfolg aus, der in etwa auf Höhe der Vorjahre liegt – ein klares Plus auf der Haben-Seite. Es gibt jedoch auch Anhaltspunkte, die zeigen, dass der vielfach angekündigte Strukturwandel tatsächlich stattfindet.

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Potentatengesetz: International vorbildlich

August 25, 2016

Potentatengesetz: International vorbildlich
Das neue Schweizer Potentatengesetz sendet ein wichtiges Signal an die kriminellen Herrscher dieser Welt, findet Lukas Wiedemann. Nämlich: Unrechtmässig erworbene Vermögen sind in der Schweiz unerwünscht.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/potentatengesetz-international-vorbildlich-und-ein-wichtiges-signal
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Das neue Schweizer Potentatengesetz sendet ein wichtiges Signal an die kriminellen Herrscher dieser Welt, findet Lukas Wiedemann. Nämlich: Unrechtmässig erworbene Vermögen sind in der Schweiz unerwünscht.

Der Schweizer Finanzplatz wurde in vergangenen Jahren und Jahrzehnten von Potentaten benutzt, um ihre unrechtmässig erworbenen Vermögenswerte in Sicherheit zu bringen. Das ist leider Realität. Sowohl die Banken als auch die Politik mussten deshalb Wege finden, damit das in der Schweiz gesperrte Geld nach dem Sturz der Potentaten wieder an die meist notleidende Bevölkerung zurückbezahlt werden kann.

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Dürfen sich Banken auf den AIA verlassen?

July 21, 2016

Dürfen sich Banken auf den AIA verlassen?
Seit Anfang Jahr müssen Banken die Steuerkonformität ihrer Kunden prüfen. Das ist aufwändig und unbefriedigend, findet Dominic Gubler. Er fordert, dass Banken bei Konten, die im Rahmen des AIA gemeldet werden, Steuerkonfromität annehmen dürfen.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/duerfen-sich-banken-auf-den-aia-verlassen
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Seit Anfang Jahr müssen Banken die Steuerkonformität ihrer Kunden prüfen. Das ist aufwändig und unbefriedigend, findet Dominic Gubler. Er fordert, dass Banken bei Konten, die im Rahmen des AIA gemeldet werden, Steuerkonfromität annehmen dürfen.

Im Zuge der Umsetzung der revidierten FATF-Empfehlungen hat der Schweizer Gesetzgeber bestimmte Steuerdelikte zur Geldwäschereivortat erklärt. Das führt implizit dazu, dass Banken die Vermögenswerte ihrer Kunden seit dem 1. Januar 2016 auf Steuerkonformität prüfen müssen.
Banker sind keine Steuerpolizisten…
Die neue Gesetzgebung ist unbefriedigend.

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Mehr Staat – weniger Freiheit.

July 7, 2016

Mehr Staat – weniger Freiheit.
Es geht eigentlich um ein unspektakuläres politisches Geschäft: eine kleine Revision des ZGB mit dem Ziel, die Informationen im Grundbuch auf praktische Weise digital verfügbar zu machen. Im digitalen 21. Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit. Höchst erstaunt stellt Kuno Hämisegger fest, dass der – bürgerlich dominierte – Nationalrat das Geschäft für eine völlig unverständliche Linkskurve missbraucht. Er will eine bisher tadellos funktionierende Public-Private-Partnership zerstören und ein Unternehmen verstaatlichen.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/mehr-staat-weniger-freiheit-svp-cvp-und-teile-der-fdp-auf-irrwegen
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Es geht eigentlich um ein unspektakuläres politisches Geschäft: eine kleine Revision des ZGB mit dem Ziel, die Informationen im Grundbuch auf praktische Weise digital verfügbar zu machen. Im digitalen 21. Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit. Höchst erstaunt stellt Kuno Hämisegger fest, dass der – bürgerlich dominierte – Nationalrat das Geschäft für eine völlig unverständliche Linkskurve missbraucht.

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Nach dem Brexit ist vor dem …

June 27, 2016

Nach dem Brexit ist vor dem …
Der Brexit ist ein Grossexperiment mit offenem Ausgang. Wir Schweizer müssen dies als Chance erkennen, und nicht Vergangenem nachtrauern. Trotzdem werden die Gewichte unter den internationalen Finanzplätzen nicht fundamental verschoben werden, meint Stefan Hoffmann.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/nach-dem-brexit-ist-vor-dem
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Der Brexit ist ein Grossexperiment mit offenem Ausgang. Wir Schweizer müssen dies als Chance erkennen, und nicht Vergangenem nachtrauern. Trotzdem werden die Gewichte unter den internationalen Finanzplätzen nicht fundamental verschoben werden, meint Stefan Hoffmann.

