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Was macht eigentlich der Libor-OIS Spread inzwischen?

Das ist eine sehenswerte Abbildung, die am Freitag von Analysten von Morgan Stanleyvorgelegt wurde: Libor-OIS Spread.Es handelt sich dabei um den Aufschlag für besicherte Kredite unter Banken. Der Spread, der als Stress-Messwert am Geldmarkt für die kurzfristige Liquidität gilt, hatte im Sog der Finanzkrise von 2008 einen Spitzenwert von 364 Basispunkten erreicht.Nun läuft der Wert seit zwei Jahren abgesehen von kurzen Episoden von Stress, der aus der europäischen Krise hervorging, für die...

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Europas wirtschaftliche Misere in ein paar Charts

Das europäische BIP hat das Vorkrisenniveau noch immer nicht erreichen können. Die Arbeitslosenquote im Euroraum liegt bei 10,8%.Die Inflation verläuft deutlich niedriger als der Zielwert der EZB; zum Teil sogar im negativen Bereich. Die Ungleichheit steigt weiter. Und es gibt Unterbeschäftigung sowie ungenutzte Kapazitäten.Die unnötige aggressive Haushaltskonsolidierung hängt wie ein Damoklesschwert über dem Euroraum. Der Einsatz von Fiscal Stimulus, um die deflationären Auswirkungen des...

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Nachfrageschwäche und Inflationserwartungen

Während Janet Yellen Erwartungen einer Zinserhöhung im Dezember bekräftigt, ist die EZB weit entfernt von einer Straffung der Geldpolitik.Die gesamte EOINA-Terminkurve hat sich in den vergangenen Wochen v.a. am lange Ende um 20 Basispunkte nach unten verschoben. Die täglichen EONIA-Notierungen schwankten im selben Zeitraum in einem engen Korridor von minus 12 Basispunkten und minus 15 Basispunkten, berichtet die EZB im gestern vorgelegten Economic Bulletin7/2015.Das heisst, dass eine...

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Straffung der Geldpolitik mit Inflation unter dem Zielwert

Janet Yellen will allem Anschein nach im Dezember die Zinswende einleiten. Die Fed-Präsidentin hat sich am Mittwoch vor einem Kongress-Ausschuss redlich bemüht, die Öffentlichkeit auf eine Straffung der Geldpolitik einzustimmen: Höhere Zinsen seien gerechtfertigt, falls die Daten es nahelegen.Es ist zwar keine Entscheidung darüber gefallen. Aber die Märkte implizieren nun eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im kommenden Monat. Der geldpolitische Ausschuss (FOMC) der...

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Hysterese-Effekt grassiert

Es sind mittlerweile sieben Jahren nach dem Ausbruch der Krise verstrichen. Die Wirtschaft in der Eurozone ist aber noch immer nicht auf dem Vorkrisenniveau angelangt. Noch nie zuvor hat die Erholung aus einer Rezession so lange gedauert.Die disinflationäre Wirtschaftspolitik im Euro-Raum ist so schwerwiegend, dass es naheliegt, zu fragen, ob das europäische BIP überhaupt wieder das Vorkrisenniveau erreichen wird?Das wiederum deutet auf langfristige Schäden der globalen Rezession auf die...

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Ungleichgewichte, Divergenzen und Euros Zukunft

Deutschlands externer Überschuss erreicht einen weiteren historischen Höchststand, während Investitionen stagnieren und Ersparnisse steigen, wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist.Angesichts des schwachen EUR-Wechselkurses und der niedrigen Ölpreise erwartet der IWF einen weiteren Anstieg des deutschen Leistungsbilanzüberschusses. In einem aktuellen Bericht Imbalances and Growthlegen IWF-Analysten nahe, dass Deutschland Investitionen fördern soll, um die Binnennachfrage anzuregen und das...

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Schreckgespenst Negativrendite im Euroland

Das Universum der Staatsanleihen mit Negativ-Rendite hat sich inzwischen weiter ausgedehnt: Der aktuelle Wert beträgt nach Angaben von Bank of America Merrill Lynch 2`600 Mrd. EUR, wie die Finanz und Wirtschaft mit der folgenden Abbildung präsentiert.Zur Erinnerung: Der Einlagenzins der EZB verweilt seit mehr als einem Jahr unter der Null-Marke. Der Zinssatz für Einlagen lag seit Juli 2012 auf Null. Dann wurde der Satz von der EZB im Juni 2014 auf minus 0,10% gesenkt. Im September 2014...

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Between Debt and the Devil

Buchbesprechung:Adair Turner: Between Debt and the Devil. Money, Credit, and Fixing Global Finance, Princeton University Press, New Jersey, London, 2016.Der wichtigste Grund, warum die Finanzkrise von 2008 zu einer tiefen Rezession und einer schwachen Erholung der Wirtschaft geführt hat, ist die übermässige Kreditschöpfung im Privatsektor in den vorangegangenen Jahrzehnten.Die Kreditvergabe an Privatpersonen in fortentwickelten Volkswirtschaften ist viel schneller gewachsen als das nominale...

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Inflationsziel und fatale Arroganz

Die folgende Abbildung (h/t to Mark Dittli), die Finanz und Wirtschaft am Freitag geliefert hat, regt an, darüber nachzudenken, was passiert, wenn die eine wichtige Regel in einer Währungsunion nicht eingehalten wird.Worum geht es? Eine Währungsunion wie die EMU bedeutet in erster Linie, dass die Mitgliedstaaten sich einigen, ein gemeinsam festgelegtes Inflationsziel (inflation targeting) zu verfolgen, weil sie im Vorfeld auf die Ausgestaltung einer autonomen Geldpolitik verzichten. Die...

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SNB zwischen Hammer und Amboss

Die Devisenreserven der SNB sind von 540 Mrd. CHF im August auf 541,5 Mrd. CHF im September gestiegen.In einem Zwischenbericht hat die SNB heute dazu mitgeteilt, dass die Schweizerische Nationalbank für die ersten drei Quartale 2015 einen Verlust von 33,9 Mrd. CHF gebucht hat.Der Verlust auf den Fremdwährungspositionen betrug laut SNB 31,3 Mrd. CHF. Das Ergebnis ist überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte abhängig.Der Gewinn auf den CHF-Positionen belief sich...

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