Wednesday , July 26 2017
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Künzi von Notenstein verliert nächsten Topmann

Summary:
Um Adrian Künzi wird es einsam. Einer nach dem anderen seiner Weggefährten bei der Notenstein Privatbank dreht dem korrekten und netten Künzi den Rücken und verlässt die Raiffeisen-Tochter. Nun auch der Leiter des sogenannten Portfolio-Managements, jenes Bereichs also, wo entschieden wird, was die Notenstein ihren vermögenden Kunden als Investment empfiehlt. Fabian Dori heisst der Manager, auf ihn war Künzi besonders stolz, wie aus dem Kommentar seiner Pressefrau hervorgeht. „Dass sich Fabian Dori entschieden hat, eine neue Herausforderung anzunehmen, bedauern wir sehr“, sagt diese. Aber man müsse Personalien wie diese im grösseren Zusammenhang sehen: dem Umbau der Notenstein auf rasender Fahrt. „Wie bereits im Oktober kommuniziert, verschlanken wir unsere Organisation, überarbeiten unser Produktangebot und werden dieses Jahr ein neues Kernbankensystem einführen“, meint die Notenstein-Sprecherin. „Dass es im Zuge solch tiefgreifender Veränderungen zu personellen Veränderungen kommt, ist unvermeidbar.“ Der Abgang von Dori sei nicht zu unterschätzen, sagt ein Ex-Notenstein-Banker. „Das Investment House fliegt nun auseinander“, meint der Insider. „Dori war der Chef des Investment Houses, und dieses ist das Anlagekompetenz-Zentrum der ganzen Notenstein. Wenn es dort kracht, dann hat die Bank bald gar nichts mehr anzubieten.

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Um Adrian Künzi wird es einsam. Einer nach dem anderen seiner Weggefährten bei der Notenstein Privatbank dreht dem korrekten und netten Künzi den Rücken und verlässt die Raiffeisen-Tochter.

Nun auch der Leiter des sogenannten Portfolio-Managements, jenes Bereichs also, wo entschieden wird, was die Notenstein ihren vermögenden Kunden als Investment empfiehlt.

Fabian Dori heisst der Manager, auf ihn war Künzi besonders stolz, wie aus dem Kommentar seiner Pressefrau hervorgeht.

„Dass sich Fabian Dori entschieden hat, eine neue Herausforderung anzunehmen, bedauern wir sehr“, sagt diese.

Aber man müsse Personalien wie diese im grösseren Zusammenhang sehen: dem Umbau der Notenstein auf rasender Fahrt.

„Wie bereits im Oktober kommuniziert, verschlanken wir unsere Organisation, überarbeiten unser Produktangebot und werden dieses Jahr ein neues Kernbankensystem einführen“, meint die Notenstein-Sprecherin.

„Dass es im Zuge solch tiefgreifender Veränderungen zu personellen Veränderungen kommt, ist unvermeidbar.“

Der Abgang von Dori sei nicht zu unterschätzen, sagt ein Ex-Notenstein-Banker. „Das Investment House fliegt nun auseinander“, meint der Insider.

„Dori war der Chef des Investment Houses, und dieses ist das Anlagekompetenz-Zentrum der ganzen Notenstein. Wenn es dort kracht, dann hat die Bank bald gar nichts mehr anzubieten.“

Tatsächlich nimmt der Exodus unter Künzi allmählich besorgniserregende Ausmasse an. Erste hohe Wellen schlug der Abgang von Silvan Schriber, Chef von Notenstein in Zürich.

Der Grund, warum Schribers Wechsel zu Additiv (eine Software-Schmiede, die soeben 21 Millionen von Martin Ebner erhalten hat) zu reden gab, liegt im Verhältnis zwischen ihm und Künzi.

Dieses war innig. Die beiden kennen sich seit Jahren, der eine ist Götti eines Kindes des anderen. Ein Herz und eine Seele.

Es half alles nichts, Schriber hatte keine Lust mehr zu bleiben, weil Künzi ihn nicht zum ganz grossen Chef küren wollte.

Auf Schriber, der ein ganzes Team von seiner Ex-Firma UBS mit zur Notenstein gebracht hatte, folgte ein Banker als neuer Zürich-Chef der Notenstein, dem der Ruf eines...Continue reading here

Lukas Haessig
Im Frühling 2006 machte ich mich als freischaffender Wirtschaftsjournalist mit Sitz in Zürich selbständig. Für den Zürcher Tages-Anzeiger und die Schweizer Handelszeitung schreibe ich regelmässig Artikel, zudem arbeite ich als Wirtschaftsexperte für Radio 1. Im November 2011 startete ich die Internet-Finanzzeitung Inside Paradeplatz.

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