Die Briten haben entschieden: Sie werden die EU verlassen. Wir sind Zeugen eines Grossexperiments, dessen Verlauf aufgrund der Komplexität niemand prognostizieren kann. Was bedeutet all dies für die Schweiz und ihren Finanzplatz? Unsicherheit und Ungewissheit sind grösser geworden, die Märkte volatiler, die Überzeugungen bei den Anhängern beider Seiten eher noch stärker.

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Bankenregulierung: Wider die überbordende Bürokratie

June 16, 2016

Bankenregulierung: Wider die überbordende Bürokratie
Wer denkt, bei der gegenwärtigen Diskussion über Sunset-Klauseln, Opting-out-Choices oder "One in, one out"-Regeln handle es sich um Elemente innovativer Finanzinstrumente täuscht sich. Es sind die letzten Vorschläge in der virulenten Diskussion um die einst so trägen Materie der Regulierungssetzung. Nicht alle sind tauglich, aber es ist Zeit zu handeln. Am besten mit einer Regulierungsprüfstelle.
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Wer denkt, bei der gegenwärtigen Diskussion über Sunset-Klauseln, Opting-out-Choices oder "One in, one out"-Regeln handle es sich um Elemente innovativer Finanzinstrumente täuscht sich. Es sind die letzten Vorschläge in der virulenten Diskussion um die einst so trägen Materie der Regulierungssetzung. Nicht alle sind tauglich, aber es ist Zeit zu handeln. Am besten mit einer Regulierungsprüfstelle.

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Die unfertige Arbeit der OECD

June 8, 2016

Die unfertige Arbeit der OECD
Die Schweiz hat faktisch den automatischen Informationsaustausch mit 29 Ländern aktiviert. Mit acht weiteren Ländern sind Aktivierungsabkommen unterzeichnet und warten im Parlament auf ihre Bestätigung. Aber wo stehen die anderen Länder – insbesondere die zahlreichen sogenannten „Early Adopters" des Common Reporting Standards der OECD? Jakob Schaad versuchte es herauszufinden, verlor sich zuerst auf der OECD-Webseite und stiess dann auf Pascal Saint-Amans‘ unfertige Arbeit.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/die-unfertige-arbeit-der-oecd
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Die Schweiz hat faktisch den automatischen Informationsaustausch mit 29 Ländern aktiviert. Mit acht weiteren Ländern sind Aktivierungsabkommen unterzeichnet und warten im Parlament auf ihre Bestätigung. Aber wo stehen die anderen Länder – insbesondere die zahlreichen sogenannten „Early Adopters" des Common Reporting Standards der OECD? Jakob Schaad versuchte es herauszufinden, verlor sich zuerst auf der OECD-Webseite und stiess dann auf Pascal Saint-Amans‘ unfertige Arbeit.

Am 13.

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Warum es FIDLEG und FINIG eben doch braucht

April 7, 2016

Warum es FIDLEG und FINIG eben doch braucht
Am Donnerstag haben die Gegner des FIDLEG/FINIG-Gesetzespaketes zur allgemeinen Überraschung den Vorschlag eines „Vermögensverwaltungsgesetzes“ aus ihrem Campaigning-Hut gezaubert. Kuno Hämisegger und Alena Weibel finden das Vorgehen kurios und zeigen auf, warum ein zukunftsorientierter Schweizer Finanzplatz FIDLEG und FINIG eben doch braucht.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/warum-es-fidleg-und-finig-eben-doch-braucht
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Am Donnerstag haben die Gegner des FIDLEG/FINIG-Gesetzespaketes zur allgemeinen Überraschung den Vorschlag eines „Vermögensverwaltungsgesetzes“ aus ihrem Campaigning-Hut gezaubert. Kuno Hämisegger und Alena Weibel finden das Vorgehen kurios und zeigen auf, warum ein zukunftsorientierter Schweizer Finanzplatz FIDLEG und FINIG eben doch braucht.

Campaigning ist die moderne Disziplin der Kommunikation, seine Ansprechpartner auf ganz unterschiedlichen Kanälen und mit verschiedenen Methoden zu erreichen.
Der Gewerbeverbandsdirektor und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler ist ein Meister dieses Fachs vor dem wir unseren Hut ziehen.

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Fintech Standort Schweiz: Land in Sicht

March 17, 2016

Fintech Standort Schweiz: Land in Sicht
Eine Bestandesaufnahme des Fintechmarkts Schweiz zeigt: Das Ökosystem lebt. Die Herausforderungen gilt es nun so anzupacken, dass das neue Territorium prosperiert, sagt Martin Hess von der Schweizerischen Bankiervereinigung.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/fintech-standort-schweiz-land-in-sicht
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Eine Bestandesaufnahme des Fintechmarkts Schweiz zeigt: Das Ökosystem lebt. Die Herausforderungen gilt es nun so anzupacken, dass das neue Territorium prosperiert, sagt Martin Hess von der Schweizerischen Bankiervereinigung.

