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Freedom Festival am kommenden Wochenende – trotz Widerstand

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Hoch2 hat uns zum Interview eingeladen. Martin Hartmann gab für die Libertären Auskunft zum Freedom Festival vom 19./20. August 2023 in Volketswil. Hier gehts zum Video-Interview auf Hoch2. Wir möchten einen Diskurs – wir möchten verschiedene Meinungen. Wir möchten kein Festival, bei dem alle einer Meinung sind. Wir wollen, dass interessante Ideen aufeinandertreffen und einen Diskurs, in welchem sich dann auch die bessere Idee durchsetzt. Ich bin natürlich sehr staatsskeptisch, das stimmt natürlich. Ich hoffe, viele Leute sind staatsskeptisch, wenn sie sehen, was der Staat macht. Es gab noch weitere Diskreditierungen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Coronaleugner ist so ein Begriff: Ich kenne niemanden, der leugnet, dass es Corona gibt. Aber ich bin natürlich ein

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Hoch2 hat uns zum Interview eingeladen. Martin Hartmann gab für die Libertären Auskunft zum Freedom Festival vom 19./20. August 2023 in Volketswil. Hier gehts zum Video-Interview auf Hoch2.

Wir möchten einen Diskurs – wir möchten verschiedene Meinungen. Wir möchten kein Festival, bei dem alle einer Meinung sind. Wir wollen, dass interessante Ideen aufeinandertreffen und einen Diskurs, in welchem sich dann auch die bessere Idee durchsetzt.

Ich bin natürlich sehr staatsskeptisch, das stimmt natürlich. Ich hoffe, viele Leute sind staatsskeptisch, wenn sie sehen, was der Staat macht. Es gab noch weitere Diskreditierungen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Coronaleugner ist so ein Begriff: Ich kenne niemanden, der leugnet, dass es Corona gibt. Aber ich bin natürlich ein starker Zwangsmassnahmengegner, weil ich schon seit eh und je gegen Zwang war.

Man kennt diese Simplifizierungen, Vereinfachungen seit der Coronabewegung – auch diese Undifferenziertheit, sich mit verschiedenen Persönlichkeiten zu beschäftigen. Es ist ein sehr beliebtes Mittel, das Label des Verschwörungstheoretiker anzuheften, damit man sich inhaltlich nicht damit beschäftigen muss. Und das ist auch hier passiert. Ich habe das schon fast ein bisschen erwartet. Es bestätigt die miserable journalistische Qualität vom Blick [konkret von Melissa Müller].

Das Problem ist, wenn der Staat mitmischen will. Wir hatten das Problem in Münsingen, wo wir eine Bewilligung brauchten, weil das ja draussen geplant war. Jetzt haben wir einen Vertrag unter Privaten. Da brauchen wir keine staatliche Bewilligung. Die Ironie der Geschichte ist, dass uns der Staat eigentlich Grundrechte gewähren sollte und sagt, ihr habt Vertrags- und Versammlungsfreiheit. Gleichzeitig, nimmt er einem diese weg und verkauft sie einem wieder zurück gegen eine Lizenzgebühr. Dieses Problem haben wir nicht in Volketswil, weil wir einen privatrechtlichen Vertrag haben. Wir haben das sogar bei der lokalen Polizei gemeldet, nicht weil wir müssten, sondern weil wir so kooperativ sind. Wir haben einen privaten Sicherheitsdienst, der für die Sicherheit vor Ort sorgt – auch da: eine private Lösung.

Wir waren schon mal freiheitlicher unterwegs. Wir haben ein exponentielles Gesetzeswachstum und Abgabenwachstum. Die Leute haben das Gefühl gar nicht mehr, Eigenverantwortung zu übernehmen und selbstbestimmt leben zu können. Sie möchten Verantwortung abgeben. Sie möchten nicht mehr selbst für sich entscheiden, weil sie dann mitschuldig sind an ihrem Schicksal. Deshalb ist es umso dringender notwendig, darauf hinzuweisen: Freiheit ist etwas Gutes. Du kannst Dein Leben selbst gestalten. Nimm’ Dein Leben selbst in die Hand.

Es ist bequemer, wenn man sich einfach den Regeln fügt und schön mit dem Strom schwimmt. Diese Bequemlichkeit wird der Freiheit zum Verhängnis.

Wir werden Konflikte auf der Bühne austragen und zwar mit dem besseren Argument. Anonsten glauben wir Libertäre an das Nicht-Aggressionsprinzip #NAP. Wir dürfen anderen nicht Gewalt antun. Und wir würden uns auch wünschen, dass uns der Staat nicht mit Gewalt drohen würde.

Martin Hartmann
Martin Hartmann studierte Banking and Finance und arbeitet bei einer Grossbank im Risk Management. Als freien Bürger stört ihn die zunehmende staatliche Bevormundung nicht nur im beruflichen Umfeld. Deshalb setzt er sich für mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit und föderale Lösungen ein.

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