Sie solle umgerechnet 40 Millionen Euro zahlen, weil sie laufende Untersuchungen gegen Beteiligungen an dem Fernleitungsprojekt nicht unterstützt habe, teilte die Kartellbehörde am Freitag in Warschau mit. Die Kartellwächter hatten nach eigenen Angaben 2016 Bedenken gegen eine geplante Kooperation von sechs Unternehmen, darunter auch die Schweizer Firma, zur Unterstützung von Nordstream 2 geäussert. Daraufhin sei ein Antrag für eine solche Zusammenarbeit zurückgezogen worden. Die Unternehmen hätten dennoch kooperiert und versucht, polnische Vorschriften zu umgehen, so die Behörden. Polen hatte schon den Bau von Nord Stream heftig kritisiert und lehnt sich auch gegen die Pipeline Nord Stream 2 auf, die gerade parallel zu der ersten Ostseeleitung entsteht. Hauptargumente der Regierung in
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Sie solle umgerechnet 40 Millionen Euro zahlen, weil sie laufende Untersuchungen gegen Beteiligungen an dem Fernleitungsprojekt nicht unterstützt habe, teilte die Kartellbehörde am Freitag in Warschau mit.
Die Kartellwächter hatten nach eigenen Angaben 2016 Bedenken gegen eine geplante Kooperation von sechs Unternehmen, darunter auch die Schweizer Firma, zur Unterstützung von Nordstream 2 geäussert. Daraufhin sei ein Antrag für eine solche Zusammenarbeit zurückgezogen worden. Die Unternehmen hätten dennoch kooperiert und versucht, polnische Vorschriften zu umgehen, so die Behörden.
Polen hatte schon den Bau von Nord Stream heftig kritisiert und lehnt sich auch gegen die Pipeline Nord Stream 2 auf, die gerade parallel zu der ersten Ostseeleitung entsteht. Hauptargumente der Regierung in Warschau: Die EU mache sich noch abhängiger von russischem Gas und die bisherigen Transportrouten durch die Ukraine und Polen würden umgangen. Deutschland hat Nord Stream stets mitgetragen./bas/DP/jha
(AWP)