Ähnlich wie bei Christoph Kolumbus, der anno 1492 Amerika entdeckt hat, das ehedem auf keiner Landkarte eingetragen war, erging es den Teilnehmern der IFZ Fintech Konferenz letzten Mittwoch.
Lebendige Population im Fintechland Schweiz
Trotz der Inexistenz der Schweiz bei internationalen Fintech-Standortvergleichen von grossen Beratungsunternehmen haben die Teilnehmer eine dynamische Fintech Population kennengelernt.

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Brexit: Das grosse Rätselraten

March 13, 2016

Brexit: Das grosse Rätselraten
In Grossbritannien hat die Diskussion um einen möglichen Austritt aus der EU Dimensionen angenommen, die an einen Glaubenskrieg denken lassen. In der referendumserfahrenen Schweiz weiss die Wirtschaft, dass vor allem eines Gift für jede Weiterentwicklung ist: Unsicherheit.
http://www.swissbanking.org/de/services/blog/brexit-das-grosse-raetselraten
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In Grossbritannien hat die Diskussion um einen möglichen Austritt aus der EU Dimensionen angenommen, die an einen Glaubenskrieg denken lassen. In der referendumserfahrenen Schweiz weiss die Wirtschaft, dass vor allem eines Gift für jede Weiterentwicklung ist: Unsicherheit.

Die einen Politiker warnen davor, dass aus Great Britain Little England wird, die anderen beschwören ihre Wähler, endlich das Joch teurer EU-Regeln abzuschütteln. Die Bank of England sagt höchstens zwischen den Zeilen, dass ein Brexit wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich bringt, wenn sie aufzählt, wo Grossbritannien von der EU profitiert hat. Dagegen treten City of London Corporation und TheCityUK öffentlichkeitswirksam für einen Verbleib in der EU ein.

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Was machen die in Basel eigentlich den ganzen Tag?

February 1, 2016

Wer bei einem Verband arbeitet, muss damit leben, öfter mal die Frage zu beantworten: „Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?“ Im Fall der Bankiervereinigung ist meistens etwas Vorwissen vorhanden. So muss ich selten erklären, dass wir uns bei Regierungen und Behörden im In- und Ausland für die Interessen der Schweizer Banken einsetzen. Oder dass wir Ansprechpartner für die Medien aus der ganzen Welt sind, wenn es um den Schweizer Finanzplatz geht.
Was aber am Aeschenplatz 7 in Basel sonst noch läuft, scheint den meisten Menschen weniger bekannt zu sein. Einzelne zweifeln sogar daran, ob Verbände überhaupt einen Mehrwert generieren. Nun, das ist schnell geklärt: Die schiere über 100-jährige Existenz der Bankiervereinigung ist Hinweis genug. Die Schweizer Banken würden sich wohl kaum den „Luxus“ eines Spitzenverbandes leisten, wenn sie davon nichts hätten.
Drei der Aufgaben der Bankiervereinigung hinter den Kulissen möchte ich kurz vorstellen:
Ausbildung: Für die Banklehre (korrekt: Kaufmännische Grundbildung, Branche Bank) und die Höhere Fachschule für Bank und Finanz (HFBF) legt die Bankiervereinigung u.a. die Lernziele und Lehrpläne fest. Nach diesen Vorgaben laufen Banklehren in der ganzen Schweiz ab. Zusätzlich ist die Bankiervereinigung Herausgeberin des für die Banklehre verwendeten Lehrmittels Banking Today 2.0.

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Offshore oder die zurechtgebogene Geschichte eines Whistleblowers

