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Tag Archives: Banken

Die Notwendigkeit von Schulden

Ist überzeugt, dass die Option zur Verschuldung ökonomisch Sinn macht: SNB-Präsident Thomas Jordan. (Foto: Stefan Wermuth/Getty Images) Eine extrem hohe private Verschuldung war eine wichtige Ursache für die Finanzkrise, die vor rund zehn Jahren ihren Ausgang nahm. Und eine sehr hohe öffentliche Verschuldung hat die Eurokrise mitverursacht. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine zu hohe Verschuldung – ob durch den Staat oder durch Private – eine volkswirtschaftliche Zeitbombe...

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Vollgeld-Leitfaden

Urs Birchler In ungefähr einem Jahr kommt die Vollgeld-Initiative (VGI) an die Urne. Sie zielt auf eine grundlegende Reform unserer Geldordnung. Die Argumente der Befürworter und Gegner klaffen entsprechend weit auseinander. Angesichts der polarisierten Diskussion und der teils technischen Materie haben Jean-Charles Rochet und ich versucht, einen sachlichen und auch für ein breiteres Publikum gut verständlichen Leitfaden zu schreiben. Ein paar kleinere Beiträge sind hier auf Batz.ch schon...

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Der Niedergang der Vermögensverwaltung

Die fetten Jahre sind vorbei: CS-Filiale am Zürcher Paradeplatz. (Foto: Keystone/Walter Bieri) Auf den ersten Blick scheint alles bestens zu sein. Im neusten Global Financial Centres Index (GFCI) figuriert Zürich auf Rang 9 und Genf auf Rang 15. Gegenüber dem letzten Index, der im Frühling 2017 erschienen ist, haben sich die beiden Schweizer Finanzplätze sogar verbessert – Zürich um 2 Ränge, Genf um 5 Ränge. Hier sind die ersten 15 Ränge des neusten GFCI (Quelle): Betrachtet man hingegen...

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Schlaflos wegen Postfinance?

Urs Birchler Postfinance verliert die Staatsgarantie. Ende September endet die fünfjährige Frist, die das Postorganisationsgesetz (POG) vom 1.10.2012 in Art. 15 festgelegt hatte. Da die Postfinance die Bedeutung dieser Änderung für die Kontinhaber offenbar nicht zur Zufriedenheit der Medien klärte, versuche ich’s hier: Die Postfinance gehört zum halben Dutzend der in der Schweiz als „systemrelevant“ eingestuften Institute. Das heisst, die Postfinance (mit strategischer Bedeutung im...

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Freiwilliges Vollgeld?

Urs Birchler Gemäss Presseberichten (NZZ, Reuters) plant eine Gruppe von gegenwärtig sechs Banken die Einführung einer digitalen Geldeinheit namens USC (utility settlement coin, nicht zu verwechseln mit der bestehenden Crypto-Währung USC). Was ist USC und was ist es nicht? USC ist keine Währung wie Bitcoin, sondern lediglich eine Form, Guthaben in einer bestimmten Währung, z.B. CHF, zu halten. USC-Einheiten können jederzeit 1:1 in Bankguthaben umgetauscht werden. Der Sinn von USC ist ein...

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Das Finanzsystem der Zukunft

Urs Birchler Diese Woche war ich in Wien auf der Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB, durchgeführt gemeinsam mit SUERF. Vom Anlass — am besten umschrieben als europäisches Jacksonhole plus österreichische Gastfreundschaft — hier ein paar selektive Notizen. (Ausgenommen: Das nicht für die Berichterstattung gemeinte, informelle „Kamingespräch“ des österreichischen Finanzministers Hans-Jörg Schelling, moderiert von OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. Es war in Wien im übrigen auch ohne Feuer...

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Kartoffelgeld

Urs Birchler Immer wieder kommt die Frage: „Warum dürfen Banken Geld schöpfen, aber andere nicht?“ Die Vollgeldbewegung will die Geldschöpfung der Banken abschaffen, und an der kommenden Generalversammlung der SNB wird das Thema sicher von verschiedenen Referenten aufgegriffen werden. Heute kam mir ein Text von Ivo Muri in die Hand: „Warum dürfen Landwirte kein Geld drucken?“ Drum versuche ich am Beispiel der Kartoffelwährung einmal mehr zu erklären, was Banken tun und was nicht. Bauern...

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Der letzte Schuss mit der Wunderwaffe

Mehr als Geldpolitik: Die Europäische Zentralbank – im Bild der Hauptsitz in Frankfurt – greift in die Kreditpolitik der Banken ein. Foto: Ralph Orlowski (Reuters) Es ist eines der ungewöhnlichsten Instrumente, das sich Zentralbanken haben einfallen lassen: sogenannte gezielte Geldkredite («T-LTROs»). Notenbanken versorgen die Wirtschaft mit Geld. Dies geschieht über die Banken, die zu diesem Zweck Konten bei der Notenbank unterhalten. Normalerweise bietet die Notenbank eines Landes...

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Wer beim Geldschöpfen wirklich kassiert

Profitables Geschäft: UBS-Filiale am Paradeplatz in Zürich. (Bild: Keystone/Gaetan Bally) Früher konnte ein Fürst für sein Untertanengebiet Münzen prägen. Damit konnte er für sich einen Profit herausschlagen. Dieser bestand aus dem Unterschied der Kaufkraft dieser Münzen und den Kosten, die er hatte, sie zu generieren. Weil nur ein Fürst dank seiner Macht Münzen prägen konnte, oder französisch der Seigneur, nennt man einen solchen Geldschöpfungsgewinn bis heute Seignorage. In einer...

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Die Tücken der Tragbarkeitskriterien beim Hauskauf

Monika Bütler Eine gekürzte Fassung dieses Texts erschien am 30. Oktober in der NZZ am Sonntag unter dem Titel „Banken entdecken ihr Herz für Familien“. Partnerwahl und Hauskauf, − zwei der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Zur Partnerschaft genügen zwei; beim Hauskauf ist meist eine dritte Partei dabei: die Bank. Ihre Bedingungen entscheiden, ob Haus oder Wohnung erschwinglich sind. Neuestens haben die Banken ihr Herz für den Mittelstand entdeckt. Sie möchten die Tragbarkeitskriterien...

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