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Lukas Grossenbacher



Articles by Lukas Grossenbacher

Nein zu Frontex

April 13, 2022

Die europäische Union plant einen weiteren Ausbau ihrer «Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache», an dessen Kosten sich auch die Schweiz als Schengenstaat beteiligen soll. Mit der «Übernahme der EU-Verordnung über die Europäische Grenz- und Küstenwache (Beteiligung der Schweiz am Ausbau von Frontex)» würde der jährliche Beitrag der Schweiz von aktuell 24 Millionen Franken bis 2027 auf 61 Millionen Franken mehr als verdoppelt. Zusätzlich zum direkten finanziellen Beitrag würde die Schweiz künftig 40 statt wie bisher sechs Vollzeitstellen zu Frontex beisteuern.

Die Libertäre Partei lehnt den Ausbau des unproduktiven Beamtenapparats und die Verschwendung von Steuergeldern für zentralistische EU-Behörden ab. Wir sehen es nicht als Staatsaufgabe an, Menschen daran zu

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Mehr Eigenverantwortung, weniger Zwangsarbeit

January 13, 2022

Die Regierung des Kantons Graubünden hat beschlossen, «dass alle Personen mit Wohnsitz im Kanton Graubünden, die über einen Abschluss als Pflegefachperson verfügen, derzeit jedoch nicht im erlernten Beruf tätig sind» [1] sich als solche registrieren müssen.

Die Libertäre Partei lehnt eine derartige Registrierung, sowie die Androhung und Durchsetzung von zwangsweisen Arbeitseinsätzen entschieden ab. Zwangsarbeit ist ein typisches Mittel von sozialistischen Regimen, um selbstverursachte Probleme zu «lösen». Auf einem freien Markt finden Unternehmen immer, oft auch sehr kurzfristig, Lösungen um Produkte anzubieten, bei denen die Nachfrage das aktuelle Angebot übersteigt. Durch die Regulierung aller Aspekte des Gesundheitswesens, von Zertifizierung und Regulierung der Gesundheitsberufe,

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Nein zum Verbot von Tabakwerbung

December 31, 2021

Die Libertäre Partei empfiehlt die NEIN-Parole zur Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung (Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung)».

Wir lehnen die weitere Einschränkung der Freiheit zugunsten einer Vorstellung des «richtigen Lebens» ab. Jeder Mensch soll selbst über seinen eigenen Körper verfügen dürfen und mit ihm machen was er will, auch wenn eine Mehrheit der Bevölkerung der Meinung ist, dass dieses Verhalten falsch sei. Neben der individuellen Güterabwägung, die jedem Menschen zugestanden werden soll, unterschlagen die von den Befürwortern von Bevormundungsmassnahmen gerne eingebrachten «Massive Kosten für alle» bei der «Berechnung», dass Menschen, die nicht aufgrund ihres sündhaften Verhaltens an Lungenkrebs sterben, andere Gesundheits-

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Nein zur Pflegeinitiative

November 1, 2021

Die Libertäre Partei lehnt am 28. November die Pflegeinitiative ab. Zwar anerkennt die Partei das Problem des Fachkräftemangels in der Pflege, eine Kompetenzerweiterung hin zum Bund ist aber die falsche Lösung.

Zur Bekämpfung des Pflegenotstands in der Schweiz will die Pflegeinitiative mehr Anerkennung und Förderung der Pflege durch Bund und Kantone. Die Libertäre Partei lehnt diese erneute Zentralisierungsbestrebung im Gesundheitssystem und Kompetenzverschiebung hin zum Bund entschieden ab. Insbesondere die geforderte Lohnregulierung durch den Bund ist ein unverantwortlicher Präzedenzfall. Die Festlegung von Löhnen ist ausserhalb der bundesstaatlichen Verwaltung keine Staatsaufgabe und widerspricht fundamental dem von der Libertären Partei propagierten Bild eines schlanken und

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NEIN zur 99% Initiative.

July 28, 2021

Grundsätzlich sind wir der Ansicht, dass jedes Individuum Eigentum an seinem Körper und den Früchten seines Handelns hat. Entsprechend gibt es keine moralische Rechtfertigung ihm Einkommen aus, wie auch immer gearteten, freiwilligen Transaktionen (z.B. Anbieten von Arbeitsleistung, Ausleihen von Kapital, Verkauf von neuartigen Ideen usw.) zu entziehen.

Wenn dennoch Steuern erhoben werden, sollte das System wenigstens so ausgestaltet sein, dass der ökonomische Schaden minimiert wird. Momentan werden Kapitaleinkommen wie alle anderen Einkommensarten besteuert. Durch die Einführung von unklaren Einkommenskategorien und den damit einhergehenden Abgrenzungsfragen erhöht sich der administrative Aufwand des Steuersystems weiter. Zudem führt die Ungleichbesteuerung von unterschiedlichen

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