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Reinhard Werner



Articles by Reinhard Werner

Deutsche Bahn sieht sich auf weitere Ausbreitung des Coronavirus „umfassend vorbereitet“

March 10, 2020

Die Deutsche Bahn ist nach eigener Einschätzung gut für die veränderte Situation gerüstet, die das Coronavirus in Deutschland auch im täglichen Reiseverkehr schafft. Man sei „auf eine weitere Ausbreitung von Covid-19 in Deutschland umfassend vorbereitet“, heißt es auf der Homepage des staatlichen Unternehmens.

Man stehe „in ständigem Austausch mit den Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern, dem Bundesinnenministerium sowie dem Bundesverkehrsministerium, denen jeweils weitere Entscheidungen zum Bahnbetrieb obliegen“. Zum jetzigen Zeitpunkt bestünden für Bahnkunden jedoch keinerlei Einschränkungen.   
Auswirkungen im internationalen Verkehr „deutlich spürbar“
Im täglichen Reiseverkehr halten sich die Auswirkungen bis dato noch in Grenzen. In drei Fällen – namentlich in ICEs in

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„Vertrauen in Urtugend des Sparens zerstört“: Kritik an Orden für langjährigen EZB-Chef Draghi

January 30, 2020

Am Freitag (31.1.) will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem im Oktober 2019 aus seinem Amt geschiedenen langjährigen Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, im Berliner Schloss Bellevue den das Großkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verleihen. Dafür vorgeschlagen hatte ihn zuvor Bundesaußenminister Heiko Maas.

Eine gewisse Verwunderung über diesen Schritt äußert bereits im Vorfeld der Auszeichnung das „Bloomberg“-Portal. Der frühere EZB-Präsident, so heißt es dort, möge zwar diese Woche Deutschlands höchsten Orden erhalten, „hingegen wohl nicht dessen unsterbliche Liebe“. Das Finanznachrichtenportal erachtet es als erwähnenswert, dass Draghi anders als seine Vorgänger Jean-Claude Trichet und Wim Duisenberg die Auszeichnung nicht schon während seiner

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Diese Unternehmen haben vom „Kampf gegen den Klimawandel“ reichlich profitiert

January 25, 2020

Ein Bloomberg-Ranking, dessen Ergebnisse das „Manager-Magazin“ dokumentiert, soll zum einen den Behauptungen von „Klimaschutz“-Aktivisten wie Greta Thunberg etwas entgegensetzen, die stetig klagen, Politik und Wirtschaft würden zu wenig gegen die angeblich menschengemachte Erderwärmung unternehmen.

Gleichzeitig soll die Auflistung von Personen und Unternehmen, die mit Geschäftsideen reich geworden sind, die einen Bezug zu erneuerbaren Energien oder ökologischen Belangen haben, offenbar auch dazu beitragen, dem Argwohn gegenzusteuern, „Klimaschutz“ müsse zwangsläufig in eine staatliche Kommandowirtschaft führen, in der kein Platz mehr für unternehmerische Freiheit bleibe.
Der prominenteste Name auf der Liste ist der von Elon Musk, Mitgründer und Chef von Elektroauto-Pionier Tesla. Er

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WEF: Grenell weist Habeck-Kritik an Trump zurück – „Er hätte besser zuhören sollen“

January 22, 2020

Bis Freitag (24.1.) wird das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos noch andauern. US-Präsident Donald Trump geht jetzt schon davon aus, dass der Erfolg seiner Reise den Aufwand gerechtfertigt hat. In sozialen Medien verkündete er am Mittwochmorgen:

Große Fortschritte in Davos. Eine beeindruckende Anzahl an Unternehmen wird in die USA kommen oder zurückkehren. Die attraktivste Wirtschaft! Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze!“
Derweil hadert Deutschlands politische und mediale Elite immer noch mit Trumps gestriger Adresse an das Plenum. Grünen-Sprecher Robert Habeck rief Trump ob dessen Absage an „Weltuntergangs-Apokalyptiker“ zum „Desaster für die Konferenz“ aus und erklärte ihn gleichsam zum Volksfeind:
Wir müssen den Kampf mit Donald Trump aufnehmen, er steht auf der

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Pleite von Thomas Cook: Reißt sich China die Insolvenzmasse unter den Nagel?

September 23, 2019

Die jähe Pleite der 2007 in der derzeitigen Form gegründeten Thomas Cook Group plc, deren Wurzeln als Reiseveranstalter jedoch bereits ins Jahr 1841 zurückreichen, hat Kunden in aller Welt in Unruhe versetzt. Da Thomas Cook nach der Weigerung der britischen Regierung, das Unternehmen mit einer Finanzspritze von 250 Millionen Pfund (1 Britisches Pfund = 1,13 Euro) zu retten, am Montag (23.9.) unverzüglich Insolvenz anmeldete und den Flugbetrieb einstellte, sind nicht nur 22 000 Arbeitsplätze weltweit bedroht. Zudem warten mehrere hunderttausend Besitzer von Flugtickets an ihren Urlaubsorten auf ihre Heimreise.

