Tuesday , July 25 2017
Home / Inside Paradeplatz / Die nächste Blase: ETFs und Robo Advisors?

Die nächste Blase: ETFs und Robo Advisors?

Summary:
Wir wissen, dass Aktien stets nach oben gehen, bis sie massiv, um 25 bis 50%, einbrechen. Das heisst, dass jeder, der nun in Aktien investiert ist oder dies vor hat, eine solche Korrektur am eigenen Leib verspüren wird. Dem sind sich die meisten bewusst, die aktiv ihre Vermögensplanung in die eigene Hand nehmen (wie wohl die meisten Leser hier). Aber was ist mit den anderen? Seit Anfang 2016 betragen die Assets aller passiven Anlagen von US-Aktien über 40 Prozent aller Fundassets, bei Neuinvestitionen weit über 50%. So weit, so gut. Ich staunte allerdings nicht schlecht, als mir auffiel, dass praktisch alle namhaften US-Broker (Fidelity, TD Ameritrade, E*Trade, Schwab, Merrill Edge, Interactive Broker) mittlerweile zusätzlich zu ihrem ETF-Angebot, das oft kommissionsfreie ETF-Transaktionen von „Preferred ETF-Providern“ umfasst, Robo Adviser anbieten. Sprich, sie offerieren den Kunden, für einen geringen Aufschlag das Depot nach einem gewissen Schlüssel auf ein paar Standard-ETFs zu verteilen. Auch daran ist per se nichts schlecht. Was mir aber Sorgen macht, ist Folgendes: Die typischen Robo Advisor-Kunden, zumindest diejenigen, die ich kenne, haben keine Ahnung vom Anlegen. Ansonsten würden sie ja selbst anhand eines einfachen Excelsheets alle paar Monate ihre ETFs ein wenig anpassen, statt dies einem Anbieter zu überlassen, der dafür bis zu 1% verlangt.

Topics:
Michael Bischof considers the following as important:

This could be interesting, too:

Michael Bischof writes Die Aktienblase am Beispiel „Amazon“

Michael Bischof writes Warum Sie am Wochenende Warren Buffett, Charlie Munger und Bill Gates zuhören sollten

Michael Bischof writes SNB sucht Praktikanten für Devisenhandel

Michael Bischof writes Die neue Manager-Vision: In 3 Monaten zum Programmierer und Auswendiglerner

Wir wissen, dass Aktien stets nach oben gehen, bis sie massiv, um 25 bis 50%, einbrechen. Das heisst, dass jeder, der nun in Aktien investiert ist oder dies vor hat, eine solche Korrektur am eigenen Leib verspüren wird.

Dem sind sich die meisten bewusst, die aktiv ihre Vermögensplanung in die eigene Hand nehmen (wie wohl die meisten Leser hier).

Aber was ist mit den anderen? Seit Anfang 2016 betragen die Assets aller passiven Anlagen von US-Aktien über 40 Prozent aller Fundassets, bei Neuinvestitionen weit über 50%.

So weit, so gut.

Ich staunte allerdings nicht schlecht, als mir auffiel, dass praktisch alle namhaften US-Broker (Fidelity, TD Ameritrade, E*Trade, Schwab, Merrill Edge, Interactive Broker) mittlerweile zusätzlich zu ihrem ETF-Angebot, das oft kommissionsfreie ETF-Transaktionen von „Preferred ETF-Providern“ umfasst, Robo Adviser anbieten.

Sprich, sie offerieren den Kunden, für einen geringen Aufschlag das Depot nach einem gewissen Schlüssel auf ein paar Standard-ETFs zu verteilen.

Auch daran ist per se nichts schlecht.

Was mir aber Sorgen macht, ist Folgendes: Die typischen Robo Advisor-Kunden, zumindest diejenigen, die ich kenne, haben keine Ahnung vom Anlegen. Ansonsten würden sie ja selbst anhand eines einfachen Excelsheets alle paar Monate ihre ETFs...Continue reading here

Michael Bischof
Michael Bischof ist Anlagespezialist und betreibt die Plattform Longterm Investor.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *