(Foto Fondstrends) Das Marktumfeld zwingt Postfinance in den nächsten zwei Jahren zu Kostensenkungen und zum Abbau von bis zu 500 der 3474 Stellen. Postfinance befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Die Gesellschaft – und mit ihr das Banking – wird laufend digitaler, wodurch sich die Bedürfnisse und das Verhalten der Kunden grundlegend verändern. Gleichzeitig leidet Postfinance aufgrund des Kredit- und Hypothekenvergabeverbots stark unter dem aktuellen Negativzinsumfeld. Um der Margenerosion und dem damit verbundenen Ertragsrückgang entgegenzuwirken, plant die Finanzdienstleisterin in diversen Geschäftsbereichen Massnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Das würde bis Ende 2020 zu einem Abbau von
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Das Marktumfeld zwingt Postfinance in den nächsten zwei Jahren zu Kostensenkungen und zum Abbau von bis zu 500 der 3474 Stellen.
Postfinance befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Die Gesellschaft – und mit ihr das Banking – wird laufend digitaler, wodurch sich die Bedürfnisse und das Verhalten der Kunden grundlegend verändern. Gleichzeitig leidet Postfinance aufgrund des Kredit- und Hypothekenvergabeverbots stark unter dem aktuellen Negativzinsumfeld.
Um der Margenerosion und dem damit verbundenen Ertragsrückgang entgegenzuwirken, plant die Finanzdienstleisterin in diversen Geschäftsbereichen Massnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Das würde bis Ende 2020 zu einem Abbau von bis zu 500 Vollzeitstellen führen, wovon rund zwei Drittel über die natürliche Fluktuation aufgefangen werden können. Parallel dazu werden auch neue Stellen geschaffen, wie Postfinance schreibt. Ende 2017 beschäftigte Postfinance 3474 Mitarbeitende.
«Wir werden aber nicht darum herumkommen, auch Kündigungen auszusprechen. Das ist schmerzhaft, für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und damit den erfolgreichen Fortbestand von Postfinance jedoch unumgänglich. Das zeigt auch das stark rückläufige Ergebnis im ersten Quartal 2018 deutlich. Und weil sich dieser negative Trend fortsetzen wird, ist Nichtstun keine Option», sagt CEO Hansruedi Köng.