Mittlerweile sind der BBC zufolge die ersten von 155 000 britischen Touristen, die von der Thomas-Cook-Pleite betroffen sind, auf dem Weg nach Hause. In Großbritannien koordiniert

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„Völlig perverse Situation“: Dirk Müller spricht von massiv manipulierten Finanzmärkten

July 9, 2019

Der Publizist und Medienmanager Gabor Steingart diagnostiziert in seinem „Morning Briefing“-Podcast vom Dienstag (9.7.) eine beunruhigende Entwicklung an den Finanzmärkten. Üblicherweise gelten Aktienkurse und ihre Entwicklungen als Indikatoren für die Wirtschaftsentwicklung in der Zukunft.

Derzeit entwickle sich die Realwirtschaft jedoch in eine diametral entgegengesetzte Richtung. „Finanzmarkt und Realwirtschaft haben sich entkoppelt“, erklärt Steingart und sieht eine „Augenblicksgier“ aufseiten der Akteure:

Die Börsen sind der Augenblicksgier verfallen. Sie begannen nach der Injektion immer neuer Billionen durch die Notenbanken ein Leben im Virtuellen.“

Die Aussichten für die Realwirtschaft hingegen seien durchwachsener denn je. Im Juni rutschte der ifo Geschäftsklimaindex auf den

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Sparen bei der Bildung, mehr Geld für Rentner und Migranten – Kritik an Bundesetat 2020

June 26, 2019

Ob es Ausdruck einer Kapitulation angesichts des durchwachsenen Ergebnisses zuletzt stetig steigender Bildungsetats sein soll, Pragmatismus angesichts der Tatsache, dass Bildung an Freitagen häufig nur noch eingeschränkt stattfindet oder andere Gründe maßgeblich waren: Bereits im März berichtete der Deutschlandfunk, dass der Bund seinen Etat 2020 für Bildung und Forschung zurückfahren wird.

Bereits damals war die Rede von etwa 533 Millionen Euro, auf die Ministerin Anja Karliczek künftig verzichten müsse. Langfristig seien bis 2023 sogar Einsparungen in Höhe von 2,3 Milliarden geplant. Dies, obwohl der Digitalpakt, als große Errungenschaft der Bundesregierung gefeiert, die Handschrift ihres Ministeriums trägt.
Scholz will noch weitere Einsparungen
Das Kabinett will am heutigen Mittwoch

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Drei Indikatoren sagen: Eine neue globale Finanzkrise steht direkt vor der Tür

June 19, 2019

Anders als beim „Klimaschutz“ gilt es in der Wirtschaft nicht als angesagt, sich Panik zu wünschen. Allerdings stellt diese sich von Zeit zu Zeit bei den Marktteilnehmern von allein ein – mit oft schwerwiegenden Folgen. 

In seinem „Morning Briefing“ nennt Publizist und Ex-„Handelsblatt“-Chefredakteur Gabor Steingart drei aussagekräftige Indikatoren dafür, dass die Gefahr einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ähnlich jener vor zehn Jahren größer sein könnte als die Entwicklung in den vorangegangenen Jahren auf den ersten Blick vermuten ließe.
Einer davon ist der Goldpreis, der derzeit mehr als das Dreifache jenes im Jahr 2000 betrage, mit steigender Tendenz. Höher als heute war er bislang nur in den Jahren nach dem Zusammenbruch des US-amerikanischen Subprime-Marktes und der

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„Welt“-Analyse: Deutschland wird zunehmend zum Albtraumland für kleine und mittlere Unternehmer

May 22, 2019

In einer gemeinsamen Analyse anlässlich der bevorstehenden Wahlen zum EU-Parlament kommen mehrere Wirtschaftsredakteure der „Welt“ zu dem Schluss, dass die Bundesregierung Gefahr läuft, die Folgen ihrer Interventionen ins Marktgeschehen nicht mehr länger hinter steigenden Staatseinnahmen verstecken zu können.

Die weithin als eher symbolische Akte interpretierten Ergebnisse des jüngsten Koalitionsausschusses – zusätzliche Mindeststandards für Paketboten, Bekenntnis zum Bürokratieabbau – seien ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Regierungsparteien immer weniger in der Lage seien, sich verschlechternde Rahmenbedingungen in Deutschland zu erkennen und darauf zu reagieren.
Rapider Verlust an Wettbewerbsfähigkeit
Die Konjunkturflaute greift bereits jetzt Platz, und sollten sich die

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Nationale Industriestrategie: Ex-CDU-Mittelstandschef spricht von hausgemachter Wettbewerbsschwäche

May 6, 2019

Die „Nationale Industriestrategie“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sorgt weiterhin für Unmut im Mittelstand. Dessen Verbände und Familienunternehmer werfen dem Minister vor, mutwillig Großkonzerne in seiner Politik zu bevorzugen und die Klein- und Mittelbetriebe als tatsächliches Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu vernachlässigen. Zudem nähere Altmaier sich mit seinem planwirtschaftlichen Ansatz selbst jenen chinesischen Praktiken an, vor denen er die einheimische Großindustrie schützen zu wollen vorgibt.