January 31, 2016

Protagonist im Film ist Rudolf Elmer, bekannt als selbst ernannter Whistleblower und Vorreiter in der Aufdeckung von unversteuertem Geld bei der Bank Julius Bär. Elmers Berufskarriere auf den Cayman Islands endet jäh, als die Tochtergesellschaft der Bank, in der er arbeitet, der Niederlassung in New York unterstellt wird. Der Manager erhält die Kündigung und ist damit nicht einverstanden. Also schlägt er zurück. Er versucht, Namen von Kunden mit undeklarierten Konten und Informationen über deren Verschleierung (etwa mit Trusts und anderen Offshore-Vehikeln) in die Öffentlichkeit zu tragen. Sogar Urkundenfälschung wird ihm vorgeworfen. Seine Strategie, die Bankbranche an den Pranger zu stellen, scheint vorerst aufzugehen. Elmer wird von der Zürcher Justiz für seine Taten zur Rechenschaft gezogen; das Strafverfahren ist bis heute nicht abgeschlossen.
Plakativ reisst der Film viele Wunden in der Vergangenheit der Schweizer Banken nochmals auf: den Chiasso-Skandal der damaligen SKA, die Holocaust-Verwicklungen, die Finanzkrise 2008, die publikumswirksam inszenierte CD-Übergabe Elmers an Wikileaks-Gründer Julian Assange sowie die Occupy-Bewegung in der Schweiz.
Alle diese Bilder sollen die Banken in ein schiefes Licht rücken. Helden im Film sind Elmer und Jean Ziegler, die offensichtlich nicht müde werden, die Machenschaften der Banken aufzudecken.

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Schweizer Banken lassen Altlasten hinter sich

January 24, 2016

Seit dem 1. Januar 2016 sammeln 56 Staaten (sog. Early Adopters) steuerrelevante Bankdaten und werden diese im Folgejahr erstmals mit ihren Partnerstaaten austauschen. Die Banken in der Schweiz sehen diesem stetigen Trend zu mehr Steuertransparenz nicht tatenlos zu. Dies bestätigt eine jüngst veröffentlichte Umfrage des Beratungsunternehmens Ernst&Young. So bekräftigen 89% der insgesamt 120 befragten Banken (ohne die beiden Grossbanken), dass sie die Bereinigung von Altlasten und den damit verbundenen internen Transformationsprozess für ausländisches Vermögen weitgehend abgeschlossen haben. Ein beachtlicher Prozentsatz, wenn man bedenkt, dass die Steuerkonformität des Schweizer Bankenplatzes auch heute gelegentlich angezweifelt wird.
Wer noch kein Offenlegungsprogramm hat, braucht eins
In der Masse der (Negativ)Schlagzeilen geht schnell vergessen, dass die Schweizer Banken schon länger bemüht sind, ihren ausländischen Kunden vor dem Übergang zum automatischen Informationsaustausch (AIA) die Teilnahme an geeigneten Regularisierungsprogrammen ans Herz zu legen. Aus der Perspektive der Bank wird dadurch die Fortführung der Geschäftsbeziehung ermöglicht. Auf der anderen Seite kommen den Wohnsitzstaaten der betroffenen Kunden auf diese Weise bedeutende Steuereinnahmen zu Gute. Dies zeigt das kürzlich abgeschlossene Offenlegungsprogramm in Italien in aller Deutlichkeit.

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Was den Finanzplatz 2016 auch noch beschäftigen wird

January 20, 2016

Im Teil I haben Sie lesen können, dass die SBVg selbst 2016 einige Neuerungen verdauen muss und darf. Auch der Finanzplatz als Ganzes wird 2016 immer wieder mit Themen zu tun haben, die zwar medial vielleicht keine Riesenwellen schlagen, aber dennoch von enormer Tragweite sind.  
Moderner Anlegerschutz
In der Regulierungswut der letzten Jahre ist einer ziemlich untergegangen: der mündige Bankkunde, der eigenverantwortlich über sein Geld entscheiden kann und nicht vor sich selbst geschützt werden muss. 2016 wird das legislative Grossprojekt Finanzmarktrecht FIDLEG und FINIG weitergehen. Wir werden alles daran setzen, dass die richtige Balance zwischen Kundenschutz und Förderung der Eigenverantwortung gefunden wird. Ein moderner, sinnvoller Anlegerschutz ist schliesslich auch ein Wettbewerbsvorteil.
AIA-Umsetzung
Der politische Wirbel hat sich gelegt, aber die Arbeiten für die Umsetzung des automatischen Informationsaustauschs bei den Banken sind in vollem Gange. Die Schweizer Banken werden dank dieser grossen Anstrengungen bereit sein, alle nötigen Daten zu liefern. Was aber, wenn die Schweiz sich allein auf weiter Flur befindet, weil rundherum kaum ein anderes Land die hehren Vorsätze zur Steuertransparenz erfüllen kann, auch die Early Adopters nicht? Darauf sollte das Global Forum ein Auge werfen, und die Schweiz sollte das umsetzen, was international Standard ist.

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Geldwäschereibekämpfung: die Banken machen‘s vor

May 7, 2015

Die Verdachtsmeldungen auf Geldwäscherei haben auch im letzten Jahr wieder zugenommen, die meisten Meldungen stammen von Banken. Was geschieht jedoch anschliessend mit diesen Meldungen?Sieben Geldwäscherei-Meldungen pro Tag“ titelten verschiedene Zei…

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