Das Deflationsproblem ist reine Einbildung. Davon ist Professor Ernst Baltensperger, Spezialist für Geld- und Währungspolitik überzeugt. Lesen Sie hier warum. «La maladie imaginaire» Bild : Wikimediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Der_eingebildete_Kranke#/media/File:Le_Malade_imaginaire.jpg – Honoré Daumier Hauptsorge vieler Zentralbanken ist zurzeit die zu tiefe Inflationhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/inflation/. Diese könnte in eine unkontrollierbare Deflationsspirale ausarten, so die Befürchtung. Diese Sorge sei unbegründet, ist Professor Baltensperger überzeugt. In einem Kommentar in der Finanz und Wirtschaft erklärt er warum. Grundsätzlich sei die treibende Kraft hinter der aktuell deflationären Entwicklung der Zerfall des Ölpreises. Der tiefe Erdölpreis zeichne sich jedoch nur vorübergehend im Preisniveau ab. Langfristig verschwinde dessen Einfluss auf die Teuerung. Entsprechend sei dieser «Einmaleffekt» auf das Preisniveau nicht mit geldpolitischen Mitteln – insbesondere nicht mit einer Überflutung des Geldmarktes – zu bekämpfen. In der Schweiz sorge zudem der starke Franken für niedrige Importpreise, die auf das Preisniveau drücken. Ausserdem bestehe bei vielen Menschen noch immer der Eindruck der «gefühlten» Inflationhttps://www.iconomix.
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Das Deflationsproblem ist reine Einbildung. Davon ist Professor Ernst Baltensperger, Spezialist für Geld- und Währungspolitik überzeugt. Lesen Sie hier warum.

«La maladie imaginaire» Bild : Wikimedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_eingebildete_Kranke#/media/File:Le_Malade_imaginaire.jpg – Honoré Daumier
Hauptsorge vieler Zentralbanken ist zurzeit die zu tiefe Inflationhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/inflation/. Diese könnte in eine unkontrollierbare Deflationsspirale ausarten, so die Befürchtung. Diese Sorge sei unbegründet, ist Professor Baltensperger überzeugt. In einem Kommentar in der Finanz und Wirtschaft erklärt er warum.
Grundsätzlich sei die treibende Kraft hinter der aktuell deflationären Entwicklung der Zerfall des Ölpreises. Der tiefe Erdölpreis zeichne sich jedoch nur vorübergehend im Preisniveau ab. Langfristig verschwinde dessen Einfluss auf die Teuerung. Entsprechend sei dieser «Einmaleffekt» auf das Preisniveau nicht mit geldpolitischen Mitteln – insbesondere nicht mit einer Überflutung des Geldmarktes – zu bekämpfen. In der Schweiz sorge zudem der starke Franken für niedrige Importpreise, die auf das Preisniveau drücken.
Ausserdem bestehe bei vielen Menschen noch immer der Eindruck der «gefühlten» Inflationhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/inflation/ – à la «alles wird immer teurer» – auch wenn die Zahlen etwas anderes sagen. Die Inflationserwartungen seien nach jahrzehntelanger Erfahrung stark verankert und wechselten nicht so schnell das Vorzeichen, argumentiert Baltensperger.
Die Probleme, die es – vor allem in der Eurozone – zu bekämpfen gelte, seien struktureller Art: Unflexible Arbeitsmärkte, labile Bankensysteme, hohe Staatsverschuldung. Diese Probleme liessen sich aber nicht mit einer Geldflut bekämpfen. Vielmehr könne gerade diese Geldflut eine Deflationhttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/deflation/ auslösen. Sie signalisiere nämlich einen endlos scheinenden Krisenmodus, der das Vertrauen in die Zukunft der Wirtschaft schwächen und somit Konsum verhindern würde.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
FUW. «Deflation: Die eingebildete Krankheit
http://www.fuw.ch/article/deflation-diehttps://www.iconomix.ch/de/service/glossar/details/detail/default/deflation/-eingebildete-krankheit/» (29.03.2016)
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