Für die Bundesvorsitzende des Verbandes „Die Jungen Unternehmer“, Sarna Röser, ist die Industriestrategie von Altmaier „absolut der falsche Weg“. Es sei ein falscher Ansatz, zu sagen, man gehe hier planwirtschaftlich ran, schaffe „künstlich nationale Champions“ und

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Keine höhere Finanzmathematik: Depot von Bundesbank-Chef Weidmann folgt einfachen Regeln

April 18, 2019

Erfolgreiche Anleger machen aus ihren Strategien nicht immer ein Geheimnis. So gibt es eine Vielzahl an Büchern, in denen beispielsweise Großinvestoren wie Warren Buffett oder André Kostolany preisgaben, nach welchen Regeln sie an der Börse investierten.

Die Philosophien mögen von Erfolgsinvestor zu Erfolgsinvestor unterschiedlich sein, der eine bevorzugt etwa einen Value-Ansatz, der andere wiederum eine Growth-Strategie. Der rote Faden ist bei ihnen allen derselbe: Sie bleiben ihrer Strategie auch bei turbulenter Börsenlage treu, sie lassen sich nicht von Emotionen leiten und vor allem nicht auf Experimente ein.
Transparenzregel soll private Interessen offenlegen
Auch der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, nimmt im Bereich seiner privaten Geldanlage keine Dienste

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Wall Street Journal: Deutsche Öko-Planwirtschaft markiert „dümmste Energiepolitik der Welt“

February 6, 2019

Es kommt nicht oft vor, dass das „Wall Street Journal“ (WSJ) im Namen der gesamten Redaktion einen vernichtenden Kommentar über das Gebaren politischer Entscheidungsträger eines Landes abgibt, das geopolitisch nicht als expliziter Gegner der USA gilt.

Umso bemerkenswerter ist der Kommentar vom 29. Januar 2019 zur Energiepolitik der deutschen Regierung, der in Anbetracht der Empfehlung der sogenannten Kohlekommission, bis 2038 aus dieser Form der Energiegewinnung komplett auszusteigen, von der „dümmsten Energiepolitik der Welt“ spricht.
Zwar sei dumme Umweltpolitik in ganz Europa Routine, heißt es zu Beginn unter Hinweis auf die Treibstoffsteuern des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der damit die Proteste der Gelbwesten ausgelöst hatte. Der sich abzeichnende deutsche Verzicht

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Ideologieprojekt E-Auto

January 14, 2019

Nachdem der politische Mainstream in Deutschland im Gleichschritt mit der teilweise von der Regierung unterstützten Nichtregierungsorganisation „Deutsche Umwelthilfe“ dem Diesel den Kampf angesagt hat, bringen erste Politiker auch schon ein mögliches Ende für den Benziner ins Spiel.

Die Zukunft, so heißt es allenthalben, gehöre dem Elektroauto – und dafür sei es jetzt schon erforderlich, zu einem großen Sprung anzusetzen. Im Sinne des „Klimaschutzes“ sei diese Form der „Mobilitätswende“ allemal unausweichlich. Das E-Auto würde das Autofahren zudem billiger machen, und weniger Kohlendioxid und Stickoxide emittiere es außerdem.
Das zur „Donaukurier“-Gruppe gehörige Newsportal „Ingolstadt Today“ hat nun Fragen bezüglich der Stimmigkeit dieser Ansicht aufgeworfen und zeigt sich skeptisch.

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Mehr Investitionen, mehr Freiräume: Trumps Steuerreform mobilisiert auch deutsche Unternehmen

September 18, 2018

Für die etablierten Parteien, die Medien und eine überwältigende Mehrheit der deutschen Bürger ist Donald Trump ein Ärgernis, wenn nicht gar eine Gefahr. Das Verhältnis zwischen positiven, neutralen und kritischen Berichten über seine Regierungspolitik und die jüngste Ängste-Studie der R+V-Versicherung sprechen eine deutliche Sprache.

Etwas anders sehen hingegen deutsche Unternehmer die Sache, und dabei vor allem jene, die bereits in den USA Geschäfte machen oder Niederlassungen betreiben. Die große Steuerreform, die der US-Präsident Ende des vergangenen Jahres durch den Kongress gebracht hatte, sollte die Vereinigten Staaten wieder zum beliebten Investitionsstandort machen und eine neue Dynamik schaffen. „Die Welt“ räumt nun ein, dass diese Taktik Trumps „in Teilen aufzugehen“

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