Sollen einheimische Unternehmen besser vor ausländischen Übernahmen geschützt werden? Ja, meint das deutsche Bundeskabinett mit Verweis auf den drohenden Know-how-Verlust. Wie dieser Beitrag zeigt, verzichtet Deutschland damit allerdings auch auf positive Auswirkungen, wie beispielsweise das höhere Qualifikationsniveau der Mitarbeiter übernommener Firmen.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einer bedeutenden Änderung der
Außenwirtschaftsverordnung zugestimmt. Ziel der Novelle ist es, deutsche Firmen
vor Übernahmen aus dem Ausland zu schützen und dem Abfluss wichtigen Know-hows
vorzubeugen (vgl. BMWI[ a ]). Die Verordnung ist insbesondere als Reaktion
auf die Übernahme des Augsburger Traditionsunternehmens Kuka durch den
chinesischen Midea-Konzern zu verstehen. Hier wurde