Thursday , June 20 2019
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Strukturierte Produkte: Nachfrage fast auf Vorjahresniveau

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Strukturierte Produkte: Gelten laut Emittenten als gute Beimischung im Portfoliokontext. Der Umsatz mit strukturierten Produkten der grössten Mitglieder des Branchenverbands SVSP fiel im ersten Quartal 2019 um 1% geringer aus als im Vorjahresquartal.Georg von Wattenwyl, Präsident des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP), freut sich über die Entwicklungen in der Branche: Nach einem im Vergleich extrem starken ersten Quartal im 2018 hätten die nur leicht geringeren Umsätze in den ersten drei Monaten dieses Jahres die weiterhin konsistente Nachfrage nach Strukturierten Produkten bestätigt. Der Umsatz liegt mit CHF 91 Mrd. um CHF 1 Mrd. bzw. 1% leicht unter dem Vorjahresquartal.Trotz leichtem Umsatzrückgang im Vergleich zum ersten Quartal 2018 entfallen auf

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Strukturierte Produkte: Nachfrage fast auf Vorjahresniveau
Strukturierte Produkte: Gelten laut Emittenten als gute Beimischung im Portfoliokontext.

Der Umsatz mit strukturierten Produkten der grössten Mitglieder des Branchenverbands SVSP fiel im ersten Quartal 2019 um 1% geringer aus als im Vorjahresquartal.

Georg von Wattenwyl, Präsident des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP), freut sich über die Entwicklungen in der Branche: Nach einem im Vergleich extrem starken ersten Quartal im 2018 hätten die nur leicht geringeren Umsätze in den ersten drei Monaten dieses Jahres die weiterhin konsistente Nachfrage nach Strukturierten Produkten bestätigt. Der Umsatz liegt mit CHF 91 Mrd. um CHF 1 Mrd. bzw. 1% leicht unter dem Vorjahresquartal.

Trotz leichtem Umsatzrückgang im Vergleich zum ersten Quartal 2018 entfallen auf Renditeoptimierungsprodukte mit ca. 46% erneut fast die Hälfte der Gesamtumsätze. Hebelprodukte stellen trotz nominalem Rückgang um 20% im Vergleich zum Vorjahresquartal den zweitgrössten Anteil am Gesamtumsatz dar (19%). Der nominale Umsatz von Partizipationsprodukten steigt im ersten Quartal 2019 um 19% auf CHF 16 Mrd. und erreicht einen Umsatzanteil von 18% (Q1 2018: 15%). Kapitalschutzprodukte machen 18% des Quartalumsatzes aus, was einem nominalen Umsatzanstieg um 32% im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.

Trotz eines nominalen Umsatzrückgangs um 7% im Vergleich zum Vorjahresquartal halten Equity-Produkte im ersten Quartal 2019 mit 52% den grössten Umsatzanteil (Q1 2018: 55%), jener von Foreign Exchange-Produkten verringerte sich ebenfalls von 27% im ersten Quartal 2018 auf 26%. Der Umsatzanteil von Fixed Income-Produkten hingegen wächst im Vergleich zum Vorjahr und erreicht 16% (Q1 2018: 12%).

Rückläufiger Sekundärmarkt

Nicht gelistete Produkte stellen im ersten Quartal 2019 64% des Umsatzes dar. Dem nominalen Umsatzwachstum von 5% auf CHF 58 Mrd. im Vergleich zum ersten Quartal 2018 entspricht ein steigender Umsatzanteil um 3 Prozentpunkte. Der nominale Umsatz von gelisteten Produkten fällt im ersten Quartal 2019 um 10% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der nominale Umsatz auf dem Primärmarkt wächst im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 4% auf CHF 53 Mrd., der Marktanteil steigt um 3 Prozentpunkte auf 58%. Das Wachstum des Sekundärmarktes hingegen ist im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr rückläufig (CHF 38 Mrd. vs. CHF 41 Mrd. in Q1 2018).

Der USD ist im ersten Quartal 2019 mit einem Anteil von 40% die Hauptwährung, trotz Verlust von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Anteil des EUR steigt im Vorjahresvergleich um 5 Prozentpunkte auf 32%, der CHF-Anteil steigt ebenfalls und erreicht 15%.

Die von Boston Consulting Group erstellte Statistik zur Wertschöpfung der Strukturierten Produkte berücksichtigt börsenkotierte als auch nicht börsenkotierte Produkte, die in oder für die Schweiz kreiert und national sowie international abgesetzt werden. An der Erhebung für das erste Quartal 2019 haben die SVSP-Mitglieder Barclays Capital, Banque Cantonale Vaudoise, Commerzbank, Credit Suisse, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Raiffeisen Schweiz, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teilgenommen. Sie repräsentieren den Grossteil des Schweizer Marktes.

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