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Und der Schuldige heisst: Heinz Karrer, Versager der USR III-Abstimmung

Summary:
Die Schweizer Wirtschaft hat mit USR III eine der wichtigsten Abstimmungen verloren, die ihre globale Wettbewerbsstärke hätte erhalten sollen. Das Rätselraten ist gross, wer den „Schwarzen Peter“ für diese Niederlage übernehmen muss. Zweifellos handelt es sich um Heinz Karrer, den Teilzeit-Präsidenten der Economiesuisse, der die Kampagnenorganisation im „Steering Committee“ führte. Bei ihm lag auch die Gesamtkoordination aller finanziell Beteiligten: Interpharma, Swissholdings, Schweizerische Bankiervereinigung, Swissmem. Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl als rechte Hand Karrers war viel zu kampagnenunerfahren, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Petra Gössis FDP hatte die Aufgabe übernommen, den politischen Teil der Kampagne abzudecken. Es gelang, eine Phalanx von Befürwortern aufzubauen, aber die Stars winkten ab: Doris Leuthard, Bundespräsidentin, und Christoph Blocher, Chefstratege der SVP, wollten sich nicht verheizen lassen. Der Angriff der politischen zweiten Liga brach zusammen, als Eveline Widmer-Schlumpf den „Blick“ benutzte, um sich an ihrem Nachfolger als Finanzminister Ueli Maurer mit der Aussage zu rächen, das Fuder sei überladen worden. Wie unerfahren FDP-Präsidentin Gössi und ihr Generalsekretär agierten, beweist Gössis aktuelle Entschuldigung, die eine Forderung ist: „Die Wirtschaft muss sozialer werden“.

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Die Schweizer Wirtschaft hat mit USR III eine der wichtigsten Abstimmungen verloren, die ihre globale Wettbewerbsstärke hätte erhalten sollen. Das Rätselraten ist gross, wer den „Schwarzen Peter“ für diese Niederlage übernehmen muss.

Zweifellos handelt es sich um Heinz Karrer, den Teilzeit-Präsidenten der Economiesuisse, der die Kampagnenorganisation im „Steering Committee“ führte. Bei ihm lag auch die Gesamtkoordination aller finanziell Beteiligten: Interpharma, Swissholdings, Schweizerische Bankiervereinigung, Swissmem. Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl als rechte Hand Karrers war viel zu kampagnenunerfahren, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Petra Gössis FDP hatte die Aufgabe übernommen, den politischen Teil der Kampagne abzudecken. Es gelang, eine Phalanx von Befürwortern aufzubauen, aber die Stars winkten ab: Doris Leuthard, Bundespräsidentin, und Christoph Blocher, Chefstratege der SVP, wollten sich nicht verheizen lassen.

Der Angriff der politischen zweiten Liga brach zusammen, als Eveline Widmer-Schlumpf den „Blick“ benutzte, um sich an ihrem Nachfolger als Finanzminister Ueli Maurer mit der Aussage zu rächen, das Fuder sei überladen worden.

Wie unerfahren FDP-Präsidentin Gössi und ihr Generalsekretär agierten, beweist Gössis aktuelle Entschuldigung, die eine Forderung ist: „Die Wirtschaft muss sozialer werden“. Dies ist im globalen Wettbewerb der grossen Konzerne unmöglich geworden.

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Klaus Stöhlker
Klaus Jürgen Stöhlker (* 1941 in Ludwigshafen am Rhein) ist ein deutscher und Schweizer Journalist, Redaktor, Berater, Publizist und Unternehmer.

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