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Die Weltwirtschaft steht vor einem Sturm

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Präsident Trump tut alles, um die internationale wirtschaftliche Architektur zu zerstören. Foto: Keystone Die Zeichen für die Weltwirtschaft stehen auf Sturm. Für das wirtschaftlich bedeutendste Land der Eurozone und den mit Abstand wichtigsten Handelspartner der Schweiz, Deutschland, warnt dessen Bundesbank vor einer Rezession. Auch in den USA nehmen die Rezessionsängste zu.  Diese Aussicht wäre keine Katastrophe. Notenbanken und Staaten haben in gewöhnlichen Zeiten die Möglichkeit, darauf angemessen zu reagieren. Selbst den totalen Einbruch der Weltwirtschaft im Zuge der Finanzkrise vor zehn Jahren konnten sie aufhalten: mit radikalen Zinssenkungen und weiteren Geldspritzen der Notenbanken, Konjunkturprogrammen der Staaten und einer internationalen Koordination des Vorgehens. Die

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Die Weltwirtschaft steht vor einem Sturm

Präsident Trump tut alles, um die internationale wirtschaftliche Architektur zu zerstören. Foto: Keystone

Die Zeichen für die Weltwirtschaft stehen auf Sturm. Für das wirtschaftlich bedeutendste Land der Eurozone und den mit Abstand wichtigsten Handelspartner der Schweiz, Deutschland, warnt dessen Bundesbank vor einer Rezession. Auch in den USA nehmen die Rezessionsängste zu. 

Diese Aussicht wäre keine Katastrophe. Notenbanken und Staaten haben in gewöhnlichen Zeiten die Möglichkeit, darauf angemessen zu reagieren. Selbst den totalen Einbruch der Weltwirtschaft im Zuge der Finanzkrise vor zehn Jahren konnten sie aufhalten: mit radikalen Zinssenkungen und weiteren Geldspritzen der Notenbanken, Konjunkturprogrammen der Staaten und einer internationalen Koordination des Vorgehens.

Die Politik ist mitverantwortlich für die Krise

Gemessen an den Wirtschaftsindikatoren, droht kein Einbruch wie 2008. Aber die Politik, um die Lage wieder zu beruhigen, ist nicht mehr vorhanden. Die Politik ist sogar mitverantwortlich für die Krise.

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Markus Diem Meier
Markus Diem Meier (Jg. 1963) ist Co-Leiter des Ressorts Wirtschaft beim «Tages-Anzeiger». Seit der Asienkrise schreibt er über Makroökonomie und die Finanzbranche.

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